Acer Veriton N: Kleine PCs für Signage-Nutzung, als Mini-Desktop oder Zwerg-Workstation

Mit der Serie Veriton N gibt Acer seinen Kunden eine Reihe von PC-Systemen an die Hand, die wie im Baukasten an die eigenen Anforderungen bzw. die am Arbeits- oder Einsatzort angepasst werden können. Alle Gehäuse lassen sich horizontal, vertikal in einem Standfuß oder per VESA-Halterung hinter einem Monitor unterbringen.

Veriton N2510G 1-Liter-GehäuseVeriton N2510G 1-Liter-GehäuseVeriton N2510G 1-Liter-GehäuseVeriton N2510G 1-Liter-Gehäuse

Entsprechend schlank fallen auch die Gehäuse aus: Theoretisch können alle Systeme in Volumina mit einem, zwei oder drei Litern untergebracht werden. Das kleinste Gehäuse misst dann 19,2 x 20,4 x 3,3 cm, die nächste Stufe liegt bei 25,0 x 20,4 x 3,3 cm und das 3-Liter-Gehäuse bei 25,0 x 20,4 x 6,0 cm. Dabei wird das kleinste Gehäuse in größere Module eingeschoben.

Je nach Gehäusegröße ergeben sich dann mehr Konfigurationsmöglichkeiten, was HDDs zwischen 500 Gigabyte und zwei Terabyte, SSDs zwischen 128 und 512 Gigabyte, M.2-SSDs zwischen 16 und 256 Gigabyte sowie optische Laufwerke angeht.

Veriton N2510G 2-Liter-GehäuseVeriton N2510G 2-Liter-GehäuseVeriton N2510G 3-Liter-GehäuseVeriton N2510G 3-Liter-Gehäuse

Grundsätzlich ist der Veriton N2510G ein Atom-System, das mit Pentium N3700 oder N3050 geordert werden kann. Er kann mit zwei bis zu acht Gigabyte DDR3L-1600-SODIMMs bestückt werden und kommt mit WLAN 802.11 a/b/g/n/ac sowie Bluetooth 4.0 LE. An Schnittstellen bietet er neben dem obligatorischen Ethernet-Port je 2x USB 2.0 und 3.0, VGA, DVI und DisplayPort. Letzter kann optional in einen COM-Port oder einen weiteren USB-Anschluss umgerüstet werden.

Die Baureihe Veriton N4640G basiert auf Intels Chipsatz H110 und kommt mit Celerons, Pentiums und Core i-Prozessoren der sechsten Generation. Sie wird mit vier oder acht Gigabyte DDR4-2133-SODIMMs angeboten, kann aber auch auf 16 Gigabyte aufgerüstet werden. In ihr arbeiten je nach Konfiguration Nvidias GeForce GT705 mit einem oder AMDs Radeon R7 340 bzw. R5 310 mit je zwei GByte GDDR3.

Veriton N 3-Liter-GehäuseVeriton N 3-Liter-GehäuseVeriton N 3-Liter-GehäuseVeriton N 3-Liter-Gehäuse

Die Unterschiede des N6640G liegen in der Plattform und der Baugröße: Er wird als einziger ausschließlich im großen 3-Liter-Gehäuse angeboten und basiert auf Intels Q170-Chipsatz. Damit kommen dann über die Optionen beim N4640G hinaus auch vPro-Prozessoren der Core-i-Reihe für entsprechende Umgebungen zum Einsatz.

Als günstigste Preisbeispiele nennt Acer den Veriton N2510G mit Intel Pentium J3710, Windows 10 Pro, 4GB DDR3 und 500 GB S-ATA für 540 Euro (ohne Windows Betriebssystem bei ca. 380 Euro), den Veriton N4640G mit Intel Core i3-6100T, 8GB DDR4 und 500GB S-ATA für knapp über 800 Euro und den Veriton N6640G mit Intel Core i5-6500T, 8GB DDR4 und 1000 GB S-ATA für 1.159 Euro.

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