Eine weitere Board-Partner-Karte wird im Folgenen die Grundlage für unsere weiterführenden Messungen für die Leistungaufnahme und die Wärmeentwicklung sein: Die ab Werk mit 973 MHz getaktete Gigabyte R9 285 Windforce OC. Wir wollen deshalb auch diese Karte kurz vorstellen, bevor wir mit den eigentlichen Messungen beginnen.
| Gigabyte R9 285 Windforce OC | |
|---|---|
| Abmessungen (BxHxT): | 25,0 x 12,0 x 3,8 cm |
| Gewicht | 609 g |
| Formfaktor: | Dual-Slot |
| PCIe: | 2x 6 Pin |
| Anschlüsse: | 1x DVI-I (Dual Link, + analog) 1x DVI-D (Dual Link) 1x HDMI 1x Display Port |
Die recht leichte Karte nutzt den neuen Windforce-Kühler mit nunmehr nur noch zwei Lüftern, dafür aber einem größeren Rotor-Durchmesser von 9,6 cm (Lüfteröffnung 10,3 cm).
Auch der Kühlkörper ist samt der Platine eine interessante Neuentwicklung. Die Spannungswandler sitzen nicht mehr im Bereich der externen PCIe-Stromanschlüsse, sondern in nahe der Slotblende. Der aus Aluminium gefertigte, dreiteilige Kühlkörper nutzt zwei mittig durchlaufende 8-mm-Heatpipes, die die Abwärme jeweils in die beiden außen liegenden Teilbereiche transportieren sollen.
Wir sehen, dass die Spannungswandler über einen einfachen, separat ausgeführten Aluminiumkühlkörper verfügen und nicht über die Bodenplatte des Kühlers mitgekühlt werden. Die Luft sollte durch die Finnen des eigentlichen Kühlkörpers bis auf den darunter liegenden Kühler gelangen. Ob und wie gut das funktioniert (oder auch nicht) sehen wir später noch.
An der Oberseite dominieren die beiden 6-Pin-Anschlüsse für die Stromversorgung, die auf Grund des Kühlkörpers so gedreht wurden, dass die Nasen der Stecker zur Platinenseite zeigen. Man erkennt auch die Aufteilung des Kühlers noch einmal sehr deutlich:
Am Kartenende sehen wir die eine der zwei mächtigen Heatpipes aus Kompositmaterial. Die vertikale Ausrichtung der Kühlfinnen veranschaulicht somit auch den Luftstrom, der sich zur Platine und der Kartenoberseite hin bewegt.
Die Anschlüsse sind Standard und die Details haben wir bereits in der oben stehenden Tabelle aufgelistet.
- Ein Update für AMDs GCN-Architektur: Die Tonga-GPU
- Asus Strix Radeon R9 285
- Gigabyte R9 285 WindForce OC
- Test-Setup and Benchmark-Suite
- Benchmarks: Synthetische Benchmarks
- Benchmarks: Titanfall und Battlefield 4
- Benchmarks: Thief und Arma 3
- Benchmarks: Grid Autosport und Assassin's Creed IV
- Benchmarks: Watch Dogs und Far Cry 3
- Leistungsaufnahme: Idle
- Leistungsaufnahme: Gaming
- Leistungsaufnahme: GPGPU (Torture)
- Temperaturen und Lautstärke
- Fazit: Die Radeon R9 285 behauptet sich für 250 US-Dollar








zumal hier quasi standardisierte Bedingungen geschaffen werden!!! Danke!
Und dieses Auslagern von Rechenvorgängen auf die GPU ist auch immer interessant. Kann es sein das Creed das als einziges Spiel unterstützt oder was ist hier passiert?
Haben wir tatsächlich. Hat schon einen Grund, warum auch die Amis auf die deutschen Daten zurückgreifen
Ich rüste morgen noch einmal gehörig auf. Ich werde nämlich zwei dieser Oszillographen miteinander koppeln (Trigger, Master-Slave) und habe dann faktisch 8 analoge Eingänge, die ich gleichzeitig nutzen und aufzeichnen kann. Also insgesamt 4 Rails, für die ich parallel Strom UND Spannung gleichzeitig messen kann. Das hat dann außer uns keine andere Redaktion. Weltweit.
Da geht mein Dank auch an den Industriepartner, der mittlerweile einen guten Kompaktwagen im Lab versenkt hat
Wo ihr grad so am Aufrüsten seid...
Große Lob an Igor, tolle Schreibe, lustig, aber immer sehr sachlich. Und dazu viel Sachverstand, hat schon seinen Grund warum die Industriepartner soooo spendabel sind. Mein Bruder ist Elektroniker für Geräte und Systeme und ist ganz beeindrukt von dem was du da machst..
P.s. Wenn du dabei bist neue Maßstäbe zu setzen, dann hast du halt das Pech die Erwartungshaltung des hungrigen Publikums auch erfüllen zu müssen (noch mehr Arbeit...)
Ab jetzt will ich von jeder Graka die Infrashots..
Wie Tesetilaro schon sagt: Sehr aufschlussreich, und Standatisiert..
Ich war schon auf ein paar Inseln in Asien - aber noch nie auf Tonga!
Die R9 280X bringt 10-15% mehr Leistung, kostet aber mindestens 50 Euro mehr - also knapp 30% Aufpreis.
Die Leistungsunterschiede sind einfach zu gering, diesen Preisunterschied zu rechtfertigen.
Ich stelle einmal eine Annahme auf:
Die GCN 1.2 Architektur wird durch ihre Farbkompression und damit effizientere Speichernutzung auch in den kommenden Carizzo-APUs zu einem ordentlichen Leistungsschub führen. Besonders, weil bei den APUs die Speicherbandbreite ja von CPU & GPU gleichzeitig genutzt und damit besonders knapp ist.