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Test Dell XPS 10: Solides RT-Tablet mit Business-Allüren und flinkem Prozessor

Test Dell XPS 10: Solides RT-Tablet mit Business-Allüren und flinkem Prozessor
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Dell nutzt die neuste Generation von Windows-Betriebssystemen, um auch in der westlichen Hemisphäre wieder als Hersteller von Mobilgeräten aufzufallen, und zumindest aus der Perspektive der Hardware betrachtet, könnte das gelingen.

Den durchschlagenden Erfolg konnte Microsoft mit seinem Windows-RT-Tablet namens Surface bisher noch nicht feiern; und Elektronikgigant Samsung rieb weiteres Salz in die Wunde, indem der Hersteller ankündigte, sein ATIV Tab nicht in den USA anbieten zu wollen, weil man dort nicht an entsprechende Absätze glaube. Auch Acer hat von Windows RT auf unbestimmte Zeit Abstand genommen. Davon ließ sich jedoch Dell nicht beirren und schob zu Beginn des Jahres sein Tablet XPS 10 in den Markt, das mit seinem 10,1"-Display und dem Tastatur-Dock ein bisschen an das ASUS Vivo Tab erinnert, doch im Unterschied zu diesem keinen Quadcore-SoC von Nvidia verwendet, sondern auf einen Zweikern-Prozessor der neusten Generation aus dem Hause Qualcomm vertraut. Reicht das schon um Windows RT schmackhaft zu machen?

XPS Tablet 10: Graue Maus mit Hüftspeck

Optisch ist das Dell XPS 10 eher unauffällig und erinnert an ein Business-Gerät. Das Display und die dunkelgraue, matte Kunstoff-Rückseite werden von einem silbernen Metallrahmen umschlossen, in dem gut erreichbar die Wippe für die Lautstärke, die Kopfhörerbuchse und natürlich die Taste zum Ein- und Ausschalten des Tablets sitzen. An der Unterseite befinden sich die Einschübe für das Tastatur-Dock sowie die Schnittstelle für den USB-Anschluss bzw. das Ladekabel.

Nimmt man das Tablet erstmalig aus der Verpackung, dann schießt einem ein Gedanke sofort durch den Kopf: Ganz schön groß. Mit Außenmaßen von 274,7 x 177,3 ist es allerdings nur 5 mm höher als das Surface RT und mit 9,2 mm auch nicht wirklich dicker als das Microsoft-Tablet. Das Kampfgewicht liegt zwar deutlich unter dem des Microsoft-Tablets, mit 635 g ist es allerdings auch nicht gerade ein Fliegengewicht und wird auf Dauer recht schwer in den Händen.

Hier erweist sich das XPS-Tablet darüber hinaus als vergleichsweise verwindungssteif. An das Microsoft Surface RT kommt es zwar nicht heran, gefällt hier aber dennoch besser als das ASUS VivoTab RT. Dafür knarzt und ächzt das Gerät unter Druck deutlich.

Tastatur-Dock sorgt für reichlich Zusatzgewicht

Wie so viele andere Hersteller auch, bietet Dell für sein XPS-Tablet ein Tastatur-Dock als funktionale Erweiterung an. Es erinnert dabei sehr stark an das ASUS-Transformer-Konzept, denn auch dort handelt es sich um einen Unterbau, der über einen dicken Zusatzakku unter einer Clichet-Tastatur verfügt. Ein beweglicher Einschub an der Rückseite nimmt das Tablet auf und lässt es damit zu einem kompakten Notebook werden.

Bauartbedingt hält sich die Freude von Vielschreibern in Grenzen, weil der Tastenhub einer solchen Lösung beschränkt ist und man relativ hart auf die einzelnen Buchstaben eintrommelt. Doch insgesamt schreibt es sich mit der Tastatur gar nicht schlecht. Der Tastenhub ist für ein derart kompaktes Format beachtlich, der Anschlag etwas weich. Außerdem bietet das Dock eine recht große Auflagefläche für die Handballen, was den Schreibkomfort weiter steigert. Selbst das Verfassen längerer Texte sollte so kein Problem sein.

Allerdings treibt die Tastatur mit Akku das Gewicht des an sich nicht unbedingt leichten Tablets deutlich in die Höhe: Die Waage weist das Gesamtgewicht mit 1310 g aus, sodass Rechner und Tastatur in der Tasche deutlich zu spüren sind.

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3 Kommentare anzeigen.
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  • lutze5105 , 1. Februar 2013 08:38
    Also für ein neues iPad4 bekommt man doch auch ein recht ordentliches Notebook oder irre ich mich da?
  • benkraft , 1. Februar 2013 11:08
    ...komtt drauf an, ob sich jemand auf den Tausch einlässt :D 
  • Dragons , 14. Februar 2013 11:36
    Ich finde, dass der Test irgendwie sehr einseitig, aber auch fehlerhaft geschrieben wurde. Am Anfang war noch alles ok, von Rechtschreibfehlern oder fehlenden Worten abgesehn, aber am ende kam es mir doch so vor, als ob der Author gerade anfang 20 ist, vor allem, in Verbindung zu Kamera oder Verbindungsmoeglichkeiten.

    Es gibt auch viele, welche keine zweite Sim haben wollen, da damit auch kein zweiter Vertrag noetig ist, aber das wird meist mal schnell fallen gelassen.

    Dies war der erste Artikel, welchen ich seit ca. 4 - 6 Monaten auf Tomshardware gelesen habe, haette es sein lassen sollen. Von der alten Qualitaet, bzw. neutralitaet bei Tests ist nichts mehr vorhanden.

    Somit auf einen letzten Abschied von hier...