Acer Aspire V3 im Test: 13,3-zölliges Allround-Notebook mit mattem Full-HD-Display

Acer kombiniert im Aspire V3-371-52VR ein 13,3 Zoll großes, mattes Full-HD-Display mit einem Intel Core i5-Prozessor, einer 128 GByte großen SSD und langer Akkulaufzeit zu einem attraktiven mobilen Alltagsbegleiter für unter 700 Euro.

Mit den Aspire V3-Notebooks bietet Acer neue Geräte im 13,3-Zoll-Format an, die sich aufgrund der geringen Größe besonders gut für den täglichen mobilen Einsatz eignen sollen. Die Notebooks sind in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten erhältlich und integrieren wahlweise ein mattes HD- oder Full-HD-Display, eine Intel Core i3- oder Core i5-CPU der vierten Generation und zwischen vier und acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Als Speicherlaufwerk dient entweder eine 500 Gigabyte große SSHD oder eine reine SSD mit 128 oder 240 Gigabyte Speicherplatz.

Je nach Ausstattung werden dann zwischen unter 500 und 700 Euro fällig, womit sich die Notebooks in einem aus Preis-Leistungs-Sicht sehr attraktiven Bereich bewegen. Neben dem hier gezeigten schwarzen Gehäuse bietet Acer alternativ auch eine weiße Version an.

Die von uns getestete Version V3-371-52VR stellt praktisch die Maximalbestückung dar: Schnelle Intel Core i5-CPU, ein mit 1920 x 1080 Bildpunkten auflösendes Display, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 128 Gigabyte große SSD stellen eine mehr als ordentliche Grundkonfiguration für einen Arbeits-Allrounder ohne Gaming-Ambitionen dar.

Im Gegensatz zum kürzlich getesteten Dell Latitude 3340 verfolgt Acer allerdings einen etwas anderen Grundansatz und bietet mit dem 32,7 x 22,8 x 1,97 cm (Herstellerangabe; einschließlich der Gummifüße ist das Gerät knapp unter 2,2 cm hoch) großen Aspire V3 ein eher schlankes und optisch ansprechendes Gerät an, während Dell beim Latitude zu Gunsten maximaler Stabilität auf einen etwas klobigeren Grundaufbau setzte. Folgerichtig ist das Acer mit einem Gewicht von knapp unter 1,46 kg auch 20 Prozent leichter als das Dell-Notebook.

Hinsichtlich der Stabilität des Grundaufbaus schlägt sich das Aspire V3 dennoch gut: Die Rückseite des Display-Deckels wurde als einzige Gehäusekomponente aus texturiertem Aluminium gefertigt. Hier kann man zwar von hinten punktuellem Druck auf das eigentliche Display ausüben, in sich lässt sich der Deckel allerdings kaum verwinden. Im Tastaturbereich gibt der Kunststoff bei starkem Druck nur wenig nach. Angesichts des schlanken Aufbaus geht die Stabilität somit in Ordnung.

Für einen guten Halt mit nur sehr geringem Nachwippen sorgen die straffen Displayscharniere - dafür muss das Acer-Notebooks allerdings auch beidhändig aufgeklappt werden.

Zwar reicht der Öffnungswinkel nicht aus, um das Aspire V3 um 180 Grad aufgeklappt auf den Tisch zu legen; er fällt aber dennoch recht großzügig aus.

Im Gegensatz zur älteren und etwas größeren Baureihe V5 wandert der Einschaltknopf an eine Position rechts oberhalb der Tastatur. Dadurch wird ein versehentliches Betätigen beim Verschieben oder Hochnehmen des Notebooks verhindert.

Die seitlich angebrachten Steckplätze beschränken sich auf das Nötigste und an Vorder- und Rückseite gibt es mit Ausnahme des rückseitigen Luftauslasses keine funktionellen Unterbrechungen des Chassis.

Auf der linken Seite wurden die übliche Audio-Kombobuchse für 3,5 mm große Klinkenstecker sowie ein Kartenleser untergebracht.

Die rechte Seite bietet jeweils einen USB 2.0-, USB 3.0-, HDMI- und Netzwerkanschluss sowie eine sehr kleine, runde Buchse für das Netzteilkabel.

Um ins Innere des Acer Aspire V3-371-52VR zu gelangen, muss man zunächst zehn Schrauben an der Unterseite lösen, um eine sich über die gesamte Bodengruppe  erstreckende Klappe abnehmen zu können.

