mySN XMG U700: Gamer mit 6 Kernen und SLI
Auf der Gamescom stellt die deutsche Firma Schenker selbstbewusst das "weltweit schnellste Notebook" vor. Die Eckdaten lassen aufhorchen: Im Innern stecken ein Sechskern-Prozessor, zwei High-End-Karten von Nvidia, drei Hybrid-Festplatten und USB 3.0.
Monster-Notebook - diese Bezeichnung fällt einem beim Überfliegen der technischen Daten spontan ein. Tatsächlich scheint Schenker nach dem Motto vorgegangen zu sein "Vom Besten nur das Schnellste, und davon reichlich!".
Das fängt beim Prozessor an, denn im Innern des neuen Flaggschiff-Modells XMG U700 steckt bei Vollausbau ein Intel Core i7-980X, also der Desktop-Prozessor, der es auf sechs Kerne und dank Hyper-Threading insgesamt 12 Threads bringt. Als Basis dient der ebenfalls eigentlich für den Desktop gedachte Intel-Chipsatz X58. Für ausreichende Grafikpower sollen zwei GeForce GTX 480M mit je 2 GB GDDR5-RAM sorgen, die zu einer SLI-Konfiguration zusammengeschaltet werden. Das 17"-Display nutzt ein LED-Backlight und zeigt die Full-HD-Auflösung 1920 x 1080.
Bis zu drei Festplatten kann das konfigurierbare Notebook aufnehmen, wobei der Kunde zwischen Hybridlaufwerken oder SSDs wählen kann, die sich alle als RAID konfigurieren lassen. Als optisches Laufwerk stehen ein Blu-ray-Leser oder ein Multi-Format DVD-Brenner zur Auswahl. Auch beim Arbeitsspeicher kleckert Schenker nicht, sondern klotzt mit bis zu 12 GB DDR3-RAM.
Bei den Schnittstellen zeigt man sich mit zwei USB-3.0-Ports sowie je einem HDMI-Eingang und -Ausgang sehr modern. DVI, Firewire, CardReader, n-WLAN, Gigabit Ethernet, Webcam, 7.1-HD-Audio mit fünf Lautsprechern und Bluetooth gehören hier auch zum guten Ton. Für Erweiterungskarten steht ein ExpressCard/54-Slot bereit.
In Anbetracht dieser Ausstattung sollte man die Frage nach der Akkulaufzeit am besten gar nicht erst stellen. Immerhin handelt es sich aber beim Akku um ein 12-Zellen-Modell mit 6.800 mAh. Auch das Gewicht spricht eher für einen stationären Einsatz, denn das XMG U700 bringt es mit Batterie laut Schenker auf 5,8 Kilo.
Mehr Informationen zum XMG U700 Gaming-Notebook gibt es auf der Produktseite. Das Notebook-Flaggschiff soll ab Anfang September ausgeliefert und kann ab sofort über den Onlineshop konfiguriert und bestellt werden. Der Einstiegspreis liegt bei 2.399,- Euro, in Vollausstattung werden bis zu 7.240,- Euro fällig. Eine mittlere Beispielkonfiguration (zwei NVIDIA GTX 480M, Core i7-930, 6 GB DDR3 RAM, 2x 500 GB 7200 U/Min Festplatte, WLAN-Modul Intel Wireless-N 1000, Windows 7 Home Premium) ist für 3.560,- Euro erhältlich.
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ob bei diesem gewicht im preis auch ein rollköfferchen drin ist..?
Mir fällt beim besten Willen kein Grund ein dieses Notebook zu kaufen. Es ist teuer, laut, wird sicherlich sehr heiß und die Akku Laufzeit ist mehr als lächerlich. Mit knapp 6kg und einer Akku Laufzeit von nichtmal einer Stunde ist es für den mobilen Einsatz mehr als ungeeignet. Und warum sollte ich mir einen Laptop für 2000€+++ kaufen, wenn ich ihn nicht mitnehmen will, und es auch nur sehr begrenzt kann? Denke mal man kann sich damit nichtmal ins Caffee setzen, weil man dann wegen Ruhestörung rausgeschmissen wird.
Ein Desktop PC mit vergleichbarer Leistung ist Günstiger, leiser und mindestens genau so mobil.
@symphone - Aber bis du deinen Desktop im Café aufgebaut (und die Kabeltrommel für den Strom bis nach Hause abgerollt hast), ist der Kaffee auch schon wieder kalt...

