Xilence Interceptor Pro - Innovativer Großraum-Jumbo im Exklusiv-Test

Technische Daten im Überblick

Technische Daten und Hinweise

Dicke Backen und nüchterne Tatsachen - betrachten wir einfach und emotionslos das Produkt in Zahlen. Die technischen Daten verraten bereits im Vorfeld des Tests eine Menge über die uns erwartenden Möglichkeiten.

Xilence Interceptor Pro
Formfaktoren
Unterteil:
mATX, ATX, E-ATX, HTPX

Oberteil:
ITX
Abmessungen (netto)
Breite: 230 mm
Höhe:780 mm
Tiefe: 605 mm

Achtung: mit Füßen und aufgestellten Top-Blenden erreicht man eine Höhe von 860 mm!
Gewicht:
ca. 20 kg (selbst gewogen)
Material:
Stahlblech: 0,8 mm tragende Teile + 0,6mm Verblendungen, Käfige (SECC)
Hartplastik: Front (ABS)
Laufwerkseinschübe extern
Oberteil:
2 x 5,25" extern
2 x 3,5"/2,5" HotSwap

Unterteil:
4 x 5,25" extern
4 x 2,5" extern HotSwap
6 x 3,5" extern HotSwap
Erweiterungsslots:
10
Front I/O-Panel
Oberteil:
2 x USB 2.0
HD-Audio
Reset, Power

Unterteil:
1 x USB 3.0 (nativ an Mainboard)
2 x USB 2.0
HD-Audio
Reset, Power
Grafikkartenlänge
maximal ca. 36 cm
Lüfter:
Verbaut:
Rückseite: 1 x 140 mm
Frontseite: 2 x 120 mm (rote LEDs)

Optional:
Deckel: 4 x 120 mm, 3 x 140 mm oder 1 x 230 mm
Seitenteil: 4 x 120 mm, 4 x 140 mm oder 1 x 230 mm
Staubfilter:
Front, Boden, Seitenteile
Besonderheiten:
2 getrennte PCs in einem Gehäuse möglich
Kopplung zweier Netzteile möglich
Wasserkühlung intern mit Radiatoren bis 480 mm
Abnehmen des kompletten Oberteils und Kürzung auf normale Big-Tower-Größe
Preis:
249 Euro (wahrscheinliche UVP)

  

Nicht ganz billig, sollte der Preis stimmen. Allerdings kosten ähnliche Gehäuse aus dem Profibereich eine ganze Menge mehr. Würde dieser Preis so realisiert und über den Straßenpreis noch etwas gedrückt, dann hätte Xilence mit diesem Universal-Riesen eine komplett neue Gehäusekategorie im Consumer-Bereich geschaffen und wäre somit auch der einzige Anbieter. Betrachtet man die Wandlungsmöglichkeiten, dann erscheint uns der Preis sogar recht angemessen. Über das Gefallen der Optik entscheidet wie immer der individuelle Geschmack, der Verstand jedoch ist von der Vielfalt durchaus überzeugt, auch wenn es nicht jeder wirklich in diesem Umfang braucht. Schön zu wissen, dass es so etwas gibt. Immerhin etwas.

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43 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Derfnam
    Moinsen.
    Ist der dick, Mann :D
    Vosichtig nachfrag:
    Negativ: kein Lüftereinbau im Boden möglich?
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  • FormatC
    @Derfnam:
    Du hast 2 x 140 in der Front. Eigentlich reicht das sogar für die 2 abartigen HD 6990.

    Ich habe ja nur den herangeschafften Prototypen hier - mal sehen, ob die Ladenversion noch mal geändert wurde. Dann mache ich auf alle Fälle noch mal ein Update, vorausgesetzt, die von Xilence reden noch mit mir. Immerhin habe ich denen ja ein wenig die Überraschung versaut, denn es gibt ja bisher weder Bilder, noch eine Pressemeldung. Gab, denn 80 Bilder sind ja nun doch online :D
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  • Derfnam
    Die relative Unwahrscheinlichkeit, daß jemand dein Testsystem nachbaut, mal angenommen und auch, daß der Verbau zweier seitlicher Lüfter den Einbau auch großer Turmkühler nicht behindert, aber die Textstelle im Artikel las sich schon so, als hättest du gegen mehr Frischluft nix einzuwenden gehabt. Zumindest bei dem Aufbau; von einem mit 3 oder 4 Karten, die ihre heiße Luft ins Innere verblasen, mal ganz zu schweigen.

