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DVD ist nicht gleich DVD

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Zu guter Letzt gilt es, das digitalisierte und restaurierte Filmmaterial, auf einen Silberling zu übertragen. Dabei soll die Disk später in jedem handelsüblichen oder zumindest im eigenen DVD-Player abgespielt werden können. In Vergangenheit hat sich jedoch oft gezeigt, dass nicht jede DVD-Authoring-Software strikt nach der Norm verifizierte DVDs produziert. Um Hardwarefehler auszuschließen, sollte jedoch auf jeden Fall die Medienkompatibilität (Stichwort DVD-R oder DVD+R ) vorher durch einen Test geklärt werden. Abhilfe hierzu gibt es auch in der DVD-Player-Datenbank von VCD-help.com .

Wenn man es ganz genau nehmen will, dem sind Uleads Filmbrennerei 2 und die DVD Powertools 2 (350 Euro), sowie Adobe Encore DVD 1.5 (500 Euro) und Apples DVD Studio 3 (500 Euro) ans Herz zu legen. Hinter den letzten beiden steckt Sonics DVD-Author-Engine, die in fast allen Programmen bei der Produktion industriell gefertigter DVDs verwendet wird.

Fazit: Consumer-Geräte einfacher als PC-Lösung, aber...

Die Archivierung der alten VHS-Sammlung mag zunächst als PC/MAC-Lösung zunächst preiswerter erscheinen, ist sie aber nicht. Video-Hardware, Kabel, Videoschnitt-Software, DVD Authoring und gegebenenfalls Reparatursoftware verursachen Anschaffungskosten, die im günstigsten Fall bei 300 Euro beginnen. Ferner ist der Aufwand viel größer und zeitintensiver als bei einer direkten Überspielung von Consumer Player zur Rekorder - es sei denn, man steht auf Features wie Titelgeneration oder nachträgliches Schneiden. Lediglich beim Rettungsversuch stark beeinträchtigter VHS-Bänder ist die Rechner-Lösung generell Standalone-Geräten vorzuziehen.

Einfacher und mit höchster Qualität geht es nur mit einem DVD-VHS-Kombirekorder, wie dem DMR-E75V von Panasonic oder dem JVC DR-MV1. Die Investitionskosten liegen merklich höher - circa 600 Euro. Dafür läuft die Überspielung quasi unbeaufsichtigt und liefert hervorragende Ergebnisse.

Zum Schluss möchten wir allen Anwendern folgende Hinweise auf den Weg geben: Im Gegensatz zu analogen Bändern verschlechtert sich aufgrund des digitalen Charakters der Daten nicht die Bild- und Tonqualität. Aber aufgepasst! Erfahrungen zeigen, dass DVD-Medien wie beschreibbare CDs nicht ewig halten. So haben Langzeitstudien bei CD-Rs ergeben, dass man sich auf optische Medien nur 4 bis 6 Jahre verlassen sollte. Deshalb sollte man nach diesem Zeitraum seine DVDs erneut sichern - diesmal aber ohne Qualitätsverlust, versteht sich.

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