Manche brauchen so was halt, und wenn nichts anderes, dann ist es halt so was wie ein Proof-of-Concept.
Mobile Lösung für eine LAN und ein guter Dsknote, aber als Laptop sicher kaum nutzbar, denn wenn man das Gerät voll uasstattet mit 2 480er und einem 980X, dann will ich erstens das Netzteil nicht sehen, was dieses Gespann mit Strom versorgen darf und zweitens die Abwärme, die dann entsteht. Abgesehen davon, dürfte das Ganze kaum mehr durch einen Akku befeuert werden können, da der Entladestrom sicher zu hoch ist für klassische LiIon-Akkus. Die Lebensdauer des Akkus schätze ich dann mal auf unter 1 Jahr.
Aber interessant allemal, dass Schenker durchaus Alienware angreifen will, denn Dell hat in diesem Segment quasi keine Konkurrenz!
Alienware angreifen?
Das Teil sieht aus wie ein riesiger Haufen KOT!
Anscheind beschäftigt Schenker keine Designer, falls doch gehören die in ein dunkles Loch gesperrt! Oder ist diese Tarnung als 386er Absicht? Wenn man den irgendwo aufbaut, wird man doch ausgelacht! xD
Ganz ehrlich, wenn das optisch mit den Alienwares mithalten könnte, dann würde es auch kranke Typen geben die das Ding kaufen würden ABER so kauft das kein Mensch! Das verletzt ja die Ehre eines jeden Nutzers ... hässliches Teil ey *kotz*
Mir gefällt das Design. Muss halt nicht immer Bund und Wild sein, ab und zu kann schlichte Eleganz ebenfalls überzeugen.
@blueray
Als LAN Laptop sicherlich ganz nett, aber dafür ist er einfach zu teuer.
Auf den Schreibtisch würde ich mir dieses Teil auch nicht stellen. Viel zu teuer und viel zu laut für einen Desktop ersatz.
Selbs wenn ich Geld scheißen könnte, und ich den unhaltsamen Drang verspüren würde im Caffee zu zocken, würde ich mir nicht so ein Monster kaufen. Da tuts auch ein 1300€ Multimedia Laptop.
ein eigener rollbarer diselgenerator wäre ja auch noch von nöten! warum is das nicht auch im preis inbegriffen?
Oh man da wird sich mein Freund der sich nen 2000 Alienware gekauft hat sicher freuen, der geht nämlich so ca. 5-6 mal im jahr auf eine LAN Party und ihm ist das tolle Alienwaregehäuse einfach zuschwer also muss jetzt ein Notebook her, ich schick ihm mal den Link von der News.
Design ist Geschmacksache, es soll aber auch Leute geben die mit einem PC/Notebook auch andere Aufgaben erledigen und keinen Spielerechner benötigen. Ich kann mir gut vorstellen, dass gerade im wissenschaftlichen Bereich einige Leute zum sabbern anfangen wenn sie von so einem Rechner hören. So ein Rechner ist leistungsstark und gleichzeitig mobil genug um seine Arbeiten (z.B. nummerische Berechnungen, 3D-Simmulation, etc.) bei Konferenzen und Workshops vorzuführen. In so einem Fall erübrigt sich auch die Frage mit der Stromversorgung oder dem Geräuschpegel und auch das Design dürfte für solche Leute ansprechender sein als Alienware.
@NA Dafür gibt es andere Geräte die für solche Aufgaben besser ausgestattet sind. Außerdem wird der Startstrom alleine den Akku schon zur Hälfte leernuckeln, das Ding frisst unter Last doch über 300Watt...

@SSense
Und ich versteh nicht wie Leute diese hochglänzenden Teile hübsch finden können, das Gerät weiß durch schlichtes Design zu glänzen
Um mit dem Notebook auf ner LAN zockeen zu können wird man sicher noch einen Bildschirm mitschleppen, weil ein 17" Display für solche Grafikkarten einfach zu klein ist. Un dann kommt noch Maus und Tastatur, da man sich während dem Spielen ja nicht die Finger verbrennen will und dann kann man sich gleich einen Desktop PC kaufen und sich freuen das man noch locker 2000 - 3000€ gespart hat und man noch später günstig aufrüsten kann, wenn die Teile schon veraltet sind.