    Wie waren eigentlich die Werte des Winzcomputers oben, als du unten volle Pulle hast laufen lassen?
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  • FormatC
    ITX-PC - APU: 61° (Danke für den Tipp, ich ergänze dies im Artikel)

    Du kannst trotz Seitenlüfter eigentlich JEDEN aktuell verbreiteten Turmkühler verbauen. Da ist ewig viel Platz. Das mit der Bodenlüftung war Jammern auf hohem Niveau, es hätte sicher noch 2-3 Grad gebracht. Aber auch ohne war es deutlich kühler als das Obsidian MIT Lüfter im Boden
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  • Derfnam
    Naheliegend, das.
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  • arutha87
    Was für ein Brocken, nichts für mich, aber endgeil. xD
    Hab ich da richtig verstanden, dass man das ganze Oberteil abnehmen kann und dann einen großen Midi- bzw. kleinen Big-Tower hat?

    Freu mich auf den Senioren-PC-Bericht!
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  • FormatC
    Ja, Xilence hat sich gerade gemeldet - wir haben sogar deren Marketingabteilung rechts überholt. Es wird ein kleineres Gehäuse und ein Aufrüst-Kit gegen (wie von uns im Artikel vermutet), wenn Du den großen kaufst, ist das Abrüst-Kit ja schon inklusive :D

    Ich mach später mal ein Update zum Inhalt des Telefonates. Da war wohl jemand etwas überrascht :D
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  • arutha87
    wie man neudeutsch so schön sagt: owned :D
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  • Anonymous
    Ist der von Dickmanns, als Server eine gute Alternative. Der Test von Euch ist prima!
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  • Paulusder2.@guest
    Schon wieder so ein Plastikhaufen. Das euer Tester kein Geschmack hat, wissen wir ja bereits. Aber könntet Ihr nicht wenigstens einmal ein gescheites Gehäuse testen, vielleicht jemand anderen aussuchen lassen?
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  • Anonymous
    Waere fuer den oberen Teil und auch fuer den angekuendigten Senioren-PC nicht auch der Celeron G530 ein guter Kandidat?

    @ Paulusder2.@Guest: ueber Geschmack laesst sich bekanntlich nicht streiten. Aber einem User-Review steht ja nichts im Wege. :D
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  • Derfnam
    Jungejunge, wenn dich schon ne Plastikfront so fertig macht, Paulus, wird dich das töten:
    http://www.youtube.com/watch?v=kGE6YWVao0Y
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  • FormatC
    @Paulusder2.@guest
    Gegenfrage: wie viele Lian Li Gehäuse habe ich in den letzten 24 Monaten getestet? Mehr als absolute Plastikhaufen. Wobei ich dieses Teil nicht als Plastikhaufen bezeichnen würde, denn knapp 300 Gramm Plastik stehen 19,5 Kilo Stahl gegenüber. Und ich möche die Firma erleben, die so einen großen Tower, den man auch auseinandernehmen und kürzen kann, stabil aus Alu hinbekommt. Biete es mir an, ich teste es. Es wird durchfallen.

