Amazon will Bücher in Läden verkaufen

Die Online-Händler im Allgemeinen und Amazon im Besonderen galten eigentlich als Todesboten des klassischen Handels, weil sie ihren Kunden eine schier unendlich große Warenwelt bequem am heimischen Rechner präsentierten und manchmal schon am Folgetag liefern konnten.

Doch offenbar besteht nach wie vor das Bedürfnis, in eine Innenstadt oder eines der riesigen Einkaufszentren zu gehen und in "echten" Geschäften einzukaufen - zumindest sieht dies allem Anschein nach Amazon so.

Das unter anderem (und primär) als Online-Händler tätige Unternehmen plant, zwischen 300 und 400 Filialen für den Verkauf von Büchern zu eröffnen, wie Sandeep Mathrani, CEO des Mall-Betreibers General Growth Properties gegenüber dem Wall Street Journal zu Protokoll gab.

Amazon verweigerte erwartungsgemäß jeden Kommentar.