Der Akku des Notebooks ist fest verbaut, aber verschraubt und nicht verklebt. Dadurch ist ein Wechsel prinzipiell möglicht. Alle relevanten Bauteilgruppen wie Arbeitsspeicher, Systemkühler und -lüfter, WLAN-Modul und Festplatte bzw. SSD sind zwecks Wartung oder Tausch leicht erreichbar.

Eine kleine Einschränkung für Selbstaufrüster zeigt sich mit Blick auf die verbaute M.2-SSD: Der Platz im kompakten Aspire V3 reicht nur aus, um entsprechend dem Auslieferungszustand des gekauften Geräts entweder mit einer 2,5 Zoll großen HDD oder SSD oder einer SSD im M.2-Format bestückt zu werden.

Wer also ein Modell mit M.2-SSD erwirbt, wird nachher kein Laufwerk im 2,5-Zoll-Format nachrüsten können und umgekehrt.

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7 Kommentare
    Dein Kommentar
  • schade @ Acer, hier hättet Ihr in der M.2 Variante bequemst einen zweiten Anschluß anbieten können :-(
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  • Das mit der M.2 ist Megafail und ein absulutes Ausschlusskriterium. Beide angebotenen SSDs sind albern klein, die SSHD zu langsam.

    Ich habe in meinem Notebook die Originalbestückung auch rausgeworfen und setze auf eine normale 480GB SSD. Genug für Programme und Daten, sowie die Multimedia-Bibliothek für längere Flugzeiten :D
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  • sag ich ja, wenn auch etwas netter... wenn ich schon einen 2,5" slot für m.2 wegrationalisiere, dann baue ich wenigstens 2 m.2 slots dafür ein -.-
    Ich meine die gibts immerhin schon mit bis zu 1 TB *g*
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  • Das Problem bei Acer ist immer die Angst vor der eigenen Courage und ein penetrantes Cost-Down zu Lasten der Funktionalität/Qualität. Ich hatte bis dato selbst zwei Acer-Notebooks und bin jedesmal an der Nachrüstung bzw. Erweiterbarkeit verzweifelt. Eines hat sich selbst zerlegt (das bekannte Geforce-Desaster) und eines dient heute als Zweit-Laptop meiner Frau, erkennt aber lustigerweise keine SATA 6GB/s Laufwerke. BIOS-Updates gab es auch keine, trotz offensichtlicher Probleme (Netzwerk/WiFi), sowie mangelnder Kompatibilität beim RAM.

    Ich persönlich würde kein Acer mehr kaufen, sondern lieber den einen oder anderen Euro in echte Zukunftssicherheit investieren. Auch wenn es erst mal weh tut.
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  • Ich hab mir auch etwas mehr davon versprochen - das konnte das 15,6" Gerät aus der Vorgängergeneration alles besser (V5-573G): mSATA Steckplatz zum Nachrüsten eines SSD, zusätzlich 2,5" SATA, ebenfalls sehr gute Akkulaufzeit (8-Stunden-Office-Tag mit gelegentlicher Internetnutzung ist überhaupt kein Problem) und vor allem ein richtig gutes IPS-Display (letzteres war der Kaufgrund). Für das Gerät gab es auch immer wieder regelmäßig BIOS-Updates. Einzige Einschränkung: Das Touchpad hätte etwas präziser arbeiten dürfen, geht aber noch in Ordnung und das Gerät ist bei dem dünnen Deckel etwas schwabbelig, wird aber bei mir ohnehin immer in einer gut gepolsterten Tasche mitgenommen, insofern ist das vollkommen unkritisch.

    Ich benutze das V5-573G seit einem Jahr privat, von daher hatte ich mir beim 13,3" Ähnliches erhofft. Laut Acer selbst sollen aber die neuen 15,6" Geräte den Standard des V5-573G halten können (das wären dann die kleineren Aspire V Nitro). Auf der IFA hatten sie z.B. gesagt, es hätte M.2 UND SATA, egal in welcher Konfiguration es ausgeliefert wird.
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  • "Auf der linken Seite wurden die übliche Audio-Kombobuchse für 3,5 Zoll große Klinkenstecker sowie ein Kartenleser untergebracht."

    jetzt neu mit starkstrom-klinkenstecker! :p

    abgesehen davon fände ich es besser, nicht erst bis ganz unten scrollen zu müssen, um zu sehen welche cpu hier genau verbaut ist. (oder hab ich etwas übersehen?)
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  • Uhhh... fixed, danke xD Die guten 3,5 Zoll Stecker - ich möchte kein Gerät mehr ohne, selbst wenn es dadurch ein paar Zentimeter dicker wird^^

    Das Spezifikationsübersicht weiter nach oben? Berechtigter Einwand, hab ich mal an den Chef weitergeleietet.
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