Black Beauty: Xigmatek Utgard Midi-Tower
Xigmatek kündigt für Februar eine neue Gehäuse-Serie an. Die Weiterentwicklung »Utgard« bietet unter anderem einen durchgehenden 5,25-Zoll-Schacht mit neun Einschüben.
Der innere Aufbau des Utgard-Gehäuses entspricht weitestgehend dem Prinzip des Vorgängers Midgard. Das Netzteil, das im unteren Teil des Gehäuses eingebaut wird, findet spezielle Öffnungen im Boden vor, die für eine bessere Belüftung des Stromverteilers sorgen sollen. Das Befestigen von Steckkarten und Laufwerken erfolgt beim Utgard-Gehäuse komplett werkzeugfrei.
Ein großer Ausschnitt im Mainboard-Tray auf Höhe des CPU-Sockels erlaubt die Montage eines CPU-Kühlers mit Backplate, während das Motherboard im Gehäuse eingebaut ist.
Der durchgehende Laufwerksschacht verkraftet bis zu neun unterschiedlich große Laufwerke oder Einschübe. So lassen sich Laufwerke und Zusatzmodule wie ein Kartenleser oder Wechselrahmen variabel platzieren. Bis zu vier Festplatten finden im mitgelieferten HDD-Modul samt 120-Millimeter-Lüfter Platz.
Eine Lüftersteuerung zur Drehzahlregulierung von bis zu sechs Gehäuselüftern hat Xigmatek bereits ins Utgard integriert. Über zwei Drehregler an der Oberseite des Utgards lassen sich je drei Lüfter regeln. Neben der Lüftersteuerung befindet sich das I/O-Panel mit Anschlüssen für 4x USB, Audio und 2x eSATA.
Werkseitig ist das Utgard mit drei Lüftern ausgestattet: ein 120-mm-Lüfter im HDD-Modul an der Front, ein 120-er an der Rückseite und ein 170 mm großes Modell ist im Deckel montiert.
Das Utgard wird in drei Varianten erhältlich sein. Das linke Seitenteil vom Gehäuse ist bei den drei Versionen unterschiedlich und verfügt entweder eine Aufnahme für zwei Lüfter, ein großes Mesh-Gitter für maximal vier Lüfter oder eine Window-Variante mit großen Seitenfenster, jedoch ohne eine Option für zusätzliche Lüfter.
Weitere Bilder zu den Xigmatek Gehäusen finden Sie in der Bildergalerie.
Die Xigmatek-Gehäuse werden ab Mitte Februar im Handel erhältlich sein. Preislich werden sie zwischen 69,90 Euro (Standard-Modell) und 79,90 Euro (Mesh oder Window-Modell) platziert. Die Battle-Version vom Utgard, die mit zwei zusätzlichen 140 mm großen Lüfter ausgestattet ist, wird 89,90 Euro kosten.
Technische Details | ||
|---|---|---|
| Abmessungen | 207 x 515 x 490 mm (BxHxT) | |
| Material | Stahl, Kunststoff | |
| Farbe | Schwarz (Matt) | |
| Formfaktor | ATX, Micro-ATX | |
| Laufwerksschächte | 9x 5,25 Zoll (extern, max. ohne 3,5 Zoll) 1x 3,5 Zoll (extern, in 5,25 Slot) 4x 3,5 Zoll (intern, in 3x 5,25 Slots) | |
| Netzteil | Standard ATX (optional) | |
| Erweiterungsslots | 7 | |
| I/O-Panel | 4x USB 2.0 2x eSATA 1x je Audio IN / OUT | |
| Belüftungssystem | Front | 1x 120 mm, White LED |
| Rückseite | 1 x 120 mm, White LED | |
| Top | 1x 170 mm, White LED | |
| optional (je nach Modell) | 1x 140 / 92 / 80 mm (Front, statt 120 mm) 1x 92 / 80 mm (Rückseite, statt 120 mm) 1x 140 / 120 mm (linkes Seitenteil) 1x 140 / 120 / 92 / 80 mm (linkes Seitenteil) 2x 140 / 120 mm (Deckel, statt 170 mm) 1x 140 / 120 mm (Boden) | |
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Schönes Ding. Sieht zwar immernoch aus wie das Midgard, aber das ist auch nur ein Pluspunkt. Ich hoffe es hat für die Lüfter vorne und unten leicht zugängliche Staubfilter.
Ist aus meiner Sicht auch ein Midgard, da ich diesen erst zu Weihnachten verbaut habe. Auf jeden Fall gibt es eine sinnvolle Erweiterung, der 170mm Lüfter. Schade, dass das Teil erst jetzt kommt. Die beiden 120mm Lüfter sehen zwar gut aus, sind aber für meinen Geschmack viel zu laut. Meine Lösung war, vorn ein 140mm und hinten einen Akasa Apache (leider und mehr Fördervolumen)
auf jedenfall setzt xigmatek das erfolgreiche konzept fort, allerdings ist der preis im vergleich zum midgard schon deutlich höher.
Na, komm: die Frontpanelanschlüsse haben sich verdoppelt (außer Audio) und ein 17 cm großer Lüfter wird einem seltenst geschenkt, whiskey1981. Dafür dann 10 Euro mehr sind mehr als fair, finde ich.
Finde ich auch mehr als fair. Xigmatek hat bei vielen ihrer Produkte eine super P/L.
Also da gefällt mir das Midgard besser.
1. Die Kartenarritierung sieht nach den Schiebeteilen des Asgard aus, das habe ich schon verbaut und die klammen die Steckkarten nicht wirklich fest.
2. Die Optik finde ich nichtmehr so schick.
3. Der Festplattenrahmen muss scheinbar nach hinten herausgezogen werden um Festplatten ein-/auszubauen. Dazu müsste ich ja jedesmal die 2 Grafikkarten ausbauen. Das Midgard hat einen Festplattenrahmen mit seitlichen Einschüben -> komfortabler.
Was fürs neue Utgard spricht ist natürlich der zusätzliche Lüfter (lässt sich beim Midgard nachrüsten) und die zusätzlichen Anschlüsse.
sorry ihr habt recht. ich bin vom grundpreis für die battle version ausgegangen, zeile übersprungen^^.
für 69,- habt ihr völlig recht.
finds auch echt schick...und ärger mich, dass ich mir des midgard geholt hab
wenn auch sehr gut, optisch spricht mich des utgard mehr an....allerdings strange name oO
Alle aus dem Gard-Casestudio
"Black Beauty"? Na ja, Beauty sieht für mich irgendwie anders aus... Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten :-)
sonderlich leise wirkt dieses Ding jedoch nicht, zuviele Löcher drin. Mesh ist nun wirklich nicht die beste Schallisolierung.
Belüftung wird jedoch recht gut sein nehm ich an.
@jean:

also wie gesagt bin ja midgard besitzer und, da die beiden eigentlich bis auf des design recht identisch sind, würd ich ma behaupten des is überdurchschnittlich leise.....
abgesehn davon is das ja nicht erste prämisse der xigmatek-gehäuse oder?
gedämmte gehäuse gibs ja genug, wenn dir dieses nicht gefällt
Kein Lian, aber für die Knete okay
Passt da eigenlich ein 280er Radiator rein?