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Trinity auf dem Desktop, Teil II: Vergleich mit A8-3870K und Core i3

Trinity auf dem Desktop, Teil II: Vergleich mit A8-3870K und Core i3
Von , Chris Angelini

Wir ergänzen unseren ersten Blick auf die bereits getesteten Trinity-APUs A6, A8 und A10 um Spiele- und Anwendungsbenchmarks des bisherigen APU-Flaggschiffs A8-3780K und der Intel-CPUs Core i3-2100 und -2105, um die neue Architektur besser einzuordnen.

[Anmerkung: Dieser Artikel erschien ursprünglich im Juli 2012. Aus gegebenem Anlass möchten wir ihn heute erneut unseren Leser präsentieren. Die Redaktion]

Vor kurzem veröffentlichten wir mit Trinity auf dem Desktop: Vorab-Test von AMDs A10-5800K, A8-5600K und A6-5400K unsere erste Einschätzung zu AMDs neuer APU-Generation. Allerdings stellten wir fest, dass uns noch zwei Kandidaten im Feld fehlten, um ein wirklich rundes Bild zeigen zu können: Intels Core i3-2100 und AMDs A8-3870K. Also besorgten wir uns diese beiden 100-Euro-Prozessoren kurzerhand aus dem Handel und können jetzt ziemlich gut das Konkurrenzfeld abbilden – und die fehlenden Vergleichsdaten präsentieren.

Die A8-APU spielt eine besondere Rolle, denn immerhin handelt es sich um das Spitzenmodell der Llano-Familie. Zwar taktet sie nur 100 MHz schneller als die A8-3850, die in unserem ersten Test zum Einsatz kam, kann aber mit einem offenen Multiplikator aufwarten, der für den höheren Preis verantwortlich ist. Man darf wohl erwarten, dass es auch bei den Trinity-APUs mit frei wählbarem Multiplikator einen Preisaufschlag geben wird.

Intels Core i3 ist hingegen die spannendere Vergleichs-CPU. Ihre beiden Kerne basieren auf der sehr effizienten Sandy-Bridge-Architektur und können dank Hyper-Threading je zwei Threads parallel bearbeiten, also insgesamt vier. Doch reicht das, um sich gegen die beiden Piledriver-Module einer A8- oder A10-APU der Trinity-Generation zu behaupten? Das ist die Frage, die uns am meisten interessierte.

Intels Core i3-2100 ist mit der HD Graphics 2000 ausgestattet, und so ist absehbar, dass sie gegen AMDs kommende APUs keinen Stich machen wird. Natürlich gibt es dann noch den Core i3-2105, der die HD Graphics 3000 mitbringt, eine leistungsfähigere Version der GPU mit 12 statt sechs Ausführungseinheiten (Execution Units, EUs). Sie läuft mit dem gleichen Takt von 3,1 GHz wie der i3-2100, und so bleibt der einzige Vorteil gegenüber dem Schwestermodell eben die bessere Grafiklösung. Dafür darf man in der Boxed-Variante allerdings auch rund 20 Euro mehr auf den Tisch legen.

Was passiert nun also, wenn wir A8-3870K und Core i3-2100 sowie für Spieletests den i3-2105 ins Testfeld aufnehmen? Wird das Blatt neu gemischt oder bleibt alles beim Alten?

Es gibt 19 Kommentare.
Weitere Kommentare
  • 1
    Binsenmeier , 28. September 2012 13:23
    Zitat :
    http://www.golem.de/news/a10-5800k-bis-a4-5300-amd-kuendigt-desktop-trinitys-an-und-veraergert-tester-1209-94809.html

    THG hat sich also Mühelos vor den AMD Marketing Karren spannen lassen.


    Hast du eine Rechnung mit TH offen, oder warum postest du den Blödsinn überall?
    Bevor ich mich wiederhole: http://www.tomshardware.de/foren/id-113246/duell-igpus-amds-trinity-intels-ivy-bridge-fullhd-test.html#879863

    Edit: Ah, da war jemand schneller...
  • 1
    crazymath , 17. Juli 2012 09:26
    Das ist aber eben leider ein Fail der Marketingabteilung...ich kann mich nicht erinnern, dass AMD irgendwo mal gross Werbung in Zeitungen, etc. gemacht hatte. Zumindest nicht für die CPU-Seite.

    Und wenn man so rumfragt: Intel kennt einfach jeder irgendwo her. Und sei es nur durch ein Inserat eines Dell-Rechners.

    Aber bei AMD müssen dann viele passen: Die sind in etwa so unbekannt wie IBMs G5-Prozessoren (Beim Laien!)...

    Und so kommt es halt: Das beste Produkt nützt nichts, wenn es niemand kennt...
  • 0
    konkretor , 12. Oktober 2012 06:14
    Hallo Rundkugel, eigentlich sollte es reichen.
    Kommt ganz auf die Auflösung an und ob du die Details voll aufgedreht hast oder eher etwas weniger