AMD zeigt drei neue Godavari-Prozessoren

Während Intel mit seinen Skylake-Chips gerade ein regelrechtes Feuerwerk abgebrannt hat, muss sich AMD in Geduld üben: Die nächste große Entwicklung, die Zen-Architektur, die zu neuen APUs und leistungsstarken Desktop-Prozessoren führen soll, steht erst im kommenden Jahr bereit.

Nun versucht der Hersteller mit einem zarten Update das Interesse an seinen Godavari-Chips hochzuhalten, die schon seit einer ganzen Weile erhältlich sind und auf der Kaveri-Architektur basieren.

Das leistungsfähigste Modell der Neuauflage ist der A10-7890K, der mit einer Taktgeschwindigkeit von standardmäßig 4,1 GHz aufwartet. Die Taktrate im Turbo-Modus wurde nicht bekanntgegeben, dürfte mit Blick auf die aktuelle Variante - den A10-7870K, der somit abgelöst wird - nicht übermäßig ansteigen. Denn der A10-7870K arbeitet mit einem Standardtakt mit 3,9 GHz und erreicht bei eingeschaltetem Turbo 4,1 GHz. Daneben wird der Hersteller mit dem A8-7690K, eine weitere APU auf den Markt bringen, die eine Basisgeschwindigkeit von 3,7 GHz leistet.

Außerdem wird der Hersteller mit dem Athlon X4 880K auch einen 4,0 GHz schnellen Godavari-Prozessor auf den Markt bringen, bei dem die GPU abgeschaltet ist. Wie bei den anderen Modellen auch zeigt das "K" einen freien Multiplikator an. Allen drei gemein ist zudem der FM2+-Sockel.

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7 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • klomax
    Irgendwie bremst die abgeknipste GPU-Einheit die Athlons immer aus. - Die sollten doch einfach wesentlich flotter laufen können @Stock.
    Und ein weiteres komplettes Modul (oder zwei) wird aus Platzgründen auch verhindert.

    Klaro, FM2+ sollte schön auf seinem Plätzchen bleiben und nicht wildern, aber es ist nun mal der modernere Sockel gegenüber AM3+.

    Excavator @ 6 Kerne, und schon würde AMD gemütlich bis ZEN die Lücke geschlossen haben.

    Aber wer will es denn so einfach haben... ;)
    1
  • derGhostrider
    Zitat:
    Die sollten doch einfach wesentlich flotter laufen können @Stock.
    Nicht, wenn nicht die Abwärme des gesamten Chips limitiert, sondern die Architektur am Ende ist.
    Naja, mal sehen, was Intel hat, wenn AMD irgendwann dann doch mal Zen präsentiert.
    1
  • echoez
    @Ghostrider

    Was Intel 2016 aus dem Hut zaubert, kannste doch jetzt schon in den Roadmaps nachsehen. Wenn dann kontert Intel über den Preis. Und wenn das passiert, können Intel-Fans wieder mal AMD danken ;)

    Cannonlake startet Q1/2017, das sollte AMD nicht verpennen und im Sommer 2016 mit Zen was einigermassen Ebenbürtiges zu Skylake (P/L und Effizenz) raushauen, und 2017 mit Zen+ kontern.

    AMD ist noch lang nicht tot und das ist auch gut so, denn da haben Alle was von...
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