AMD: Ryzen-CPU und Vega-GPU in 12-nm-Verfahren 2018

Derzeit werden AMDs Ryzen-Prozessoren genauso wie die Vega-GPUs von Globalfoundries in einer Strukturbreite von 14 Nanometern gefertigt. Im kommenden Jahr soll die Attraktivität der beiden Serien durch ein neues Produktionsverfahren aufrecht erhalten werden, bei dem die Chips in einer Strukturbreite von 12 Nanometern entstehen. Damit steigt die Dichte der Prozessoren um 15 Prozent und auch die Leistung soll um zehn Prozent zulegen.

Es handelt sich dabei also um einen Refresh und nicht um die nachfolgende Zen-2-Architektur, die bereits zu Chips in einer Strukturbreite von sieben Nanometern führen soll. Mit einem Marktstart wird jedoch nicht vor 2019 gerechnet. Zen 3 soll schließlich 2020 erscheinen und mit einem 7nm+-Prozess verbunden werden.

Mit der Einführung des 7-nm-Herstellungsverfahrens ist dementsprechend auch der größte Leistungssprung verbunden: Die Performance soll um 40 Prozent steigen, der Energieverbrauch soll um 60 Prozent sinken - allerdings ist dabei die Rede von einem Prozessor auf der Basis der ARM-Cortex-A72-Architektur, der dann eine Taktgeschwindigkeit von 3,5 GHz erreichen soll.

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • teppichknuepfer
    Der Vergleich ist auf 16nm bezogen. Ausserdem Dichte *bis zu 15%, Performance *mehr als 10%.
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  • KalleWirsch
    Ach wenn man da präzise sein will, dann stellt man schnell fest das in einem sogenannten 14nm Prozess tatsächlich 5 mal größere Strukturen drin stecken.
    So dass die Zahl vor all den LP, LPP, LPE, LPS, SEP HPP Prozessen bloß noch reines Marketing ist.

    Am Ende ist die Nachricht, doch bloß:
    Alle Chiphersteller sind dran interessiert die gefühlten Fortschritt hoch zuhalten, wo der reale Fortschritt halt marginal ist im Vergleich zu früher als Moores Law noch galt und man alle zwei Jahre die Anzahl der Transistoren und die (reale) Taktfrequenz verdoppeln konnte.

    Immerhin geht es noch voran. Es gibt ja auch Branchen, da besteht der ganze Fortschritt in der Vorsilbe vor dem Produkt.

    Wobei wenn man bedenkt, dass der Hauptspeicher meines Systems das ich vor 5 Jahren gekauft habe eine niedrigere Latenz hatte als der den ich vor 6 Monaten gekauft habe, dann kommt man irgendwie doch zu dem Verdacht, dass der Fortschritt bloß in dem um 50% höheren Preis pro GB liegt und man ansonsten einfach das schlechtere Produkt angedreht bekommt.
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