Ein neuer Treiber soll mehr Stabilität und Performance bringen. Mit seinen monatlichen Revisionen steht AMD auf dem Papier gut da – aber was bringen die Updates wirklich? Mit einer Radeon HD 5870 und vier Treiber Versionen testen wir genau das.
Treiber dienen als Schnittstelle zwischen einer Komponente und dem Betriebssystem. Daher sind vor allem zwei Faktoren für den Anwender wichtig: Stabilität und Performance. Um beide weiter zu verbessern oder Probleme aus der Welt zu schaffen, bringen Firmen mehr oder weniger regelmäßig neue Versionen ihrer Treiber heraus. Natürlich sind auch bei Grafikkarten beides Aspekte wichtig. Allerdings wir mit unseren Benchmarks in erster Linie die Performance messen. Stabilität lässt sich schwieriger messen, und Defizite fallen in diesem Bereich meist erst dann auf, wenn ein Spiel abstürzt. Also bleibt uns als Testern meist nichts weiter übrig als uns zu vergewissern, dass alles ordnungsgemäß läuft, und dann die Benchmarks herunter zu spulen.
Andererseits geht es im PC-Markt vor allem um Performance. Hier geben schon wenige Frames pro Sekunde Ausschlag über Benchmarksieg oder letzten Platz, und Spieler können eigentlich nie genug Performance kommen. Manchmal bringt nur eine neue Grafikkarte die benötigte Leistung. Allerdings sind uns auch Beispiele bekannt, in denen eine ältere Karte aufgrund diverser Entwicklungen im Treiber-Segment wieder an Schwung gewinnt – und wer freut sich nicht über mehr Geschwindigkeit allein durch ein paar Software-Updates?
In einem weiteren Artikel dieser Reihe gehen wir demnächst genauer auf die Entwicklung einer Nvidia-Karte ein. Heute geht es um die Performance einer AMD Radeon HD 5870, die trotz ihres Alters noch immer als anständige Spielkarte taugen kann.

Die Radeon HD 5870 kam Mitte September 2009 auf den Markt. Wir dürfen also annehmen, dass zahlreiche Anwender abgewartet haben, was Nvidia in die Verkaufsregale schickt, und sich im November dann die 5870 gekauft haben. Im Schnitt dürfte die Karte mittlerweile ungefähr anderthalb Jahre ihren Dienst verrichtet haben. Bislang gab es von AMD ganze 15 Treiber-Aktualisierungen.
| Treiber | veröffentlicht |
|---|---|
| Catalyst 11.2 | 15.2.11 |
| Catalyst 11.1 | 26.1.11 |
| Catalyst 10.12 | 13.12.10 |
| Catalyst 10.11 | 17.11.10 |
| Catalyst 10.10 | 22.10.10 |
| Catalyst 10.9 | 15.9.10 |
| Catalyst 10.8 | 25.8.10 |
| Catalyst 10.7 | 26.7.10 |
| Catalyst 10.6 | 16.6.10 |
| Catalyst 10.5 | 26.5.10 |
| Catalyst 10.4 | 28.4.10 |
| Catalyst 10.3 | 24.3.10 |
| Catalyst 10.2 | 17.2.10 |
| Catalyst 10.1 | 27.1.10 |
| Catalyst 9.12 | 17.12.09 |
| Catalyst 9.11 | 17.11.09 |
| Catalyst 9.10 | 22.10.09 |
Wer damals gute 350 Euro oder sogar mehr in das ehemalige Flaggschiff Radeon HD 5870 investiert hat, wird die Karte wohl auch stets gewissenhaft mit dem aktuellsten Treiber versorgt haben. Dabei dürfte jede neue Treiberversion von folgender Einleitung bei den zugehörigen Release Notes begleitet worden sein:
Dieser Artikel bietet Informationen bezüglich des aktuellesten Version der AMD Software-Suite AMD Catalyst XX.X. Diese Software dient sowohl der Aktualisierung des AMD Display-Treibers als auch des AMD Catalyst Control Centers. Der einheitliche Treiber wurde aktualisiert, um ein optimiertes Maß an Leistung, Performance und Zuverlässigkeit zu bieten.
