Amazon lässt sich Lieferdrohnen patentieren

Die Amazon-Octocopter sollen je nach Paketmaßen und -gewicht in unterschiedlichen Abmessungen und damit auch Leistungsklassen gefertigt werden. Die Lieferdrohnen sollen zudem auf Wunsch erkennen, wenn der Nutzer seinen Standort ändert und das Lieferziel dementsprechend anpassen.

Amazon plant ein komplexes LiefersystemAmazon plant ein komplexes Liefersystem

Abgesehen davon plant Amazon den Aufbau einer ganzen Infrastruktur: So sollen die einzelnen Drohnen Informationen zu Landeplätzen und den aktuellen Wetterbedingungen austauschen - und sind größere Distanzen zu überbrücken, so soll der Transport in mehreren Etappen stattfinden. Dazu sollen an speziellen Stationen die Pakete zwischen einzelnen Drohnen ausgetauscht oder die Akkus dieser Drohnen aufgeladen werden.

Im Patentantrag betont Amazon zudem, dass nicht nur der letzte Lieferschritt zwischen einem Amazon-Lager und dem Endkunden erfasst sein müsse. Vorstellbar wäre es, dass die entsprechende Ware direkt beim Lieferanten abgeholt wird.

Amazon durfte die autonomen Lieferdrohnen seit Mitte März bereits innerhalb der USA testen. Seit Mai gibt es ein Programm der amerikanischen Luftfahrtbehörde, dass Testflüge kleiner Drohnen auch außerhalb der Sichtweite des Steuernden erlaubt - bisher war dies ein No-Go.

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5 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • quixx
    Ich lasse mir vorher die Lieferung im Sprinter patentieren.

    Mein Patent zur Sauerstoffanreicherung im Blut durch Atmen ist auch schon in der Pipeline.
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  • nonexistent
    Zitat:
    Ich lasse mir vorher die Lieferung im Sprinter patentieren.

    Mein Patent zur Sauerstoffanreicherung im Blut durch Atmen ist auch schon in der Pipeline.

    Musste grinsen.^^

    Mal ehrlich, sich ihre speziellen Drohnen oder ihr System patentieren lassen, ok, ja. Aber sich die Art, WIE etwas gemacht wird, patentieren zu lassen, ist ein Witz.
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  • Tesetilaro
    vor allem weil sich jeder drittklässler mit technischem Interesse sowas ausdenken kann - was kommt als nächstes? Lassen dich sich einen Drohnenbriefkasten auf dem Dach for standardpaketgrößen patentieren? Am besten mit NFC realisiert - oben trichter, mit klappe - geht nur auf wenn die drohne sich anmeldet, paket rein, zustellbenachrichtigung raus an den empfänger und der kann hoch latschen und mit dem hand den kasten aufmachen...

    ganz ehrlich - das war jetzt gehirnschmalz von 3 sekunden nachdenken, das sowas ggf. für bürohochhäuser mit zugänglichem Dach Sinn macht... auf sowas ein patent zu erteilen wäre grundlegend schwachsinn - dann kann ich mir auch nen schuhschrank mit Kühlschranklichtautomatik patentieren lassen... weil hat ja noch keiner dran gedacht sowas in schuhschränke einzubauen, sondern bisher nur Kühlschränke und Kleiderschränke -.-
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