CeBIT 2011: AMD zeigt mobilen Llano Quad-Core
Fusion Demos hinter verschlossenen Türen scheinen bei AMD jetzt Tradition zu werden. Auf der CeBIT zeigte der Chiphersteller seine kommende APU mit dem Codenamen Llano. Tom’s Hardware war dabei.
Auf seinem Messestand zeigte AMD ein Vorseriensample des kommenden Llano-Chips. Im Gegensatz zum Brazos-System von der IFA, das noch eher nach einem Klappkoffer aussah, steckte das Llano-System in einem normalen Laptop-Chassis. Fertig sah es zwar dennoch nicht aus, aber deutlich näher an der Serienreife. Doch warum zeigt AMD die Mobilvariante? Aus demselben Grund, aus dem man es auch bei Brazos tat: Die Mobilprozessoren werden zuerst auf den Markt kommen.

Noch kurz zur Erinnerung, bevor wir zur Demo kommen: Llano wird AMDs erste Mainstream-APU sein und kombiniert auf einem Die zwei oder vier x86-64-Kerne der Phenom-Klasse (Stars-Core) mit einer GPU.
Das Demo-System basierte auf einer bislang namenlosen Llano-APU mit 1,8 GHz Takt, 4 GB DDR3-1333-Speicher, Crucials C300 SSD und Windows 7. Als Vergleichsgerät hat sich AMD ein Seriennotebook mit Intels Core i7-2630QM und 2 GHz Standardtakt (plus Turbo, natürlich) herausgesucht, das ansonsten identisch konfiguriert war. Beide Systeme nutzten ihre jeweilige integrierte Grafiklösung, denn AMD argumentierte, dass die HD300 Grafikeinheit der neuen Core-i-CPUs von Intel als spieletaugliche Einstiegs- bis Mittelklasselösung bewirbt. Dem Anspruch müssen sie sich im Vergleich auch stellen.
Leider durften wir weder die Systeme fotografieren noch den Hersteller des Intel-Notebooks nennen. Sagen wir es mal so: Es gibt aber auch nicht allzu viele große und in Deutschland präsente Hersteller mit nur zwei Buchstaben im Namen. Immerhin war es uns gestattet, die Bildschirme abzufotografieren.
Die Vorführung bestand aus drei Teilen. Als erstes wollte AMD die Bildqualität der beiden Lösungen vergleichen. Dazu nutzte John Taylor, Director of Global Client Product & Software Marketing, der die Demo leitete, den 3DCenter Filter Tester. Mit diesem Tool kann man überprüfen, wie die anisotrope Filterung angewendet wird. Im Tunnel-Test war AMDs Implementierung recht nah am Ideal, doch Intels Filterung wies die verräterische „Blume“ der winkelabhängigen Filterung auf. Offenbar macht man zugunsten der Geschwindigkeit Abstriche bei der Qualität.
Als nächstes kam ein einfacher FurMark-Test zum Einsatz, der die Performance der beiden GPUs zeigen sollte. Die Ergebnisse zeigt die folgende Tabelle:
| FurMark Einstellungen | Intel Core i7-2630QM | AMD Llano Quad-Core |
|---|---|---|
| 1024x768, No AA Average/Minimum/Maximum | 10/9/14 FPS | 16/15/30 FPS |
| 1024x768, 4x AA Average/Minimum/Maximum | 2/2/2 FPS | 8/7/14 FPS |
| 1024x768, 4x AA, Displacement Mapping aktiv Average/Minimum/Maximum | 2/2/3 FPS | 6/5/10 FPS |
Das erste was auffällt ist, dass Intels HD 3000 Grafik von vornherein deutlich mehr mit FurMark zu kämpfen hat als AMD, und zwar schon bei den niedrigsten Einstellungen. Auch die AMD-Lösung produziert zwar nicht gerade flüssige Bildraten, bricht aber in den anspruchsvolleren Einstellungen nicht so dramatisch ein wie Intel.
Was die Tabelle nicht zeigt ist, dass das Intel-System im letzten Durchlauf mit aktiviertem Displacement Mapping den drehenden Torus komplett unterschlägt, die HD 3000 diesen Durchgang also nicht besteht. An dieser Stelle kommentierte AMDs John Taylor, dass Intel also offensichtlich Abstriche bei der Bildqualität hinnehme, das aber im Ende nicht mal der Geschwindigkeit helfe. Anders gesagt: Die Grafikhardware stellt nur den einen Teil der Gleichung dar, aber man braucht auch einen funktionierenden Treiber, um Spiele auch wirklich spielen zu können.
