Shuttle XPC SH55J2: Barebone für LGA 1156
Shuttle erweitert seine Barebone-Reihe um den XPC SH55J2 für LGA-1156-Prozessoren. Mit 300-Watt-Netzteil, Gigabit Ethernet, neun USB-2.0-Ports, HDMI-Ausgang und PEG-Steckplatz ist er gut ausgestattet. Der Preis von unter 300 Euro gefällt auch.
Nachdem man mit dem XPC SX58J3 bereits ein Barebone-System mit X58-Chipsatz für Intels High-End CPUs bis hin zum Sechskerner Core i7-980X im Angebot hat, erweitert Shuttle nun die Produktpalette nach unten. Der XPC SH55J2 basiert auf Intels H55-Chipsatz und ist damit für alle CPUs geeignet, die das LGA-1156-Interface nutzen. Dazu gehören die Familien Core i3 und Core i5 komplett, ebenso wie einige Vertreter der Core-i7-Reihe (800-Serie). Maximal ist eine Verlustleistung (TDP) von 95 Watt erlaubt. Shuttle verspricht, dass sich so gerade mit den neusten Intel-CPUs der 32-nm-Klasse ein System zusammenstellen lässt, das viel Leistung bei geringem Energieverbrauch auf kleinem Raum ermöglicht. Kompakt ist der kleine Barebone mit seinen Maßen von 330 x 215 x 190 mm jedenfalls.
Wird die integrierte Grafikeinheit der Clarkdale-CPUs genutzt, kann an der rückseitigen HDMI-Schnittstelle ein Monitor angeschlossen werden. Auch das Audiosignal kann über den HDMI-Port ausgegeben werden. Analoge Bildschirme finden über den klassischen VGA-Ausgang Anschluss. Wer höhere Ansprüche an die Grafik stellt oder einen Core-i5- oder -i7-Prozessor mit Lynnfield-Kern verbaut, kann per PCI-Express-x16-Slot eine Grafikkarte nachrüsten. Die darf sogar doppelte Bauhöhe haben, blockiert dann aber den einen klassischen PCI-Steckplatz.
Insgesamt verfügt Shuttles XPC SH55J2 über neun USB-Ports, eine eSATA/USB-Combo-Buchse, Audio-Anschlüsse (analog und SPDIF), eine Gigabit-Netzwerkschnittstelle und einen Cardreader. Im Gehäuseinnern finden zwei 3,5-Zoll-Festplatten und ein optisches 5,25-Zoll-Laufwerk Platz. Das 300-Watt-Netzteil ist 80 Plus zertifiziert. Gekühlt wird auch beim SH55J2 mit einem drehzahlgeregelten Heatpipe-Kühlsystem. An der Gehäuserückseite dient ein Kensington-Lock als Diebstahlschutz.
Der Barebone XPC SH55J2 ist laut Shuttle ab sofort zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 298,- Euro erhältlich. Wie bei allen Barebone-Systemen muss der Käufer selbst CPU, Festplatte, optisches Laufwerk, Speicher und ggf. Grafikkarte beisteuern.
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CPUs werden eh überbewertet...
Ich frag mich, ob die 300 Euronen in Zeiten von diversen ITX-Boards noch gerechtfertigt sind, aber nett ausschaun tut die Kiste ja.
Also ich finde diese Meldung über einen neuen Shuttle PC super.
Endlich gibt es wieder einen kleinen Würfel für unter 300€
Seit ich mir einen Shuttle PC gekauft habe möchte ich nichts anderes mehr haben. Sie haben aber auch sehr viele Nachteile die man akzeptieren muss.
So ist das Platzangebot wirklich sehr begrenzt. Man kann gerade mal eine "große" Grafikkarte einbauen und das war es dann auch schon.
Ich habe lange gesucht um eine recht gute Grafikkarte zu finden welche SingleSlot ist, und die ist natürlich nur Mittelschnell für Spiele (HD5670).
Schade ist auch das es keine USB3 gibt bzw. das bei diesem Model die ESata Anschlüsse eingespart wurden.
Dennoch liebe ich es einen PC zu haben der so klein ist das ich den ins Regal stellen kann. Und was noch unglaublicher ist: Ich habe noch nie einen PC gehabt der nach ein Paar kleinen änderungen so leise war.
Das 300W Netzteil ist leider das K.O. für einen schnellen Zocker-PC, die Begrenzung auf 95W TDP der CPU tut Ihr übriges um die Leistung zu limitieren. Leute die richtig Power wollen sollen bei Shuttle bitteschön auch mindestens 500 Euro und mehr für Board, Gehäuse und ein relativ grenzwertig ausgelegtes Netzteil abdrücken.
Ein einzelner eSata Port ist ja wohl auch ein Witz, wenn noch nicht mal USB3 Ports vorhanden sind.
Dank guter MiniITX-Boards und Gehäuse ist mein jetziger Shuttle der letzte gewesen, das ist schon mal klar.
@jo-82 - So ganz sehe ich dein Problem nicht.
1 - Es gibt keine Core-i-CPUs für LGA 1156 mit einer TDP > 95 Watt. Die 32-nm-Dinger liegen bei maximal 87W, die Core-i7 enden exakt bei 95 Watt.
2 - 300 Watt sollten eigentlich auch für fast alles reichen. Die einzigen Grafikkarten, die mir spontan einfallen, die in dieses Budget nicht hineinpassen, heißen GeForce GTX 465, 470 und 480 und Radeon HD 5970 (und ironischerweise HD 5830). Gerade die Kombination aus einem Core i5-660 (oder mehr) und einer GeForce GTX 460 oder eben einer Radeon HD 5850/5870 plus RAM und Laufwerke dürfte wohl erst einmal locker genug Leistung bringen.
