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Chipsätze

AMDs A8-3850 im Test: Llano mischt die Einsteigerklasse auf
Von , Chris Angelini

AMD schickt mit seinen Llano-APUs auch gleich zwei neue Chipsätze ins Rennen, nämlich die Modelle A75 und A55. Dabei ist der eine deutlich moderner als der andere, der dem Stand der Technik deutlich hinterher hinkt.

Beide tragen als Vertreter der Lynx-Plattform für den Desktop natürlich den Sockel FM1 mit seinen 905 Pins. Außerdem finden sich hier wie dort sechs SATA-Anschlüsse, Software RAID mit den Modi 0, 1 und 10, HD Audio, vier PCIe-Lanes der zweiten Generation, ein PCI-Bus und mSATA-Kompatibilität.

Allerdings ist der A55 beim Festspeicher auf Transferraten von maximal 3 Gb/s beschränkt und muss ohne FIS-Based Switching und USB 3.0 auskommen. Aus unserer Sicht ist der A55 damit eigentlich nur für den All-in-One-Markt interessant, in dem sich Performance Größe und Preis unterordnen muss. Dennoch wäre auch hier USB 3.0 sicherlich gern gesehen gewesen.

Feature
AMD A75
AMD A55
Plattform
Socket FM1 (Lynx, Desktop)
Socket FM1 (Lynx, Desktop)
SATA Ports
6 x SATA 6Gb/s
6 x SATA 3Gb/s
Software RAID
0, 1, 10
0, 1, 10
FIS-Based Switching
ja
nein
HD Audio
ja
ja
PCIe Lanes
4 x PCI Express 2.0
4 x PCI Express 2.0
UMI (Verbindung zur APU)
vier PCIe-Lanes + DisplayPort
vier PCIe-Lanes  + DisplayPort
USB 3.0/2.0/1.1
4/10/2
-/14/2
SD Controller
ja
ja
konventionelles PCI (33 MHz)bis zu drei Steckplätze
bis zu drei Steckplätze
mSATA Support
ja
ja

Der A75 ist durchweg besser ausgestattet. Seine sechs SATA-Ports beherrschen Datentransfers mit 6Gb/s, und wo der A55 bis zu 14 USB-2.0-Ports und zwei USB-1.1-Anschlüsse bereit stellt, verfügt A75 über 4x USB 3.0, 10x USB 2.0 und 2x USB 1.1. Außerdem beherrscht A75 FIS-based Switching.

Letzteres ist ein ziemlich wichtiges Feature, wenn man ein System mit mehreren Laufwerken zusammen stellen möchte. FIS-Based Switching erlaubt die gleichzeitige Kommunikation zwischen dem Festspeicher-Controller und mehreren Laufwerken, wodurch Native Command Queueing erst so funktionieren kann, wie es eigentlich soll. Ein Controller, der kein FIS-Based Switching beherrscht, nutzt stattdessen Command-Based Switching, bei dem immer nur ein Befehl an ein Laufwerk geschickt werden darf. Das wirkt sich natürlich negativ auf die Performance aus.

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