Abschiedstreffen: P4 3.2 vs. Athlon XP 3200+

Dieser Test hat historischen Charakter. Die beiden ewigen Kontrahenten treffen zum letzten Mal aufeinander, denn sie werden in Kürze durch neue Prozessoren abgelöst. Hätte AMD in den letzten 12 Monaten mehr Druck ausüben können, wäre der Pentium 4 längst Geschichte. Und gäbe es den Athlon 64 schon auf dem Markt, würde Intel längst die Vorstellung des Pentium 5 (Codename Prescott) vollzogen haben.

Gerade in den letzten Monaten vermittelte Intel mitunter eine Art Sorglosigkeit, die bald vorüber sein könnte. Aufgrund der Schwierigkeiten des Mitbewerbers ist dem P4 mit Northwood-Kern ein längeres Leben garantiert, so dass die CPU mittlerweile ihr drittes Jubiläum feiert.

Mit der Ankündigung der neuen Version ist jedoch das Ende der langen Fahnenstange erreicht: Der Pentium 4 arbeitet in der Topversion mit 3.2 GHz - eine höhere Taktrate will Intel der altgedienten Northwood-Core nicht mehr zumuten. Schließlich basiert der Prozessor auf 130-Nanometer-Strukturen, die seit der Einführung des Kerns mit 2.2 GHz identisch sind. Eine höhere Taktrate ab 3.4 GHz bleibt dem Pentium 5 vorbehalten, der noch dieses Jahr sein Debüt feiern wird. Allerdings erst dann, wenn AMD den Athlon 64 auf den Markt gebracht hat.

Überhaupt läuft die Evaluierung des Prescott auf Hochtouren - lauffähige Samples ohne festen Multiplikator sind seit Monaten im Umlauf. Prinzipiell sind nahezu alle Neuerungen zum Pentium 5 bekannt, der wie sein Vorgänger auf der Netburst-Architektur aufbaut. Doch dazu mehr im Rahmen dieses Artikels.

Erstelle einen neuen Thread im Artikel-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
Noch keine Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar