Alle Achtung: Mini-PC für maximalen Einsatz
Inhaltsverzeichnis
- 1. Die Botschaft: Mini-PCs nicht mehr zu bremsen
- 2. Seitenansicht
- 3. Lieferumfang: Shuttle Barebone ohne Komponenten
- 4. Einbau der Komponenten
- 5. Einbau der Komponenten (Fortsetzung)

Gerhard S. geht den Abend gelassen an. Die Schule ist endlich aus und die Ferien haben begonnen. Obwohl die Versetzung fehlschlug, ist seine schlechte Laune über die Situation längst verflogen. In zwei Stunden muss er vor Ort sein. Zufrieden schaut er auf sein neues Equipment, was er vom Geld seines Onkels gekauft hat. Schon jetzt ist er gespannt auf die Reaktion der anderen. Schnell sind die Sachen zusammengepackt: Der PC samt Tastatur und Maus verschwinden im Rucksack, den großformatigen Flachbildschirm klemmt er kurzerhand unter den Arm. Jetzt kann es losgehen - schnell noch ein Griff in den Kühlschrank und das zweite Sixpack landet in der Sporttasche, wo die Spiele-CDs und Rohlinge verpackt sind. Fast hätte er es vergessen: Die MP3-Jukebox mit Kopfhörern dreht er voll auf, so dass die Techno-Rhythmen ihm neue Zuversicht geben. Vor Ort ist schon viel los - junge Leute schleppen ihre Rechner samt Zubehör die Treppen hinauf. Plötzlich spricht ihn sein älterer Kumpel Edmund S. an: "Na, auch schon da - aber hast wohl Deinen Rechner vergessen?" Gerhard beginnt zu lächeln und ein Gefühl der Überlegenheit überkommt ihn. "Nein, ich habe mein Power-Geschoss im Rucksack dabei." An seinem Platz angekommen baut Gerhard in wenigen Sekunden sein System auf. "Was willst Du denn mit dem lahmen Bürokasten hier?" fragt der übergewichtige Besitzer eines schwarzen Big Towers mit Neonbeleuchtung. Auf solche Fragen hat Gerhard nur gewartet. Lässig öffnet er mit einer Handbewegung sein Mini-Power-Pack. Inzwischen hat sich eine Traube von zahlreichen Zockern gebildet. Die Anwesenden sind ziemlich baff: Der Mini-PC hängt leistungsmäßig alle Tower-Kübel des Saals locker ab. Einige können es kaum fassen: Auf kleinstem Raum sind neben einer GeForce4 Ti 4600, einem Pentium 4/2533 auch noch DDR333-Speicher mit 1 GB untergebracht. Die zwei schnellen Festplatten im RAID-Verbund und der DVD-Brenner runden das Bild ab. "Wie viel Asche hast du denn für diese Kiste abgelatzt?" fragt der Besitzer des schwarzen Towers mit Neon-Beleuchtung. Gerhard wendet sich ab, denn die LAN-Party beginnt.
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