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Acer & Lenovo bringen Quad-Core-Tablets im ersten Quartalk 2012

Von , Douglas Perry - Quelle: Digitimes | B 3 kommentare

Acer und Lenovo haben den Launch ihrer Quad-Core-Tablets auf Basis von Nvidias Tegra-3-Prozessor anscheinend auf das erste Quartal des kommenden Jahres festgelegt.

Die Tablets werden sich laut der Digitimes preislich im Bereich von 460 bis 600 US-Dollar (ca. 350 bis 450 Euro) ansiedeln und sind als direkte Konkurrenz für das EeePad Transformer Prime von Asus gedacht. Leicht soll es für die beiden Unternehmen aber nicht werden: Quellen der Digitimes äußerten sich besorgt ob des Erfolgs der Tablets in einem Markt, dessen Löwenanteil wohl von Apple und Amazon belegt werden wird. Laut diesen Quellen werden nicht von Apple stammende Tablets gerade einmal für 10 bis 15 Prozent des Marktanteils verantwortlich zeichnen werden.

Dazu kommt noch, dass trotz der aktuellen Aufregung um Quad-Core-Tablets noch niemand so wirklich weiß, wie relevant ein Quad-Core-Prozessor im Tablet-Markt sein wird, in dem die reinen Pferdestärken ja nicht ganz so wichtig sind wie im klassischen PC-Markt.

Tablets haben sich als Geräte mit ausreichender Rechenleistung etabliert, die als "gut genug" wahrgenommen wird. Endanwender tendieren dazu, sich wenig um RAM-Größe und den im Gerät verbauten Prozessor zu scheren, wenn solche Komponenten nicht gerade nützliche Anwendungsmöglichkeiten eröffnen oder andere Vorteile bieten.

Hersteller wie Samsung, Asus, Acer oder Lenovo werden dies überwinden müssen, indem sie durch eine clevere Marketing-Strategie die neuen Möglichkeiten in der Nutzung von Tablets – Stichwort Gaming oder sonstige multimediale Eigenschaften, die in spürbar besserer Bedienerfreundlichkeit resultieren – herausstellen, die durch überlegene Hardware wie die Quad-Core-Prozessoren ermöglicht werden.

Äußerst hilfreich für eine zunehmende Marktdurchdringung der Android-Tablets wäre es sicherlich, wenn sich der Preis von Geräte mit Nvidias Tegra-3-Prozessor letztlich auf einem Niveau von pi mal Daumen 300 US-Dollar (ca. 225 Euro) einpendeln würde, wie es Nvidias CEO Jen-Hsun Huang kürzlich vorhersagte. Es gibt sicherlich Raum für Android-basierte Highend-Tablets, die von Tech-Enthusiasten gekauft werden, aber die breite Masse wird wohl doch eher auf den Preis schauen.

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  • -Iwan- , 30. November 2011 13:39
    ...im ersten Quartalk...
    QS-Prüfung: failed ;) 

    zum Thema...
    ich wüsste nicht, wofür man einen Quadcore in einem TabletPC bräuchte
    zum Gamen wohl eher kaum, da dort eher GPU-Power benötigt wird
    der Haupteinsatzzweck wird wohl eher im Surfen und Video schauen liegen
  • aconst , 30. November 2011 13:54
    -Iwan-...ich wüsste nicht, wofür man einen Quadcore in einem TabletPC bräuchte...


    Vermutlich um die Tabletts auch für Profis interessant zu machen, in dem man das Tablett samt Tastatur als Docking-Station verkauft. An der Docking-Station könnte man natürlich noch zusätzliche Monitore anschließen um im Büro mühelos zu arbeiten.
    Wenn man die Festplatte noch automatisch verschlüsselt und evtl. Office-Programme in virtuellen Betriebssysteme laufen lässt sind die Quadcores schöne beschäftigt.
  • jake_b , 2. Dezember 2011 04:26
    @ Iwan: ist mir auch gleich ins Auge gehüpft.
    Gepasst hätte da schon eher "Quad-talk" in Bezug auf Vierkerner.

    Och ja, schön. Warum braucht man zwei Kerne im PC? Ach wir sind ja schon bei 6 bzw 8. Hoppla. Naja, Rechenpower kann man nie genug haben. Solange die Laufzeit nicht schlechter wird....
    Also auf meinem Toshiba thrive ruckelt (bitte nicht lachen) Drag Racing, auf meinem SE pro läufts flüssig. Na, vielleichts liegt es ja an der Auflösung, die beim Tablet hoeher ist.

    So long
    Jake_B
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