Intels Mini-SSD
Einen Mini-Flash-Speicher hat Intel ab nächstes Jahr im Programm. Klein wie ein Daumennagel, soll die SSD in Navis, Smartphones und Spielekonsolen zum Einsatz kommen.
Immer mehr Speicher auf immer kleinerem Raum — diesem Thema nimmt sich Intel mit dem Z-P140 PATA-Speicherchip (Parallel Advanced Technology Attachment) an. Der Chip wiegt lediglich 0,6 Gramm und soll zwei bis bis vier, 2008 sogar bis zu 16 GByte Speicherplatz bieten. Intel stellt eine Lesegeschwindigkeit von 40 MByte pro Sekunde und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 40 MByte/s in Aussicht.
Die Module sollen von Mainboard-Herstellern auf ihre Hauptplatinen gelötet werden, um etwa den On-Board-Speicher zu erhöhen. Als SoC (System on a Chip) ist auf einem solchen Speicherchip auch ein Betriebssystem samt Anwendungen zu installieren. Voraussetzung dafür ist jedoch Intels neue neue Mobilplattform namens Menlow (siehe auch »IDF 2007 Peking: Ausblick bis 2010«.
Mehr zum Mini-Chip und zur Menlow-Plattform will Intel auf der CES 2008 zeigen. Menlow umfasst sowohl Silverthorne- als auch Poulbo-Chipsätze. Erste Menlow-basierte Systeme sollen im ersten Halbjahr 2008 ausgeliefert werden. Asus, BenQ und Lenovo haben bereits Menlow-Systeme angekündigt und werden diese ebenfalls auf der CES vorstellen.
Bilder: Intel
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