AMD Polaris: Linux-Treiber soll Details ausplaudern

Es soll noch bis zur Computex dauern bis AMD die neuen Radeon-Grafikkarten mit Polaris-GPUs veröffentlicht. Bereits jetzt wurden erste Details über die Fähigkeiten der Chips bekannt, weil AMD den Linux-Grafiktreiber AMDGPU veröffentlichte.

Ein findiges Mitglied des Forums Semi-Accurate entdeckte in dem Listing des Treibers zum einen die Namen, die AMD wohl intern als Code nutzt: Polaris 11, der kleinere der beiden Polaris-Chips, soll Baffin heißen, Polaris 10 soll unter Ellesmere laufen. Die beiden Namen gehören zu den Arctic Islands - dem alten Codenamen der ganzen Grafikkartenrange.

Baffin soll vier 32-Bit-Speicherkanäle aufweisen, also mit 128 Bit angebunden werden. Das weist bei acht Gigabit pro Speicherbaustein auf bis zu vier Gigabyte GrafikRAM hin. Analog dazu soll Polaris 10 die doppelte Busbreite und damit auch die doppelte Speicherkapazität nutzen können.

Im Grafiktreiber sind darüber hinaus Updates für die Shader-Einheiten, den Unified Video Decoder (UVD), die Video Codec Engine (VCE), das Power-Management und die Displayansteuerung zu finden.

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