Microsoft muss Milliarden abschreiben

Mit seinem Betriebssystem und seinen Office-Lösungen dominiert Microsoft bereits seit mehreren Dekaden den Markt. Auch im Internet versuchte die Softwareschmiede an diese Erfolge anzuknüpfen und kaufte für die bessere Vermarktung seiner Online-Angebote wie der Suchmaschine Bing oder dem MSN-Network 2007 für 6,3 Milliarden Dollar aQuantive, einen Spezialisten für Online-Werbung.

Doch trotz der Bemühungen blieb der Durchbruch bislang aus. Und dies schlägt sich nun auch auf die Geschäftszahlen nieder: Im laufenden Geschäftsjahr muss der Konzern 6,2 Milliarden Dollar abschreiben, die aus seiner Online Services Division und damit maßgeblich aus dem aQuanta-Kauf resultieren. Damit wird der Gewinn, den Microsoft im laufenden Geschäftsjahr einfährt eher mager ausfallen. Für das vierte Quartal rechnet man in Redmond sogar damit, dass der Gewinn gänzlich entfällt.

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2 Kommentare
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  • daking@guest
    Japp das passiert wenn man am Kunden vorbei entwickelt, sein ding so durchzieht wie man will ohne rücksicht auf die wünsche und nöte seiner Käufer und meint alles muss sich nach einem selbst richten, sieht man ja bei NOKIA
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  • dfdfdf@guest
    ich hab nen it betrieb und bei uns gibt es windows lizenzen gratis.
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