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Fazit: Guter Ansatz - zu viele Schwächen im Detail

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Unser Test der drei Videostreaming-Clients, bestehend aus Fujitsu Siemens AMP 150, Netgear EVA700 und Zyxel DMA-100 zeigt, dass die Geräte noch sehr in den Kinderschuhen stecken. Mit Standard Definition Video (SD) können die Boxen etwas anfangen, jedoch bei HD-Video machen alle schlapp. Full-HD-Video-Streaming auf den heimischen Fernseher ist noch Utopie und man sollte mit dem Kauf noch abwarten. Andererseits kann sich der weniger anspruchsvolle Nutzer mit SD-Video zufrieden geben. Wer sich zu letzterem entscheidet, kann mit den Streaming-Clients seine Filme in DivX oder xVid bequem und direkt am Fernseher genießen, ohne den Umweg über ein DVD-Medium oder eine zeitaufwändige Neukodierung gehen zu müssen.

Die gute alte DVD beziehungsweise die beiden Nachfolger HD-DVD und Blu-Ray haben den A/V-Server eine Sache voraus. Und zwar, das alle Medien mit einem standardisiertem Audio- und Videoformat beschrieben sind. Auch in der Bedienung haben diese Player einen Vorteil: Das Medium einlegen und der Film beginnt.


Hat man jedoch Video- oder Audiodateien, die außerhalb der DVD-Norm kodiert sind oder einen Videokodec benutzen, der von DVD-Wiedergabegeräten nicht unterstützt werden, muss man bis lang diese Filme neukodieren. Je nach Rechner dauert dies mehrere Stunden. Einfacher wäre es man würde die Filme über sein Netzwerk direkt zum Fernseher streamen. Dazu benötigt man, neben seinem Computer auch eine Art Empfängerbox, einen A/V-Client.

Hinter den getesteten Geräten steht ein guter Ansatz, nur die Umsetzung und die Kompatibilität zu HD-Video-Formaten lässt noch zu wünschen übrig. Eine Empfehlung kann THG somit nicht aussprechen.

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PCP69 05/09/2007 11:46
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Hallo

Setze den DMA 1000 seit ein paar Tagen ein und mein Fazit entspricht im grossen Ganzen eurem Test: Das Konzept stimmt, die Realisierung lässt noch arg zu wünschen übrig.

Alle bisher von mir eingesetzten Clients sind nicht audiophil. Keine Audio-Direct Option (digital), übersteuern, unsinnige Klang-Effekte, und keine Flac-Unterstützung. Wie schwierig kann es denn sein, das zu realisieren? Der DMA 1000 setzt eh haufenweise Open Source ein (siehe Handbuch am Schluss).

H264-Streaming wird erst dann richtig funktionieren, wenn die Clients den Sigma 863x-Chip einsetzen - die 862x Chips haben einfach zu wenig Power. Die 863x-Chips werden meines Wissens vorerst aber nur in HD-DVD bzw. BlueRay-Player eingesetzt.

- Der USB-Port ist zu langsam, um Filme von der Festplatten zu spielen. Habt ihr das auch getestet?

- Der Klang (digital angeschlossen) übersteuert, wenn man die Lautstärke am DMA voll aufdreht, und auch das Bild per SVideo ist zumindest bei meinem Fernseher übersteuert. HDMI konnte ich wegen der falschen Farben nicht wirklich geniessen.

- Zusammenarbeit mit Twonky war bisher nicht zufriedenstellend, vielleicht kann das mit einer anderen Clienttyp-Einstellung verbessert werden.

- WMV-Dateien konnte ich abspielen, allerdings habe ich nur tiefere Auflösungen getestet.

Macht weiter so, nur mit vielen Tests und entsprechender Kritik werden die Hersteller ihre Geräte so weit verbessern, dass sie auch wirklich im Alltag eingesetzt werden können!

Unit 07/09/2007 14:21
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Hallo,

wie schon mein Vorredner finde ich einen USB Anschluss zum übertragen der Filme einfach zu langsam. Genau so wie ein 100Mbit Netzwerk. Ich frage mich wie viel es wohl mehr kosten würde einen Gigabit LAN Anschluss zu verbauen. Auf Mainboards sind diese ja teilweise schon doppelt vorhanden.

Auch hätte mich sehr interesiert wieviel Cachespeicher die Geräte verwenden.

PCP69 07/09/2007 15:17
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Hallo

Grundsätzlich ist ein USB 2.0 Port (so wie er von ZyXEL beschrieben wird) schnell genug. Die Filme, die von der externen Festplatte mit dem DMA 1000 stottern, laufen von dieser Platte problemlos auf dem PC. Auch der 100MBit Netzwerkanschluss reicht eigentlich - gestreamt stottern diese Filme nicht. Aber in der Realität bringt dieser USB-Port bestenfalls USB 1.1 Leistung - und das reicht natürlich nicht.

Aber sie haben recht, es wird gespart, wo es nur geht - wobei zumindest der DMA 1000 auch in der Anschaffung günstig ist.

Der verbaute Sigma 8621 kann meines Wissens 64MB RAM ansprechen - ob die verbaut sind, habe ich nicht überprüft. In der gleichen 862x-Serie gibt es auch schnellere Varianten, die mehr Speicher ansprechen können, aber die kosten bestimmt ein paar Cents mehr...

Momo 08/09/2007 12:39
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Hallo,

ich habe den DMA1000 nun auch und habe schon ein paar Tips:

1)DIVX/AVI support
Der Player überprüft den Handler im AVI Header.
Wenn der nicht DVIX, DX50, oder VIXD ist, wird das Video nicht abgespielt.
Manche Encoder tragen etwas anderes ein.
Einfach manuell ändern. z.B. mit AVIedit

2)Twonky Server
Client Setting in Server auf CTT DLNA 1.5 setzen
Dann geht auch der DIVX Stream.
Ich habe bereits HD video mit 1280x720 (6000kbps)
übers Netzwerk von meinem ICYBox NAS-2000
ohne Probleme gestreamt.
Leider gibt es aber trotzdem noch ein
paar Problem mit Twonky: Media Menüs
sind sehr langsam und keine Files drin,
nur über Server Menü

3) Umbedingt IR Empfänger im Gehäuse näher
an das IR Fenster biegen (Vorsicht)
damit die Fernbedienung besser funktioniert.

PCP69 10/09/2007 11:06
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Hallo

Ja in der Tat, das mit dem Twonky Server habe ich unterdessen auch herausgefunden. Die Media Menüs benötige ich zwar nicht, Files werden bei mir aber angezeigt. Der Aufbau ist aber schon langsam.

Den Trick mit dem IR-Empfänger werde ich noch ausprobieren!

lrlr 10/09/2007 12:02
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naja, interessant wird das ganze erst, wenn man am server 2-4 DVB-s(2) karten eingebaut hat, und an den clients LIVE tv schauen kann (mit timeshift, EPG mit viderecorder funktion usw. )

und das ganze mit wlan fernbedienen kann ...

RoFell 10/09/2007 14:52
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Hallo,

als ich las, dass hier der Netgear EVA700 getestet wird mußte auf das Datum des Berichts schauen. Ich denke, es gibt den EVA8000 nun doch schon seit einiger Zeit und der ist definitiv HD-tauglich und hat sogar einen HDMI Anschluss.

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