Drei Geräte, zwei Gehäuse, ein Entscheidung: Shuttle schickt uns drei Modelle, die technisch vor allem in Sachen Grafikeinheit verschiedene Wege gehen. Für den Heimanwender gibt es eigentlich nur eine Wahl, doch auch für die Industrie ist ein Modell dabei
Nachdem wir in den letzten Wochen schon Zotacs und Sapphires Interpretation der Nettops unter die Lupe genommen haben, möchten wir uns heute Shuttles Nettop-Variationen zu diesem Thema ansehen. Den Testparcours durchlaufen heute drei Geräte: das XS36V, das XS35 V3 und das XS35GTA V3. Die Ähnlichkeit der Modellnamen legt schon eine enge Verwandtschaft nahe, und tatsächlich steckt im Innern fast identische Technik. Doch dazu gleich mehr.
Im Design unterscheiden sich das XS35GTA V3 und das XS35 V3 nicht. Sie nutzen das gleiche Gehäuse, das sich als rechteckige Schachtel beschreiben lässt und 25,2 x 16,2 x3 ,85cm (B x H x T) misst und die Shuttle als "1,15-Liter-PCs“ beschreibt. Ansonsten lässt sich das Design dank der vielen quadratischen Öffnungen als „gut durchlüftet“ beschreiben. Immerhin befinden sich an vier der sechs Seiten diese Lufteinlässe, was bei einem komplett passiv gekühlten Gerät nur allzu nachvollziehbar ist. An den anderen zwei Seiten findet man Anschlüsse. Platzverschwendung kann man Shuttle nicht vorwerfen.
Auch das XS36V ist mit den Abmessungen 20 x 16 x 3,6 cm sehr kompakt und sogar ein Fünftel kürzer als die anderen zwei Geräte, dabei nur minimal schmaler. Das Designkonzept ist jedoch das gleiche: Das schwarze Gehäuse ist gleichzeitig das Lüftergitter, denn auch hier sind rund um das Gerät Lüftungsschlitze eingelassen. An der Front- bzw. Rückseite sitzen die Anschlüsse. Beiden Bauformen liegt übrigens noch ein Standfuß bei, der sich einfach unter das Gerät schrauben lässt.
Die Verarbeitung unterscheidet sich ebenfalls nicht. Insgesamt liegt sie auf hohem Niveau, und ist das Gehäuse geschlossen, klappert, zirpt und knarzt erfreulicherweise nichts. Wie Zotac verkauft Shuttle seine Nettops ebenfalls in den Geschmacksrichtungen Barebone und Komplettsystem, sodass auch hier von vornherein der Upgrade-Pfad für Selbstschrauber beachtet wurde. Um die beiden Gehäuseteile zu lösen, muss man nur eine einzige Schraube herausdrehen - danach lassen sie sich nach hinten wegschieben. Eine einfache und praktische Lösung, wie wir meinen!
Hier gibt es den einzigen möglichen Kritikpunkt, denn die Seitenteile bestehen aus recht dünnem und weichen Kunststoff, der auf einem feinen Gitter liegt. Die Kombination erwies sich als sehr nachgiebig und biegsam. Hebt man das Gerät mit einer Hand von oben hoch, geben die Seitenteile nach. Das ist vor allem optisch unschön, tut der Funktion allerdings absolut keinen Abbruch - zumal man das Gerät sehr selten öffnen dürfte und es im allgemeinen wohl noch seltener durch die Gegend trägt.









"Yo dawg, I herd you like PCs, so we put a PC in your PC, so you can surf whilst you surf!"
Baue mir gleich zwei in meinen PC ein von den Dingern.
real sind 30-40 mb/s bei gutem chipsatz und guter usb 2.0 festplatte.
ps.: wozu braucht ein nettop usb 3.0 ?
ich brauchs nicht mal am desktop.
Schwätzer ohne fundiertes Faktenwissen. USB Sticks schaffen das locker. Festplatten nicht.
Die Wörter Protocol overhead sind dir fremd? IT-DAUs eben...