Aber stimmt das so auch? Haben neue Revisionen des Treibers wirklich „optimierte Leistung, Performance und Zuverlässigkeit” gebracht? Und wenn ja – wie viel ist davon letztlich beim Kunden angekommen? Anwender sind es gewohnt, dass sich die Performance von einem Software-Update zum nächsten eher geringfügig verbessert. Sofern das auch bei jedem neuen Treiber zutrifft, müsste der Performance-Unterschied vom ersten Treiber für die 5870 bis hin zum aktuellen AMD-Update deutlich zu spüren sein. Wir wollten wissen, ob diese Aktualisierungen die Mühe wirklich wert sind und haben das anhand von vier verschiedenen Treiber-Paketen aus insgesamt 15 Updates getestet.
- Wie Uhrwerk: Jeden Monat einen Treiber
- Test-Hardware und Benchmarks
- Benchmarks: 3DMark 11 (DX11)
- Benchmarks: Metro 2033 (DX11)
- Benchmarks: Lost Planet 2 (DX11)
- Benchmarks: Aliens Vs. Predator (DX11)
- Benchmarks: Battlefield: Bad Company 2 (DX11)
- Benchmarks: F1 2010 (DX11)
- Benchmarks: Just Cause 2
- Benchmarks: World Of Warcarft: Cataclysm
- Fazit und Gesamteinschätzung
Auch AMD kann gute Treiberarbeit leisten, wenn man ihnen auch mal bissl Karbit gibt... Ohne die Aufdeckarbeit auch von THG wäre da sonst nur wenig vorangegangen. Mittlerweile laufen die GPU-Treiberupdates so geschmeidig, wie von NVidia sonst gewohnt.
Waehle ich diese Einstellunge jedoch manuell an und setze dann auf 85Hz: Alles wunderbar. Nur kann ich diese Aufloesung mit 85Hz nicht als Standard vordefinieren. So sitze ich dann in Spielen aktuell mit 60Hz da, wenn ich Pech hab.
Iiyama HM204DT?
Bei 107 Pfund Kampfgewicht (gut 50 Kg) wundert mich nicht, das so mancher Schreibtisch sich dann hängen lässt
Allein schon der Professional Monitor einer SGI mit 21 Zoll (4:3) brachte stolze 28kg (was ich für einen Monitor schon viel fand - Auch für CRTs...
P.S.: Da ist mein HM903DT (nur ein 19"-er) ja schon fast ein Leichtgewicht mit seinen 16 kg... - 1920x1440 hat der mit 85Hz bedienen können... gerade so noch... für seine Zeit auch schon referenzwürdig, vor allem bei 400 Euronen Kampfpreis! Das Bild mit der richtigen Grafikkarte (Matrox MGA G200) einfach herrlich, aber halt nix für Gamer... dazu bot die GraKa zuwenig Dampf
Das mit den Performanceverbesserungen durch neue Treiber stimmt. AMD Karten haben ja mt ihren 5d (jetzt 4d) shadern theoretisch viel mehr Power als Nvidia mit 2d shadern. Kann mir schon vorstellen, dass die Treiberprogrammierung dadurch nicht gerade leichter ist für AMD und daher meist noch versteckte Reserven rausgekitzelt werden können.
Kann ich nicht bestätigen. Meine HD 5850 lief problemlose mit dem 10.12er und mit dem 11.2 ebenfalls Null Problemo. Entweder es ist ein Defekt oder du hast deine CPU übertatket.
Mein Kumpel hat dies PRoblem auch in seinem Alienware! Da geben wir 2000 aus und bekommen ein Auto ohne Reifen, nie mehr, das ist sicher.
Da mußt du ja Informatik studiert haben um das zu checken und das kann nicht sein. Selbst nach frischen System hängt sich die Muschi auf sobald man Steam installiert geht nix mehr, bios ist aktuell, und mehr kann man als normaluser auch nicht machen, alles verarsche in dem Fick Staat.