AMD Gray Hawk: 7-nm-APU mit Navi-Grafikeinheit

Nach Jahren des Schattendaseins scheint AMD seinem übermächtig wirkenden Konkurrenten Intel künftig wieder mehr einheizen zu wollen.

Schon die Details, die zu den neuen Zen-Prozessoren kursieren, die zur Consumer Electronics Show in Las Vegas Anfang Januar 2017 vorgestellt werden sollen, klingen vielversprechend. Und auch über das kommende Jahr hinaus verspricht der Hersteller interessante Entwicklungen.

Dies gilt insbesondere für Gray Hawk - Codename für eine APU, die 2019 auf den Markt kommen soll und im 7-nm-Verfahren von Globalfoundries gefertigt wird.

Damit könnte AMD dann ein weiterentwickelteres Fertigungsverfahren nutzen als Intel, das zu diesem Zeitpunkt mit seinen Cannonlake-Prozessoren auf einen 10-nm-Fertigungsprozess setzen wird - zumindest Stand heute.

Gray Hawk soll über vier CPU-Kerne verfügen, die acht Threads parallel ausführen können. Die APU soll zunächst wohl für Embedded-Gerätschaften wie Spielautomaten, bildgebende Instrumente in der Medizin und andere industrielle Anwendungen gedacht sein, bevor der Chip - kurz nach dem Nachfolger des Zen-Prozessors namens Starship - in Notebooks für eine breite Nutzerschaft eingesetzt wird. Hier soll er mit einer niedrigen TDP von 10 Watt glänzen.

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8 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Elkinator
    Wäre für AMD sogar ein recht großer Fertigungsvorteil, immerhin hat Intel nur 10nm Bulk.
    -1
  • ShieTar
    Wenn das 10mn-Überspringen genauso gut geht wie das 20nm-Überspringen, dann wirds wohl eher 2022 bis die APU auf den Markt kommt.
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  • Ressorator
    Es wird schon werden. Immer positiv denken.
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