    @toudoku:
    Habe ich hier, vergiss das Ding besser schnell wieder für sowas. Die Grafikeinheit ist eine Zumutung und ich habe keine Lust, nur mit dedizierter Grafik zu testen - das muss als Basic-Version auch ohne gehen. Preislich kommts fast aufs gleiche raus, man braucht aber noch einen Kühler. Ich kann allerdings keine leisen Kühler aus meiner Sammlung verbauen, weil die CPU beim Zotac-Board so nahe an dem Grafikslot liegt, dass dann die Karte nicht mehr reinpasst. Intels HD-Grafik würde ich meinem Vater auch nicht anbieten wollen, vier Bluescreens in drei Tests reichen mir. :(

    Noch ein Wort zur HD2000-GPU, die sich im Celerönchen den L3-Cache mit der CPU teilen muss: die schafft keine 1080p ohne Fehler und kapituliert sogar bei Mahjong 3D den Dienst. Das Zotac-Brett ist samt WiFi eigentlich genial, aber nicht mit diesem Krüppel von CPU.
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  • Firion87
    Sieht gut aus. Ist wohl sicher fur eine gewisse Zielgruppe gedacht. Hab aber trotzdem ne frage. Wie sollte die Idee mit dem ZweitPC gelost werden? Mit einer kleinen KVM Switch oder hat man alles noch einmal aufm Tisch? (Ich erinnere mich an eine einfachere -aber teure- Losung von DFI, T2A2 Hybrid motherboard, zwar Atom-mull aber das gabs nur vor 2 Jahren)
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  • FormatC
    @Firion:
    Ich benutze selbst eine Doppellösung:

    Monitor:
    Mein Monitor hat mehrere Eingänge. Am HDMI hängt der große PC, am Analogen D-Sub der kleinst-PC. Der schaltet sogar automatisch auf Analog, wenn der HDMI ohne Signal läuft.

    Tastatur und Maus:
    Ich nutze eine drahtlose BT-Tastatur mit integriertem Touchpad für den kleinen PC. Die liegt bei Nichtnutzung auf dem PC und stört dort auch nicht.
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  • FX8150-4@guest
    Die sabbernden Freaks werden Glücklich sein, für alle anderen tut es auch ein Wortmann Gehäuse :P
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  • FormatC
    Wenn man zwei ordentlich ausgerichtet aufeinander schweißt, dann ja. :D
    Für die Optik kann man die Nahtstelle ja noch mit einem Ring aus rotem Isolierband bekleben...
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  • FX8150-4@guest
    Dafür reicht auch der rote Nagellack meiner Frau :D
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  • Evilness
    mich würde genau dieser Extrem Test mal interessieren bei meinem Gehäuse, da dieser auch zur High-End Klasse gehört aber ich noch keinen großartigen Test über das Teil gesehn habe. Die 3 140er in der Front des LianLi PC-X2000F sollten mehr als genug Luft für 2 6990, CPU und Speicher liefern hab btw Silverstones AirPenetrator...
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  • murphy
    Nachdem die meisten Tests auf THG bezüglich Stil, Rechtschreibung und Grammatik ja leider gegen unbefriedigend bis katastrophal tendieren, handelt es sich hier anscheinend um eine absolute Ausnahme im positiven Sinne! Mir sind jedenfalls bei einem ersten Drüberlesen allenfalls Kleinigkeiten, aber nichts Gravierendes aufgefallen. Sehr, sehr gut geschrieben, und das trotz Zeitdruck, intensiver Kommunikation mit dem Hersteller und außergewöhnlich umfangreicher, gelungener Bebilderung – auch dank letzterer eine reine Wohltat für die Augen.

    Ein wahrer Musterartikel, an dem sich der eine oder andere Kollege (und ggf. auch der Autor selbst, in manchen anderen Fällen? :D Aber da bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher ^^) mal ein Beispiel nehmen sollte! Amen.

    Zum Inhalt, auch wenn es angesichts des Updates wohl keine Rolle mehr spielt:
    Klappt es evtl. wenn man zuerst die GraKa einsteckt und dann das ITX-Board einschiebt, notfalls mittels vorherigem Ausschrauben der Sechskant-Befestigungsschraube am VGA-Port und anschließendem Wiedereinschrauben, oder wird sogar das Gewinde verdeckt? Wie gesagt, jetzt eigentlich eh egal – nur so aus Neugierde, ob das als Workaround funktionieren würde ;)
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