AMD selbst gibt kein Referenzdesign für die R9 285 vor, so dass es den Herstellern möglich ist, direkt selbst Hand an die Karte zu legen und sie nach den eigenen Vorstellungen aufzubauen. Unser Testexemplar kommt von Asus und wird unter der Unterbezeichnung "Strix" vertrieben, die für das Performance-Segment dieses Herstellers steht.
| Asus Strix Radeon R9 285 | |
|---|---|
| Abmessungen (BxHxT): | 27,6 x 13,5 x 4,0 cm |
| Gewicht: | 859 g |
| Formfaktor: | Dual-Slot |
| PCIe: | 2x 6 Pin |
| Anschlüsse: | 1x DVI-I (Dual Link, + analog) 1x DVI-D (Dual Link) 1x HDMI 1x DisplayPort |
Asus Radeon R9 285 verfügt über das für den Hersteller typische Design mit großen, schwarzen Flächen und dunkelroten Applikationen im Tribal-Design. Das PCB misst knapp 23 x 12 cm, durch den überstehenden Kühler beläuft sich die Gesamtlänge allerdings auf knapp unter 27 cm, wodurch die Karte von Asus insgesamt den Eindruck von einem großen und performanten Modell hinterlässt.
Mit einem Gewicht von rund 850 Gramm fühlt sie sich zudem weniger leicht an, als wir es aufgrund des vergleichsweise kleinen PCBs vermutet hätten, wobei sicherlich auch die vom Hersteller verwendete Metall-Backplate ihren Teil dazu beiträgt, der Grafikkarte ein etwas höheres Gewicht zu verleihen. Trotz der Plastikabdeckung um den Kühler herum hinterlässt sie einen sehr robusten und gut verarbeiteten Gesamteindruck.
Der maximale GPU-Takt liegt bei 954 MHz, das sind immerhin 36 MHz mehr als es die Spezifikationen von AMD vorsehen. Der Grafikchip kann auf zwei Gigabyte GDDR5-Speicher zurückgreifen, dessen Takt mit 1375 MHz dem Referenzwert entspricht. Möglicherweise werden noch Modelle mit vier Gigabyte Speicher nachgereicht, diese dürften aber dennoch eher eine seltene Ausnahme als die Regel unter den angebotenen Radeon R9 285-Grafikkarten sein.
Der Kühlkörper aus Aluminium kann auf drei große 10-mm-Heatpipes zurückgreifen, für die nötige Frischluftzufuhr sorgen zwei Low-Profile-Lüfter im 9,5-cm-Format. Die TDP der Karte wird mit 190 Watt angegeben, zur Stromversorgung reichen demzufolge zwei PCI-Express-Stromstecker mit jeweils sechs Pins aus. Asus hat das PCB passgenau beschnitten, so dass die Clips der PCIe-Stromanschlüsse vom Kühler wegzeigen, so dass sich die Stecker sehr einfach lösen und entfernen lassen.
Beide Anschlüsse verfügen über eine LED, die rot leuchtet, sobald das Kabel zur Stromversorgung korrekt angeschlossen wurde. Leuchtet die Diode hingegen blau, steckt der Stecker nicht richtig. Das alles ist vielleicht nicht ausschlaggebend für die Gesamtbeurteilung der Karte, trägt jedoch durchaus zu einem positiven Eindruck beim Erstkontakt bei. Einen Anschluss für ein zusätzliches CrossFire-Kabel zum Aufbau eines Multi-GPU-Gespanns ist nicht vorhanden: Das geht bei der R9 285 auch ohne zusätzliche Steckverbindung direkt über den Bus.
An Anschlüssen bietet die Asus-Karte je einen DVI-I-, DVI-D-, DisplayPort- und einen HDMI-Ausgang.
- Ein Update für AMDs GCN-Architektur: Die Tonga-GPU
- Asus Strix Radeon R9 285
- Gigabyte R9 285 WindForce OC
- Test-Setup and Benchmark-Suite
- Benchmarks: Synthetische Benchmarks
- Benchmarks: Titanfall und Battlefield 4
- Benchmarks: Thief und Arma 3
- Benchmarks: Grid Autosport und Assassin's Creed IV
- Benchmarks: Watch Dogs und Far Cry 3
- Leistungsaufnahme: Idle
- Leistungsaufnahme: Gaming
- Leistungsaufnahme: GPGPU (Torture)
- Temperaturen und Lautstärke
- Fazit: Die Radeon R9 285 behauptet sich für 250 US-Dollar









zumal hier quasi standardisierte Bedingungen geschaffen werden!!! Danke!
Und dieses Auslagern von Rechenvorgängen auf die GPU ist auch immer interessant. Kann es sein das Creed das als einziges Spiel unterstützt oder was ist hier passiert?
Haben wir tatsächlich. Hat schon einen Grund, warum auch die Amis auf die deutschen Daten zurückgreifen
Ich rüste morgen noch einmal gehörig auf. Ich werde nämlich zwei dieser Oszillographen miteinander koppeln (Trigger, Master-Slave) und habe dann faktisch 8 analoge Eingänge, die ich gleichzeitig nutzen und aufzeichnen kann. Also insgesamt 4 Rails, für die ich parallel Strom UND Spannung gleichzeitig messen kann. Das hat dann außer uns keine andere Redaktion. Weltweit.
Da geht mein Dank auch an den Industriepartner, der mittlerweile einen guten Kompaktwagen im Lab versenkt hat
Wo ihr grad so am Aufrüsten seid...
Große Lob an Igor, tolle Schreibe, lustig, aber immer sehr sachlich. Und dazu viel Sachverstand, hat schon seinen Grund warum die Industriepartner soooo spendabel sind. Mein Bruder ist Elektroniker für Geräte und Systeme und ist ganz beeindrukt von dem was du da machst..
P.s. Wenn du dabei bist neue Maßstäbe zu setzen, dann hast du halt das Pech die Erwartungshaltung des hungrigen Publikums auch erfüllen zu müssen (noch mehr Arbeit...)
Ab jetzt will ich von jeder Graka die Infrashots..
Wie Tesetilaro schon sagt: Sehr aufschlussreich, und Standatisiert..
Ich war schon auf ein paar Inseln in Asien - aber noch nie auf Tonga!
Die R9 280X bringt 10-15% mehr Leistung, kostet aber mindestens 50 Euro mehr - also knapp 30% Aufpreis.
Die Leistungsunterschiede sind einfach zu gering, diesen Preisunterschied zu rechtfertigen.
Ich stelle einmal eine Annahme auf:
Die GCN 1.2 Architektur wird durch ihre Farbkompression und damit effizientere Speichernutzung auch in den kommenden Carizzo-APUs zu einem ordentlichen Leistungsschub führen. Besonders, weil bei den APUs die Speicherbandbreite ja von CPU & GPU gleichzeitig genutzt und damit besonders knapp ist.