AMD: Erstes Foto vom AM4-Sockel aufgetaucht

Während Intel vergleichsweise schnell für neue Prozessoren auch neue Sockel konzipiert, glänzt AMD an dieser Stelle durch Konstanz. Der AM3+-Sockel wurde 2011 mit den FX-Prozessoren vorgestellt. Der FM2+-Sockel stammt zwar erst aus dem Jahr 2013 und wurde zusammen mit der Kaveri-APU vorgestellt, war allerdings abwärtskompatibel und konnte beispielsweise auch mit Trinity- oder Richland-APUs genutzt werden.

Nun zieht der Hersteller einen Schlussstrich und wird künftig auf den AM4-Sockel setzen, der gleichermaßen für die APUs wie auch die leistungsstarken Zen-Prozessoren ohne Grafikeinheit verwendet wird.

Der neue Sockel verfügt über 1331 Pins - eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den Vorgängern. Beim AM3+-Sockel waren es noch 942 Pins, während beim FM2+ ganze 906 Kontakte gezählt werden konnten.

Ein neuer Sockel ist nötig geworden, um die technischen Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit unterstützen zu können. Dies gilt etwa für DDR4-Arbeitsspeicher, der mit einer Geschwindigkeit von bis zu 3200 MHz unterstützt wird, sowie die 24 PCIe-Leitungen, die mit den künftigen AMD-Prozessoren zur Verfügung stehen. Gleiches gilt für die in den kommenden Chips integrierte Northbridge.

Die ersten AM4-Mainboards werden in den kommenden Wochen zusammen mit den Desktop-Versionen der Bristol-Ridge-APUs auf den Markt kommen. Ein erstes Bild stammt vermutlich von einem PC-Hersteller, der Rechner auf Basis des kommenden AMD-Prozessors entwickelt. Die Zen-Prozessoren sollen Anfang des kommenden Jahres auf den Markt kommen, die Zen-basierten APUs werden aller Wahrscheinlichkeit nach auf der Computex 2017 vorgestellt.

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1 Kommentar
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  • Willi70
    Ich hoffe die Zen Prozessoren werden ein guter Wurf, dann wird mein nächster wieder ein AMD mit einem vernünftigen Sockel...
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