Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Xilence T800 - Eiszeit für Notebooks

Xilence T800 - Eiszeit für Notebooks
Von

Sommerzeit ist Ausfallzeit. Erst scheint die Sonne auf das geliebte Notebook, dann scheint dieses den Geist aufzugeben, obwohl doch scheinbar alles im grünen Bereich sein sollte. Hier hilft am Ende nur ein aktiver Notebookkühler. Wirklich? Wir testen...

Mit dem Xilence T800 fiel uns vor Kurzem mehr oder wenig zufällig ein Notebook-Kühler in die Hände, den wir an einem recht heißen Tag zunächst dankbar verwendeten und dann aus reinem Interesse noch einmal genauer unter die Lupe genommen haben. Eigentlich waren wir an diesem Tag ja nur auf der Suche nach einer geeigneten Notebookauflage, ließen uns dann aber von der offenen Konstruktion durchaus überzeugen, so dass wir am Ende genau wissen wollten, wie sich ein möglicher Vorteil konkret in Zahlen ausdrücken lässt. Als Hitzecrashtast-Dummy diente hierbei ein bereits einschlägig verdächtiges Acer 5742G mit Core i5 460M und einer Geforce 420M, denn dieses Notebook war uns schon vorher mehrmals durch extrem hohe CPU-Temperaturen aufgefallen, obwohl es nur wenige Stunden Laufzeit hinter sich hat und ein komplett unverdrecktes Kühlsystem besitzen sollte. Bis zu 90°C CPU-Temperatur in der Sonne bei normaler Nutzung auf einem glatten Tisch waren uns dann doch zu viel. Ob und was das aktiv belüftete Gestell in Form des T800 nun gebracht hat, das kann man auf den folgenden Seiten auch gern im Schatten bei einem wohltemperierten Getränk nachlesen.

Experten im Forum befragen

Zu diesem Thema einen neuen Thread im Forum Artikel erstellen.

Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

Alle 9 Kommentare anzeigen.
Auf dieser Seiten können keine Kommentare mehr abgegeben werden
Sortieren nach: Neueste zuerst | Älteste zuerst
  • crazymath , 19. Juni 2011 13:51
    Ich hätte das Ding vielleicht noch mit einer stärkeren Grafikkarte getestet. Die 420m (Erinnert an die MX420:-( ) ist wohl nicht gerade für Höchstleistungen bekannt.

    Eine m5650/gts450 oder schneller wären wohl interessanter.

    Ich kenne allerdings niemanden, der bei 32 Grad, unter praller Sonne, arbeitet/spielt/was auch immer.

    Da mache ich sinnvolleres: Baden, ein kühles Bier, Eis essen, ... oder alles zusammen, usw.
  • FormatC , 19. Juni 2011 14:10
    Das Problem war nicht die integrierte Grafik, sondern die CPU. Wir waren samt Notebook unterwegs und leider findet man nicht immer und überall Schatten.

    Die 420M hat 96 Shader und ist nur etwas niedriger getaktet als der direkte Vorgänger, basiert aber auf dem GF 108. Leistungsmäßig liegt die 420M übrigens nur knapp 7% hinter der 5650M. Das ist fast vergleichbar.
  • Guest2011 , 19. Juni 2011 15:02
    Also, wer sitzt denn in der Sonne mittm Notebook und arbeitet da stundenlang? Da muss man ja schon an die persönliche Kühlung denken, Sonnenstich Ahoi!
    Sieht man da auf dem Display überhaupt was? Und mal kurz Mail checken wird wohl das Gerät nicht gleich überhitzen.

    Der Kühler mag nicht schlecht sein, aber er löst ein Problem, das eigentlich nicht existieren sollte: Arbeiten in der prallen Sonne (Jeder Spanier würde sich kaputtlachen, der macht da einfach Siesta!) und Notebooks, die eine unterdimensionierte Kühlung haben.
  • FormatC , 19. Juni 2011 15:32
    Wenn man die Sonne nicht von hinten hat, sieht man durchaus was :) 

    Die 32°C sind quasi der Extremfall, aber auch die Schattenversion ist für das gesunde Dasein eines Notebooks eigentlich schon zu viel. Zumindestens merkt man, wo Acer bei seinen billig angebotenen Notebooks spart und auf Intels Standfestigkeitsmitgabe zu den CPUs vertraut.

