Gaming: AMDs Mantle-API im Umbruch

Hauptziel von AMD war seinerzeit die Optimierung der Spieleschnittstelle, sodass bei leistungsfähigen Grafikkarten die CPU entlastet wird.

Gerade in Zeiten von - relativ zu Intel-Prozessoren - recht leistungsschwachen AMD-CPUs konnte AMD sowohl gegenüber Intel - im CPU-Bereich - als auch gegenüber Nvidia - im GPU-Bereich - punkten und seine Produkte besser dastehen lassen.

Im Gegenzug verweigerte Nvidia erwartungsgemäß die Mitarbeit und wollte nicht in den proprietären Standard einsteigen. Stattdessen stieg der Druck auf Microsoft, DirectX effizienter zu machen. Schon Ende des Jahres berichteten wir über desbezügliche Aktivitäten Microsofts.

Jetzt reagiert AMD und definiert die Mantle-Zielsetzung neu. Mantle soll bald nur noch als Testplattform für Engine-Programmierer dienen, damit diese darauf neue Technologien ausprobieren und entwickeln können. Zugleich soll im März die 450-seitige Programmieranleitung veröffentlicht werden und aus der geschlossenen Beta eine mehr oder weniger öffentliche Version werden. Den Programmierern wird nahegelegt, für Spiele zukünftig auf DirectX 12 bzw. glNext zu setzen.

Für die Spieler ändert sich erst einmal nichts. Es werden weiterhin Spiele mit Mantle-Unterstützung erscheinen und AMDs Catalyst-Treiber werden Mantle bis auf Weiteres beinhalten.

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