Alle Meldungen rund um die diesjährige CeBIT sind in unserem CeBIT-Special zusammengefasst.
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Hier sind ein paar Multi-Tasking Szenarien, die mir manchmal unter kommen:
- Man lässt ein Spiel im Hintergrund laufen (z.B. die X-Reihe, http://de.wikipedia.org/wiki/X_%28Computerspiel%29, oder die Siedler) wo manchmal einfach Zeit verstreichen muss, damit man Kohle oder was auch immer für Weiterentwicklungen bekommt.
- Da dies im Hintergrund läuft, kann man während dessen noch einen Film mit dem VLC schauen und nebenbei noch ein Video bearbeiten.
- Skype / ICQ, was auch immer können dabei natürlich auch noch laufen.
- Browser und Mail-Programm sind sowieso offen.
EVE-Online + Film auf zweitem Monitor + ggf Internet mit laufendem Flash
oder auch ein Video-Stream in einer mit einem anderen Betriebssystem laufendem VMWare Player. Mein PVR Pilot für meinen uralten PVR läuft nämlich nur auf einem XP System
typisches praxisnahes Szenario das schnell zu Überlastungen führt:
Parallel mehrere hochauflösende DIVx/FLash Filme im Webplayer laufen lassen -> z.B. um die Downloadbandbreite voll auszunutzen
(die meisten Server limitieren ja).
Dazu ein Skype, Excel mit komplexen Berechnungen (z.B. ODBC/SQL Datenbankabfrage + Formeln), Word und Outlook offen
und z.B. Photoshop oder ein ähnlich Speicher/CPU lastiges Programm (z.B. Visual Studio oder irgendein Spiel).
Ggf. noch mit einer Installation eines größeren Programmes kombinierbar.
Sowas in verschiedenen Kombinationen halt..
Die Idee ist schon ganz gut nur Video schauen + Spiel laufen lassen ist schon ein wenig unrealistisch. Statt dem Video könnte man etwas komprimieren (7zip) oder ein schon bearbeitetes Video konvertieren.
Sprich man spielt ne Kleinigkeit während man auf das Abarbeiten der Komprimierung wartet und die üblichen Verdächtigen sind im Hintergrund ebenfalls offen (Skype, ICQ, Thunderbird, Firefox, Outlook, Powerpoint). Dabei noch ein Videoanruf über Skype und Mensch ist wirklich an der Grenze des erfassbaren.
Um dem Prozessor wirklich zu "fordern" würde ich als Spiel Supreme Commander 1 Forged Alliance (auf keinen Fall den 2. Teil) mit einigen hohen KI Gegnern und 1000er Einheitenlimit nehmen. Das Spiel frisst nach spätestens 30 Minuten die ersten 2 Kerne komplett und freut sich über jeden weiteren Kern ...
Was bei mir des öfteren vorkommt, das ich beim Zocken im Hintergrund den Virenscanner bei der Wochenprüfung laufen habe. Allerdings auch erst seit dem ich eine SSD im Rechner habe. Dann gibts noch die klassischen Anwendungen, die hier genannt wurden, Office Excel, Word und Outlook offen, dabei noch im Netz surfen und mehrere Tabs beim Firefox geöffnet. Evtl. ist auch noch Eine Bildbearbeitungssoftware offen oder im Hintergrund läuft ein Videokonverter. Wobei ich bei meinen Phenom X6 keine großen Einschränkungen merke.
ja praxisnah ist bei den vorschlägen oft danaben *g* also wer programmiert in vs 2010 - sieht gleichzeitig mehrere hochauflösende videos und installiert nebenbei ein größeres programm - also der darf sich um einen job bei mir bewerben *lol*. also ich hab letztens folgendes gehabt. mich mit sport (wm) über webstream (sd) berieseln lassen, hauptsächlich mit vs 2010 programmiert und outlook offen. um ein wenig härte reinzubringen könnte man jetzt den virenscanner laufen lassen oder etwas zippen. nur befürchte ich, dass da die apu von amd viele vorteile verliert - dann das sind fast nur cpu-aufgaben. amds beispiel mit cad, spiel und hd video gleichzeitig betrifft echt keinen *fg*
Daher hat die redaktion uns Leser aufgefordert, hier zu schreiben, was wir so gleichzeitig ausführen. Bei Arbeitsplatzrechnern ist es aber durchaus gang ung gäbe, dass eine CAD Anwendung (ProE, NX, Catia) läuft, Outlook geöffnet ist, eine Excel Tabelle bearbeitet wird, eine Antivierensoftware ihren Dienst tut und dann noch der Office Comunicator läuft. Wenn mans jetzt noch ganz wild treibt, könnte man auch noch Matlab mit ins Spiel bringen.
