AMD: BIOS-Update macht AM4-Boards fit für Ryzen 2

AMD gilt - anders als Intel - als vergleichsweise vorbildlich, was die Abwärtskompatibilität anbelangt: Der Hersteller setzt über mehrere Prozessorgenerationen auf den gleichen Sockel und ermöglicht damit Nutzern ein einfaches, vor allem aber vergleichsweise kostengünstiges Aufrüsten, da im besten Fall das alte Board noch zum neuen Prozessor passt.

Schon länger wird darüber spekuliert, dass auch der AM4-Sockel nicht nur mit den aktuellen Ryzen-Chips genutzt werden kann. Gerüchten zufolge soll er über die gesamte Lebensdauer der Zen-Architektur, die sich in drei Ryzen-Generationen manifestieren soll, genutzt werden. Nun verkündete James Prior von AMD gegenüber OCUK, dass AM4 bis 2020 und damit noch für zwei bis drei weitere Generationen genutzt werden soll.

Um die kommenden Chips des Herstellers auf bestehenden AM4-Boards - die unter dem Codenamen Raven Ridge entwickelten Desktop-APUs, die vier CPU-Kerne mit einer Vega-GPU kombinieren, sowie der Nachfolger der aktuellen Ryzen-CPUs, der unter der Bezeichnung Pinnacle Ridge geführt wird - wird lediglich ein BIOS-Update notwendig. Allerdings bedeutet das Festhalten am AM4-Sockel nicht, dass die Chipsätze nicht weiterentwickelt werden würden. Mit jeder neuen Chips-Generation dürfte auch an dieser Stelle eine neue Version vorgestellt werden.

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6 Kommentare
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  • fffcmad
    Zu einer neuen CPU gehoert auch ein neuer Unterbau. Kompatibilitaet ist zwar toll, im Endeffekt bleibts trotzdem Murks.
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  • bigreval
    Nicht falsch verstehen aber ich habe mal gehört das es Leute geben sollte nicht soviel Geld haben.
    So kann man sich dann zum Beispiel die neue CPU gönnen und wenn man sich dann den Rest für den Unterbau zusammen gespart hat auch ein neues Board. Was natürlich auch beinhalten kann dass man dann schon das Board für die nächste Generation kauft und dann später wieder die CPU Austauscht. So kann man dann auch mit einem kleinen Geldbeuteln sich das System relativ aktuell halten.
    Um natürlich das Letzte aus seinem System herauszuholen ist es natürlich nicht optimal, Da gebe ich dir vollkommen recht.
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  • fffcmad
    Ich habe auch nicht viel Geld. Deswegen rueste ich, wenn, die Plattform so auf, das sie so lange haelt, bis ich Kohle fuer die Naechste habe. Eine neue CPU auf ein altes Board zu pflanzen ist meist Geldverschwendung, da die volle Geschwindigkeit der Plattform nunmal mit vom Chipset und Motherboard an sich abhaengt. Nuetzt nichts das die CPU nur schnell rechnet. Irgendwo muss das auch hingepustet werden. Man verliert dadurch Geld.
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