Adatas SU900-SSDs setzten auf 3D NAND und SLC-Cache

Der in der SSD verwendete 3D-TLC-NAND von Micron ist für sich genommen bereits alles andere als langsam. Noch höhere Performance bietet aber SLC-Speicher. Allerdings speichern die Zellen dann nur ein statt drei Bit je Zelle, was wiederum den Preis in die Höhe treibt. 

Die SU900 setzt deshalb auf die bewährte Kombination aus MLC-Speicherzellen und einem SLC-Cache zusätzlich zum obligatorischen DRAM-Buffer. Das soll Datenraten von bis zu 560 MByte/s lesend und bis zu 525 MByte/s schreibend ermöglichen und damit das SATA-III-Interface nahezu ausreizen.

Die Anzahl der maximalen Lese- und Schreiboperationen beziffert Adata mit 90.000 respektive 85.000 IOPS. Als Controller kommt der SM2258 von SMI zum Einsatz.

Im Vergleich zur deutlich günstigeren SU800 stellt dies nur einen vergleichsweise kleinen Sprung dar, dafür ist die SU900 mit bis zu 2 TByte verfügbar. Im Gegenzug wurde das 128-GByte-Modell gestrichen. Die Bauhöhe des 2,5-Zoll-Laufwerks bleibt bei Laptop-tauglichen 7 mm, ein 9,5-mm-Adapter und ein 3,5-Zoll-Bügel liegen bei.

Adata spezifiziert die Haltbarkeit (MTFB) auf zwei Millionen Stunden, je nach Modell sollen bis zu 800 Terabyte geschrieben werden können. Eine Fehlerkorrektur soll die langfristige Konsistenz der gespeicherten Daten sicherstellen.

Zwei Modellvarianten sollen ab sofort mit fünfjähriger Garantie erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 108,90 Euro für 256 Gigabyte und 199,90 Euro für 512 Gigabyte. Für die 1- und 2-TByte-Versionen wurden noch keine Preise kommuniziert. 

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