3 - SATA/eSATA: Was zum Geier willst du denn alles anschließen? Zwei interne HDDs und ein ODD kannst du doch schon in der Kiste verbauen, dazu kommt noch ein eSATA-Port. Wie viele Laufwerke braucht man denn?
ich gebe benkraft in fast allen Punkten recht,
nur in dem 3ten pkt muss ich sagen das 3 bis 4 Massenspeichergeraete nicht wirklich viel heute mehr sind...... wenn man einen HTPC als multimedia anlauf station nimmt und alles darauf speichert dann sind schnell mal 4 TB mit HD Videos und Musik und Daten voll.....
@jo-82 - So ganz sehe ich dein Problem nicht.
1 - Es gibt keine Core-i-CPUs für LGA 1156 mit einer TDP > 95 Watt. Die 32-nm-Dinger liegen bei maximal 87W, die Core-i7 enden exakt bei 95 Watt.
Nur Blöd wenn Intel nochmal nachlegt und Sechskerner rausbringt, die werden kaum 95W schaffen. Die Kühllösung im Top-Modell von Shuttle schafft ja auch 135W wegzukühlen, warum nicht hier?
"Sollte": lt. Shuttle sollte das 450W Nachrüstnetzteil fürs P2-Gehäuse auch für ne GTX280 reichen, tuts aber nicht.
Unter einer 470 würde ich keine Grafikkarte mehr kaufen, weil man diese Karten nach nem Jahr mangels Leistungsreserven wieder entsorgen kann. Dafür sind sie aber definitiv zu teuer. Lieber gebe ich 300€ aus und hab die Karte dann 2 Jahre in Betrieb, anstatt jedes Jahr 200€ auszugeben.
Das ist für mich eher die untere Grenze der Leistungsskala, sorry. Mache einiges mit Videoediting und Encoding, da ist ein Quad Pflicht! Der i5-760, i7-875K, oder (wers Kleingeld hat) auch der 880er wären ideale Herzen für den kleinen.
1x SSD, 1x 2 TB Datengrab und nu? Is schon drinnen voll! Blöd!
Aber was machst du wenn du von externer Platte A auf externe Platte B kopieren musst, was bei mir häufiger vorkommt? Dann darfste wieder mit berauschenden 25-35MB/s kopieren...
@jo-82
)
Das wird jetzt eher eine Diskussion des speziellen Anforderungsprofiles und weniger des Produkts…
Alles zusammen genommen bist du dann bei Shuttle eher ein Kunde für den XPC SX58J3 oder eben, wie du selbst sagst, einen Selbstbau. (Nebenbei: Ich persönlich würde ja nun nicht darauf warten, dass Intel einen Sechskerner für LGA 1156 bringt. Das widerspricht deren Marktsegmentierung. Bei Sandy Bridge mag das anders aussehen - das tut dann aber auch der passende Sockel...
Ich würde aber mal behaupten, dass du ohnehin mit deinen Anforderungen aus dem Barebone-Konzept herausfällst, zumindest dem von Shuttle. Da passt halt nicht alles rein. Und wie gesagt, WENN es doch High-End sein muss, gibt es ja auch dort passende Produkte.
Die SSD + 2 TB lasse ich gelten, aber dann gibt es ja auch immer noch den einen eSATA-Port. Wenn es die Datenmengen wirklich so riesig sind, investiert man aber ohnehin besser in ein halbwegs anständiges NAS mit GigE - allein schon wegen der Datensicherheit durch die RAID Modi. Das Geld scheint ja vorhanden zu sein (nein, das soll kein Seitenhieb sein, aber von dem, was im obigen Post stand und dort an Ausstattung aufgezählt wurde, würde ich das jetzt so vermuten).
LOL - Gigabtit NAS die dann auch nur 10-20 MB/s schaffen und die tolle Datensicherheit durch proprietäre RAID-Modi. Dafür aber ohne Platten 600 Euro Aufwärts kosten...
Und du hast offensichtlich meinen Post nicht gelesen, ich hab doch geschrieben daß es oft der Fall ist, daß man mal 2 externe Platten anschließen muss. Da helfen mir selbst 10 interne SATA Ports erstmal nicht weiter, da ich beim Shuttle ja keinen Platz habe für Slotblenden o.ä.
Doch, durchaus. Mein Lösungsansatz wäre das Gigabit-NAS gewesen. Wenn du damit aber schon schlechte Erfahrungen gemacht hast, fällt das wohl aus.
Bleibt halt der Selbstbau.
@jo-82

Dann halt SAN. FC-HBA und lass dir ein Darkfiber ins nächste Rechenzentrum legen
aber ernsthaft :
Barebones sind auf kleinen Platz getrimmt und da ist HighEnd nicht immer möglich. Du bist f. dieses Modell nicht unbedingt die zielgruppe.
Du hast zwar externe HDD's gesagt aber vlt. ist ja dass hier ja trotzdem interressant:
http://www.addonics.com/products/r [...] s25nsa.asp
Unterstützt auch 12.5mm disken. Also hast du mit einem 5"25er Einschub bis 4TB und du kannst schnell disken wechseln. (wenn dir das cdrom-LW egal ist)
Trotzdem finde ich es sehr schade dass es keine USB3.0 unterstützung gibt. Es wäre wirklich an der Zeit USB3.0 öfters verbaut werden sollte.