    Als wir die CPU Temperaturen in der Sonne gemessen hatten, saßen wir übrigens nebenbei in Strandpose und eigentlicher Zweck des Notebookeinsatzes war nette Mucke und zwischendurch Skype mit Neid-Videoverbreitung an blasse Daheimgebliebene. Wobei der gute Flachmann eine Hitzeblackout bekam. Also schnell mal einen Aufsatz besorgt, der zudem noch den Dreckssand fernhielt. Woraus wiederum die Artikelidee resultierte... :D 
  • Grobgewuerzt , 19. Juni 2011 16:14
    Na Leute, ihr seid schon ein bissel streng...ob das Problem, in praller Sonne zu Arbeiten/Spielen, wirklich existiert, hängt in erster Linie vom Benutzer ab...ich jedenfalls bedanke mich für den test, denn ich hätte die Wirkung einer solchen Kühllösung deutlich geringer eingeschätzt.

    aber ja ist richtig, in praller Sonne zu arbeiten ist nicht empfehlenswert...ich persönlich hätte da auch angst um meine jahrelang gepflegte edv-blässe :-)
  • FormatC , 19. Juni 2011 16:52
    Die eigentliche Wirkung ist ja der enorme Abstand zwischen Kiemen und Tischplatte, theoretisch kann man den Laptop also auch mit Bierdeckeln oder Scheiben aus Weinkorken "freistellen". Die Lüfterwirkung ist nur bei Vollastbetrieb und ohne natürliche Luftbewegung spürbar, vielleicht hätte man anmerken sollen, dass die Luft leider stand wie die Pest. Sobald ein klein wenig Wind geht, ist der Lüfter im Freien eigentlich bereits überflüssig. Je steiler das Notebook stand, umso besser dann die Kühlung auch ohne zusätzlichen Quirl. Nur bei einem Winkel von <20° hat der Luftschub von unten Wirkung gezeigt, dann aber auch wirklich messbar.

    Ich persönlich sehe den eigentlichen Mehrwert in der besseren Luftzirkulation und der etwas "entgegenkommenderen" Position. Stabil ist die Konstruktion auch und vor allem vielfältig einstellbar, je nach Gerätegröße.
  • Mmoore , 19. Juni 2011 17:18
    Gibt durchaus Leute, die bei hohen Temperaturen ihr Notebook einsetzen müssen. Das weniger im Urlaub, aber viel mehr auf Business Reisen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass so ein Notebook in Asien teilweise ganz schön zu ackern hat und ich da um Kühler wie den Xilence sehr dankbar bin.

    Eine stärkere Grafikkarte dürfte übrigens nicht viel ändern, idle evtl jeweils plus 2-3 Grad, unter Last entsprechend mehr. Unter Last ist allgemein das Problem, dass die meisten Laptop Kühler aus Lautstärkegründen nicht stark genug sind.

    Alles in allem bin ich für so Kühler schon sehr dankbar und halte den T800 für ein gutes Produkt. Alleine schon der Bequemlichkeit wegen seis jedem angeraten.
  • Gast2011 , 19. Juni 2011 18:21
    @FormatC: Naja, im Prinzip bestätigst Du doch mein Urteil, dass das Ding ein Problem löst, das eigentlich nicht existieren sollte: Notebooks mit absolut unzureichend dimensionierter Kühlleistung ( Aber es muss ja heutzutage alles immer billiger werden).

    Beim Notebook am Strand kommen aber noch ein paar andere Dinge ins Spiel, bspw Flugsand. Ich will mit so einem Teil nicht am Strand "chillen". Nun gut, das ist ein anderes Thema.


  • TecTurtle , 27. Juni 2011 17:32
    Ich nutze mein Notebook als "Desktopreplacement", der Deckel ist also zu, externe Tastatur und externer Monitor dran.
    Notebook: ASUS V1JP (Business-Notebook geparkt mit (damals) potenter GraKa x1700).

    Im Winter kein Problem. Im Sommer bei über 25°C Raumtemperatur und Last (Filme, Spiele, WinRAR, ...) bekommt es da schon Probleme. CPU-Temp. >90°C, HDD-Temp >40°C.

    Problemlösung: vorne links und rechts je eine AAA-Batterie drunter und hinten einen ca. 5cm hohen Klotz beim Akku.
    Im Extremfall: Displaydeckel aufklappen, der Hitzestau zwischen Tastatur und Display ist beachtlich!

    Letzten Sommer half das alles nichts mehr bei Raumtemperatur >32°C wurde dann noch ein Ventilator davorgestellt... damit ging es wieder. ;-)

    Und wenn er im idle bei normaler Raumtemperatur den Lüfter hoch dreht, dann ist es dringend zeit mal die Kühlrippen auszupusten. :-D

    Alles Lesern einen schönen Sommer!