Altes Thema, aber neuer Ansatz: Ab wann limitiert eigentlich die Grafikkarte und nicht die CPU, wenn man die Preisgrenze deutlich unter 100 Euro ansetzt? Wenn man die Komponenten gut aufeinander abstimmt, dann wird ein Einstiegs-Gaming-PC sogar richtig preiswert und nicht zwingend langsam.
Man nehme einen Athlon II X4 750K, der auf der Piledriver-Architektur basiert und zwei Module mit je zwei Integer-Kerne besitzt, die sich dann eine starke Gleitkomma-Einheit teilen. Zum Kampfpreis von knapp über 60 Euro bekommt man so eine CPU, die sich leicht und willig übertakten lässt und dann sogar locker mit einer 90-Euro-CPU wie dem Intel i3 3220 mithalten kann.
Mit wenigen Handgriffen spart man so bereits 30 Euro, die man dann anderweitig viel sinnvoller einsetzen kann. Grund für uns, einmal zu überlegen, was man nun mit so einem Teil alles sinnvoll anstellen kann.
Auf die richtige Kombination kommt es an!
Damit sich weder CPU noch GPU langweilen und sich der Spieler trotz des günstigen Preises nicht gleich zwingend in überflüssigen Ruckelorgien verheddert, steht am Anfang die Aufgabe, diese CPU mit der passenden Grafikkarte zu kombinieren.
Es gilt also, eine sinnvolle Grafikkarte mit günstigem Preis, aber auch genügend Reserven zu finden, so dass man schöne Dinge wie Kantenglättung zumindest ansatzweise genießen kann.

Deshalb werden wir unsere Charts zu Hilfe nehmen und über den Querschnitt bei der Full-HD-Auflösung nach der Karte suchen, bei der es anfängt egal zu sein, welche CPU im PC werkelt. Wichtig für uns ist dabei in erster Line nur, dass die Frameraten noch in einem spielbaren Bereich bleiben.
Die meisten bisherigen Reviews dieser CPU wurden lediglich mit High-End-Grafikkarten durchgeführt, was nüchtern betrachtet für den Praxisbezug schon recht albern ist. Drehen wir einfach mal den Spieß um und suchen den Ansatz viel weiter unten!
Doppelte Kalkulation: Schön oder einfach nur preiswert
So ein Praxisartikel wäre ja sinnlos, wenn man am Ende nicht auch einen finanziellen Überblick bekommt. Deshalb bieten wir parallel stets zwei Rechnungen: Die wirklich preiswerteste und eine Wohlfühl-Version, bei der wir etwas mehr Wert auf Optik und Qualität der Komponenten legen.
So kann am Ende jeder Leser für sich selbst entscheiden, welche der beiden Varianten - oder vielleicht einen Mix aus beiden - er bevorzugen würde. Und: Preiswert muss weder hässliches Aussehen noch minderwertige Komponenten bedeuten. Geiz ist durchaus geil, wenn man sich aufs Wesentliche konzentriert und nicht einfach nur blind spart.
Eine Frage habe ich: Im Performance-Index auf Seite 2 zeigt ihr die AMD CPU mit 4,2Ghz. In der Modellrechnung ohne ordentlichen CPU-Kuhler mit max. 3,8Ghz OC.
Welchen Einfluss hat das auf den Performance-Index?
Die 20 Euro für einen brauchbaren Cooler auch der Ohren wären es mir immer wert.
In der Wikipedia stehen zwar die Maße, dann aber immer gleich von ganz vielen, sodass ich sofort die Übersicht verliere.
Und auch was sonst bei kleineren Mainboards anders ist wüsste ich gerne, haben die einfach nur weniger PCI Slots und Speicherbänke? Oder gibts da noch mehr zu beachten?
Ein Artikel der in diesem, zurzeit ja offenbar sehr aktiven, Bereich Überblick verschafft wäre für mich gut.
Wichtig für Dich sind die zwei Standardgrößen für die kleinen Rechner:
- Micro-ATX (µATX)
- Mini-ITX
Bei Mini-ITX hast Du einen PCI-E Slot und meist nur 2 RAM-Bänke. Micro-ATX ist etwas größer. Das Bitfenix Prodigy kann nur Mini-ITX
Wichtig für Dich sind die zwei Standardgrößen für die kleinen Rechner:
- Micro-ATX (µATX)
- Mini-ITX
Bei Mini-ITX hast Du einen PCI-E Slot und meist nur 2 RAM-Bänke. Micro-ATX ist etwas größer. Das Bitfenix Prodigy kann nur Mini-ITX
Danke
Das sind ja nur erstmal nur sehr geringe Einschränkungen, sodass ich das Gefühl, habe, in den meisten Fällen würde so ein kleineres MB ausreichen und man braucht nur selten ein Standard ATX Board.
Aber der kleine Raijintek Pallas ist vollkommen genial, besser geht's in dem Bereich echt nicht mehr
Nimm Sekundenkleber
Gut miteinander funktionierende Hardware für kleines Geld aber großes Preis/Leistungsverhältnis.
Was mich nun stark interessiert ist wie sich im Vergleich dazu eigentlich ne A10-7850K schlägt die ja preislich unterhalb von Athlon und R7 liegt und zudem mit nem TDP von 95W da tut jedes 10€ Netzteil.
das bringt die low-cost Version auf ca. 300 euro
Der A10 ist so schnell wie eine R7 250 - also nichts für FullHD. Zusammen mit einer Grafikkarte wird es dann aber teurer. Die 10-Euro-Netzteile würde ich nicht mal meinem ärgsten Feind einbauen wollen - so gesehen passt das dann schon. Die APU macht aber sinn, wenn man es etwas gemächlicher angehen lässt. Auch dazu habe ich noch ein Projekt
Nur mit dem Mikro, Mini Formfaktor sträubt sich mir was im Kopf. Sieht halt schon arg gequetscht aus und gibt mir einen Hauch von geschmorrtem Plastik in der Nase.