OpenDataCity hat eine umfangreiche Datensammlung der von YouTube blockierten Videos erstellt, die über eine Web-App einfach und grafisch ansprechend analysiert werden kann
Der Streit zwischen der GEMA und YouTube scheint so schnell kein Ende zu nehmen. Zuletzt hat die Musikverwaltungsgesellschaft laut Wirtschaftswoche Klage gegen Google eingereicht, da sie mit dem Wortlaut der Sperrhinweise nicht einverstanden ist.
Nun hat sich die Datenjournalismusagentur OpenDataCity, die durch ihre Anwendung zur Vorratsdatenspeicherung bekannt wurde und dafür auch einige Preise einheimsen konnte, mit einer Web-App eingemischt. Sie grast täglich die Top 1000 der Youtube-Videos ab und überprüft, in welchen Ländern welche Videos gesperrt sind.
Die Auswertung der Daten hat dabei ergeben, dass in Deutschland über 60 Prozent der 1000 meistgeschauten Videos gesperrt sind und es damit einsam an der Spitze steht. Die zweimeisten Blockierungen hat der Südsudan mit 15,3 Prozent und auf dem dritten Rang folgt der Vatikan mit 5,1 Prozent.
Wie weitgehend die Einschränkungen für deutsche Nutzer sind, macht aber folgende Auswertung klar: Selbst wenn man alle Staaten außer Deutschland zusammen packt und alle Videos der Top 1000 zusammenzählt, die in mindestens einem dieser Länder von YouTube blockiert wird, kommt man nur auf 188 gesperrte Clips, während hierzulande ganze 615 dieser Videos nicht zugänglich sind.
Aber auch die Unterstützer der GEMA waren nicht untätig. So haben der Musikkomponist Hans Hafner und der Labelinhaber Stefan Herwig ein Video mit dem Titel "Wenn die YouTube Tafeln die Wahrheit sagen würden" erstellt, in dem sie Google ihrer Meinung nach ehrlichere Hinweistexte vorschlagen. In einem Blogeintrag dazu führt Herwig seinen Standpunkt weiter aus.

Aber wir können uns da alle bei der GEMA bedanken...
...oder die Piratenpartei wählen.
In der Schweiz sperrt auch die EMI. aber ich glaube das ist international.. geht nicht mal über proxy.
daran muss ich denken wenn china und deutschland die einzigen länder sind die gagnamstyle gesperrt haben.. man kann über den sinn und der qualität des liedes streiten aber das es anders geht zeigt die ganze welt! z.b. innerhalb der eu hat sich google mit jedem geeinigt nur deutschlands gema nicht.. ich denke mir das es nicht an googles youtube liegt
DAS ist die GEMA. Geldgeiles Geldeintreiberpack.
Weshalb erhält ein freischaffender Künstler der diesen Teilen eine Form gibt weniger lang wie DU eine Vergütung dafür?
Im künstlerischen Bereich ist das ein bisschen anders.
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Und Musiker... naja... schau Dir doch die Pop-Landschaft ist. 0-8-15, jeder kopiert so gut er kann bei bekannten (erfolgreichen) Songs. Es gibt doch inzwischen Programme, die Dir ausrechnen, wie erfolgreich Dein Song sein wird anhand von vorkommenden Tonfolgen.
Das ist inzwischen dermaßen ausgeprägt, daß ich mich jedes Mal freue, wenn ich Musik zu hören bekomme, die eben nicht nur aus kopierten und neu zusammengesetzten Tonfetzen besteht.