Aber wenn ich mir das jetzt so alles durchlese, laufen bei den Rechnenern doch einige unterschiedliche Anwendungen parallel. Auf der Arbeit andere wie Zuhause, aber die Fälle sind gegeben. Ich denke das THG Team wird es schwer haben, einen guten Anwendungsmix zu kreieren.
Also wenn ich an meiner Highspeedquelle mal wieder richtig viel und schnell downloade nutze ich die Gunst der Stunde, weil ich sonst nie übermäßig viel Zeit in den Laptop investiere. Ich las die Defragmentierung laufen, Virenscan auch gleich mit, die geladenen Daten werden sofort repariert, entpackt und umgeschichtet, mehrere FF-Tabs auf, ICQ und Outlook natürlich und wenn dann der Laptop noch nicht völlig am Ende ist wird probiert ob nicht vllt doch noch ein Müh Leistung übrig ist zum Zocken. Meistens reichts aber nicht einmal mehr um verzögerungsfrei zu tippen.
Also ich habe hier 2 Monitore an meinem Rechner angeschlossen und meine häufigsten Multitasking-Szenarien sind
nach Häufigkeit)
- Zocken + Video/TV + (Outlook, Skype, Firefox)
- Video/Bildbearbeitung + VM + (Outlook, Skype, Firefox)
- Zocken + VM + (Outlook, Skype, Firefox)
- Zocken + Video/TV + Videoencoden + (Outlook, Skype, Firefox)
- CAD + Video/TV + (Outlook, Skype, Firefox)
- Buchhaltung + Video/TV + (Outlook, Skype, Firefox)
- Bildbearbeitung + Video/TV + (Outlook, Skype, Firefox)
also bei mir laufen den ganzen tag (firma) im 2-Monitor-Betrieb:
- VMware Wks/Player mit SuSE 11.3
- Browser mit durschnittl. 6+ Tabs
- 2. Browser mit Stream (Radio)
- Outlook
- Skype
- Kaspersky
- Open-/LibreOffice od. MS Office
(Firmen-spezifische Anwendungen die ich nicht nennen möchte)
=> Fujitsu Celsiuse Mobile H700 auf W7 Pro, RAM-Auslastung 70%+
wenn ihr zu so ner Konfig noch nehmt:
- Verschlüsselung der Systemplatte
- Benchmark/Spiel
das würd schon reichen
Bei mir laufen auch gerne mal unter Ubuntu auf mehrere Arbeitsflächen verteilt:
Virtualbox mit WindowsXP als Client + HD-Youtube Videos (z.B. um Musik zu hören und HD ist nunmal besser) + massenhaft Flashwerbung auf geöffneten Internetseiten + Packprogramm (7z) + Virtualbox mit irgend einem Betriebssystem zum testen + Filmkonvertierung von DVD auf Festplatte + ein natives 3D Spiel oder auch Dosbox mit nem Adventure (kann ganz schön Ressourcen fressen) + Compiz 3D Desktop
...und da möchte ich nicht, dass mein Rechner aufeinmal das große Zucken kriegt.
Parallel mehrere hochauflösende DIVx/FLash Filme im Webplayer laufen lassen
Und was genau ist daran praxisnah? Selbst mit beiden Augen kann man nicht mehr als einen Film anschaun.
Realistischer finde ich es, ein Spiel in den Hintergund zu schalten, dann im Internet was zum Spiel zu suchen (Walkthough Video in HD) und nebenher Musik zu hören während ein Torrent Client und Internet Security läuft zusätzlich zu Skype und TS. Klar sind nicht alle Spieler, aber wieviel mehr Leute auf der Welt machten HD Encoding und lassen gleichzeitig Excel Skripte berechnen?
