Retail-Prozessoren werden zusammen mit einem Kühler verkauft, der seine Aufgabe gut erledigt. So lange, bis man etwa durch Übertaktung die Anforderungen erhöht. Wir haben anhand des Zalman CPNS 10X untersucht, was ein Kühler-Upgrade in der Praxis bringt.
Statt ein vorkonfiguriertes System zu kaufen, stellen versierte Anwender nach wie vor lieber ihr eigenes PC-System zusammen. Solche Kunden entscheiden sich normalerweise für einen Retail-Prozessor, der in der feschen Verpackung samt passendem Prozessorkühler verkauft wird. Während Low-End-Prozessoren zwecks niedriger Kosten meist mit gerade noch annehmbaren Kühlern gebündelt werden, kombiniert man Prozessoren aus dem oberen oder High-End-Leistungbereich hingegen auch mit leistungsfähigeren Kühllösungen. Doch es geht noch besser: Wir haben überprüft, wie viel besser ein so genannter Aftermarket-Kühler wie der neue Zalman CNPS 10X bei unseren Tests mit einem übertakteten Core i7-920 abschneidet.
»Cooles« Investment
Die Standard-Kühler, die bei Prozessoren wie dem Intel Core i7-920 mit dabei sind, erbringen dank eines Kupfer-Kerns und raffinierten Kühlrippen zur Vergrößerung der Oberfläche meist gute Kühlleistungen. Allerdings sind solche Produkte auf die Verwendung in herkömmlichen PCs ausgerichtet, und sie eignen sich kaum für Enthusiasten, Übertakter und Anwender, die ein extrem leises System haben möchten.
Viele Anbieter sind darauf aus, die Ansprüche jener Anwender zu erfüllen, die nach einer effizienteren, leistungsfähigeren oder einfach leiseren Kühllösung für ihren Prozessor suchen. Unternehmen wie Coolermaster, Glacialtech, In-Win, Noctua, Prolima, Scythe, Spire, Thermalright, Thermaltake, Titan, Xigmatek und viele mehr bieten solche Aftermarket-Kühllösungen für hohe Ansprüche an. Wir haben uns für diesen Test dafür entschieden, den Standard-Kühler des Core i7 durch den neuesten Upper-Mainstream-Kühler von Zalman, den CNPS 10X, zu ersetzen.
Kühlung – die Fakten in Kürze
Bei Kühlern geht es ausschließlich darum, Wärme von einem Hot Spot, beispielsweise dem Prozessor, wegzuleiten und über eine möglichst große Oberfläche möglichst schnell in die Umgebungsluft abzuführen – dies sollte geräuscharm und kostengünstig erfolgen. System- und Netzteil-Lüfter saugen die warme Luft dann aus dem PC. Je größer die Oberfläche des Kühlelements, desto leichter ist es, Hitze schnell und gleichmäßig abzuführen. So genannte Heat-Pipes, massive oder mit Gas gefüllte Röhren, helfen bei der Ableitung der Hitze über eine Distanz von 5-15 Zentimetern auf große Kühlkörper. Es versteht sich von selbst, dass die meisten Oberklasse-Kühler über üppige Abmessungen verfügen, um auch maximale Oberfläche bieten zu können. Silber und Kupfer bieten hervorragende Wäremleitfähigkeit, sind aber leider ziemlich teuer. Aluminium stellt einen annehmbaren Kompromiss hinsichtlich Kosten und Leitfähigkeit dar.
Vorteile?
Da anständige Kühllösungen Wärme bedeutend schneller ableiten können, sollten sie nicht nur mehr Wärme innerhalb derselben physischen Umgebung abführen; normalerweise ist die Ableitung der gleiche Wärme auch mit weniger Luftbewegung möglich, was zu einem niedrigeren Geräuschniveau führt. Beides ist für Übertakter wichtig, ein geringeres Geräuschniveau kommt aber auch herkömmlichen Anwendern entgegen.


Die Aussage ist ungefähr so überraschend wie.... mir fällt grade nichts völlig selbstverständliches ein... Irgendwelche Neuen Erkenntnisse gewonnen? Nein? Selbes hier auf meiner Seite.
Zudem ist der Zalman Kühler sicher nicht schlecht, aber es gibt für weniger Geld bessere Kühler.
Außerdem: Ich nehme an, dass der Artikel international verwertet wird und ich weiß auch wie man °C und °F umrechnet, aber ich denke es sollte schon möglich sein Temperaturen in der im deutschen Sprachraum üblichen Einheit anzugeben.
Dem ist nur hinzuzufügen, daß die Qualität der Beträge auch noch ständig zu sinken scheint.
Temperaturdifferenzen gibt man übrigens in grad oder Kelvin an, aber niemals in °C.
Wer 200€ für besseres MB, RAM und Kühler drauflegt kann auch gleich ne bessere CPU mit boxed Kühler kaufen!
zalman war zwar vor ein paar Jahren mal ein richtig guter innovativer und preiswerter hersteller, hängt heute aber eher den anderen herstellern hinterher und 75€ sind einfach zu viel. da steckt man lieber 30 Euro in nen ninja2, mugen2 und konsorten.
man man man, muss man denn unbedingt diese BWLer-linguistik auspacken
Derart überteuerter Schrott sollte eigentlich in Zeiten von Thermalrights, Xigmateks und Noctuas gar nicht mehr angeboten werden - alles Hersteller mit Kühlern im selben Preissegment, aber wesentlich besserer Leistung.
Nun denn, wenn manche Leute aus diesem Test für sie hilfreiche Schlüsse ziehen, dann ist ja das Ziel erreicht. Ansonsten hätte ich die Frage einfach mit "große Unterschiede, lohnt sich, wenn man das Geld hat" beantwortet. Denn welchen Kühler ich jetzt kaufe, ob es 10, 35, oder über 50 sein sollen für einen Kühler beantwortet dieser Test nicht. Einfach einen Boxed-Kühler zu testen und in die regulären Kühler-Vergleichstabellen einzufügen wäre deutlich hilfreicher gewesen.
Kerntemperatur [...] 16° Grad Celsius [...] reduziert
Das "Ringerl" ° ist das Grad-Zeichen
16° Grad Celsius ist blödsinn - wenn dann bitte 16°C oder 16 Grad Celsius.
Auch wenn es Unsinn ist, eine Temperaturdifferenz in einer relativen Einheit, räumt ist es nach DIN 1345 erlaubt