AMD: Project Quantum mit Intel-CPU?

Auf der E3 überraschte AMD mit seinem Project Quantum, einem vergleichsweise kompakten PC-System, das nicht nur technisch, sondern auch auch optisch anspruchsvollen Nutzern schmecken dürfte.

Nun sind weitere technische Details bekanntgeworden. Eigentlich war man davon ausgegangen, dass in einem solchen AMD-Rechner auch ausschließlich AMD-Komponenten verbaut werden: Also ein AMD-Prozessor, vermutlich aus der Godvari-Serie, ein mit einem AMD-Logo versehener Arbeitsspeicher von Patriot sowie eine ebenfalls mit einem AMD-Aufkleber bedachte SSD von OCZ.

Doch zumindest in dem für die Präsentation zusammengestellten System ließ sich offenbar keine solche Ausstattung finden. Zwar fanden sich neben den beiden mit Hilfe von Crossfire verbundenden Fury-Grafikkarten auch eine "AMD"-SSD, doch der quasi-hauseigene Arbeitsspeicher passte nicht, sodass auf Module von Crucial vertraut werden musste.

Noch überraschender ist jedoch, dass auch die CPU nicht aus dem Hause AMD stammt. Vielmehr wurde offenbar ein Intel Core i7-4790K ("Devils Canyon") verbaut. Gekühlt wird der Project-Quantum-Rechner - also CPU, PCH und Grafikkarten - von einer eigens von Asetek bereitgestellten Wasserkühlung, die einen vermutlich 20 cm großen Radiator sowie einen einzelnen Lüfter mitbringt.

Ob diese Zusammenstellung auch ihren Weg in die Serienfertigung findet, bleibt abzuwarten.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
2 Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar
  • maguumo
    Was hat das mit vertrauen zutun? Kaveri ist für ein anderes Marktsegment vorgesehen, das ist Realismus.
    0
  • klomax
    Das Ding schimpft sich Godavari, mit 2x "a".

    Ansonsten hat es tatsächlich nix verloren in diesem Setup.^^
    0