Opera investiert in afrikanisches Werbenetzwerk

Unabhängige Dienste-Anbieter haben es im Mobilbereich derzeit schwer: Der Markt wird dominiert von Apple, Google und Microsoft, die neben den Betriebssystemen zumeist auch die gebräuchlichsten Dienst aus einer Hand liefern. Das Nachsehen haben kleinere Anbieter wie etwa Opera.

Doch die Norweger geben sich längst nicht geschlagen, sondern versuchen sich in aufstrebenden Märkten zu etablieren. Etwa in Afrika. Dort ist Opera längst kein unbekannter Name mehr, schließlich findet sich der gleichnamige Browser auf zahlreichen Smart- und leistungfähigeren Feature-Phones. Aufgrund einer integrierten Technologie zur Datenkomprimierung soll der Datenverbrauch deutlich niedriger als bei anderen Browsern ausfallen, ein Vorteil gerade in Gegenden mit einem nicht optimal ausgebauten Funknetz.

Nun verkündet der Entwickler von Browsern und anderen Diensten den Kauf des Werbenetzwerks Advine, mit dem bereits seit 2012 eine Zusammenarbeit besteht und das die eigenen Bestrebungen in diesem Bereich verstärken soll. Denn Opera ist in Afrika selbst als Vermarkter (Opera Mediaworks) von Werbung tätig und hofft mit der neuerlichen Verstärkung den Werbetreibenden ein umfangreicheres Angebot über die verschiedenen Werbemöglichkeiten in Apps und Diensten hinaus bieten zu können. Advine soll das Opera-Werbenetzwerk vor allem bei der Vermarktung von reichhaltigeren Medienangeboten, etwa Videos, voranbringen, das nebenbei auch über weiterentwickelte Werkzeuge zur Messung der Reichweite verfügt.

Auf diese Weise will sich Opera in einem Markt etablieren dem hohe Wachstumsraten vorausgesagt werden. Die Anzahl der Smartphones soll bis 2019 von aktuell 600 Million auf 930 Millionen steigen.

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