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Benchmarks: Anwendungen

Trinity auf dem Desktop, Teil II: Vergleich mit A8-3870K und Core i3
Von , Chris Angelini

Den OCR-Test dominieren die Trinity-Modelle mit zwei Modulen, gefolgt von den Llanos. Der Core i3 mit Sandy-Bridge-Kern liegt erneut auf dem vorletzten Platz.

Hier können wir direkt aus unserem Preview-Artikel zu den Trinty-APUs zitieren:

„Im Schach-Benchmark Fritz geht Llano erneut in Führung, denn hier bremsen die gemeinsam genutzten Fließkommaeinheiten der Piledriver-Module die Trinity-Quads wieder aus. Da dieser Test aber eher synthetischer Natur ist, wollen wir ihn nicht zu schwer gewichten.“

Auch unsere Analyse zu den Ergebnissen mit Visual Studio können wir direkt übernehmen:

„Google Chrome in Visual Studio 2010 zu kompilieren ist hingegen ein absolut praxisnahes Beispiel. War es bei Fritz noch relativ einfach, die Ergebnisse als „synthetisch“ abzutun, fällt es hier schwerer zu erklären, dass die zweitschnellste APU der letzten Generation sich vor das kommende Flaggschiff schieben kann – da hilft auch kein Heterogeneous Computing. Wer bereits ein Llano-System besitzt, hat von einem Upgrade in diesem Fall absolut nichts.“

Der einzige Unterschied ist dieses Mal, dass Intels Core i3 genau zwischen den Llanos und den Trinitys liegt. Durchweg darf man aber wohl sagen: Wer viel Code kompilieren will, sollte generell zu anderen CPUs greifen.

Dank seiner hervorragenden Single-Thread-Leistung geht der Core i3 in Führung, wenn wir eine PowerPoint-Präsentation als PDF-Dokument drucken. Die A10-APU ist ihr dicht auf den Fersen. Die eigentlich gute Nachricht lautet aber, dass Trinity die Llano-Generation in diesem Benchmark ganz schön alt aussehen lassen kann.

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