Bei mir sieht das so aus:
1) mit Visual Studio nen größeres Projekt erstellen (Binaries u. Setup)
2) derweil Festplatten (SSD u. Raid 5 mit konventionellen) auf Viren scannen
3) HD-Videos gucken oder ein Spiel im Window-mode zocken. alternativ Vollbild + 3D Mode (thx Nvidia 3D Vision)
*Outlook + Firefox + Skype + Windows Live Messenger offen
da sind dann auch mein core i7 und mein 2 gtx275 ordentlich am werkeln
vergessen einzuloggen
alternativ könnte man natürlich auch ein Sicherheitskopie von BlueRays usw erstellen
mfg
Realistischer finde ich es, ein Spiel in den Hintergund zu schalten, dann im Internet was zum Spiel zu suchen (Walkthough Video in HD) und nebenher Musik zu hören während ein Torrent Client und Internet Security läuft zusätzlich zu Skype und TS.
Also doch ein großer X3TC Speicherstand mit 1000x Sinza (Zeitbeschleunigung) und einem gescripteten OOS Kampf (eigene Schiffe kämpfen in einem anderen Sektor gegen den Feind). Das dürfte selbst jedem aktuellen Computer einiges abverlangen, was für die Spieler übrigens nichts ungewöhnliches ist, dort läuft das Spiel auch mal einige Tage im Hintergrund ohne das sie etwas daran machen. Dabei dann einen Film zu schauen und im Internet zu surfen (AV normal im Hintergrund) ist also denkbar.
...uns Multi-Tasking-Szenarien vorgeschlagen, die in der Praxis auch wirklich vorkommen...
Und da beißt sich die Katze in den Schwanz. Eine Liano APU wird im Regelfall keine Server oder Workstation antreiben. AMD versucht Anwendungsszenarien zu konstruieren, die Liano nie zu Gesicht bekommt. AMD sollte sich auf die wahren alleinstellungs Merkmale konzentrieren um dann auch Glaubwürdig zu sein. Liano ist das einzige System das es gelegenheits Spielern erlauben wird auch aktuelle Games in mittleren Einstellungen + Auflösungen zu spielen. Bei den zu erwartenden Kostenvorteilen sollte das zum günstigen Preis möglich sein.
Bei einem Intelsystem muss man IMMER eine extra Graka zubuchen, da weder Onchip Grafik noch zugehörige Treiber was taugen.
Das Amd vorerst nur den Mobilen Bereich bedienen will, lässt die Vermutung aufkommen das der neue Chip noch keine hohen Taktraten schafft ?
Bzw die eingesetzten "Prototypen" es ungewiss lassen, was der optimierte Chip, der im Juli kommen soll, hergibt.
Zu jedem Szenario können schon mal zwei verschiedene Browser a 50 Tabs geöffnet werden. Standardanwendungen wie Outlook, Skype und Virenscanner müssen sowieso laufen! (bei mir würden da noch einige mehr dazu kommen...)
Die eigentliche Aufgaube könnte das Abspielen einer DVD sein, wobei im Hintergund kräftig kompiliert wird, ein Virenscan läuft bzw. die Festplatte durchsucht wird.
PS: man könnte dann auch gleich noch ein paar VMs öffnen - dies mache ich zur Zeit zwar eher weniger, aber nur, weil es mein System zu stark ausbremst...
mit vmd einen film der letzen md simulation erstellen (über 5000 einzelne bilder), die dazu nötigen bilder mit povray rendern und mit mencoder den mpeg film erstellen. gleichzeitig mit kile die präsentation ständig kompilieren. mit gimp ein paar grafiken erstellen.
das nächste projekt soll auch gleich in angriff genommen werden, also winxp in der virtualbox aufstarten und mit diamond 3.2 einen 300 atome starken nanocluster erstellen. danach den input testen, also gaussian09 laufen lassen, oder auch cp2k, turbomole, quantum espresso...,
falls dabei, wie oben schon erwähnt, compiz problemlos laufen würde, wäre dies natürlich ganz nett, aber total optional... das skype, pidgin, thunderbird, chrome, firefox, etc. gleichzeitig im hintergrund laufen und bei bedarf in den vordergrund geholt werden, muss wahrscheinlich nicht erwähnt werden. vielleicht nicht die typischsten anwendungen, aber realistisch auf alle fälle.