Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Benchmarks: Titanfall und Battlefield 4

AMD Radeon R9 285 im Test: Tonga und das GCN-Update 3.0
Von , Don Woligroski

Wir eröffnen den bunten Spiele-Benchmark-Reigen mit Titanfall. Leider ist es nicht möglich, das Spiel mittels FRAPS zu benchen: Die einzige Möglichkeit, um hier zu gleichbleibenden FPS-Werten zu gelangen, besteht in der Austragung eines priavten Matches über EAs Origin Overlay, das sich wiederum bedauerlicherweise als inkompatibel zu FRAPS erweist.

Nichtsdestotrotz haben wir uns schließlich einen die Hardware besonders fordernden Abschnitt der "Demeter"-Karte herausgesucht, um wenigstens eine rudimentäre Leistungsmessung durchführen zu können:

Titanfall setzt auf die Source Engine, die wiederum ganz ausgezeichnet mit den Tonga GPUs zu harmonisieren scheint, so dass sie letztlich etwas schneller als die Radeon R9 280 abschneidet und auf Tuchfühlung zur GeForce GTX 770 geht.

Als nächster Spieletitel folgt Battlefield 4, für das wir besonders detaillierte Messungen anstellen können, da sowohl die DirectX- als auch Mantle-API unterstützt werden. Normalerweise lassen sich unter Rückgriff auf den Mantle-Renderpfad nur dann gute Ergebnisse erzielen, wenn drei GByte Grafikspeicher oder mehr zur Verfügung stehen. Wie schlägt sich also die Radeon R9 285 mit nur zwei GByte Speicher?

Wird der DirectX-Renderpfad genutzt, dann kann sich die Radeon R9 280 nur sehr knapp vor die R9 285 setzen. Wird hingegen auf die Mantle-API gesetzt, dann fällt die Karte mit dem geringeren Speicherausbau deutlicher zurück, während das Modell mit drei GByte GDDR5 sogar noch etwas besser abschneidet als unter DirectX. Gerade in Battlefield 4 erweist sich Mantle abermals als waschechter Speicherfresser.

Im Hinblick auf die Frame-Zeit-Varianzen ergeben sich angesichts der gut programmierten Engine von Battlefield 4 in der Regel keine Probleme. Aber es gibt hier andere Ursachen für unerwünschte Lags: Obwohl sich dieses Verhalten nicht durch unsere Messwerte und Diagramme visualisieren lässt, sorgt die Verwendung des Mantle-Renderpfads für deutliches Ruckeln der Bildausgabe. Das gilt insbesondere für die Radeon R9 270X sowie R9 285.

Kommentar abgeben
Experten im Forum befragen
Ihre Reaktion auf diesen Artikel

Zu diesem Thema einen neuen Thread im Forum Artikel erstellen.

Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

Alle 13 Kommentare anzeigen.
Sortieren nach: Neueste zuerst | Älteste zuerst
  • Michalito , 2. September 2014 14:14
    Geil die neue Wärmekamera.. Und die Risercard ist auch cool.. Ihr habt da m.E. das beste Meßequipment im Deutschsprachigen Raum.. Und nun lesen..
  • Tesetilaro , 2. September 2014 15:47
    jo, das hat schon was - man kann halt die vielen Faktoren für die Anschaffung einer neuen Graphikkarte auf baisis dieser tests vollkommen anders bewerten als alleine mit technischen Daten oder simplen user benchmarks ;) 

    zumal hier quasi standardisierte Bedingungen geschaffen werden!!! Danke!
  • MyRunner , 2. September 2014 16:03
    Hmm, koennt Ihr den Test mit der Waermeverteilung auf der Rueckseite eventuell mit nem geschlossenen Gehaeuse nochmal wiederholen, so mit Kamera durch abgedichtetes Loch in der Seite. Weil das es auf nem offenen Aufbau ohne Luftzug warm werden kann, duerfte klar sein. Aber ob das in einem beluefteten Gehaeuse eventuell besser ist?
  • Big-K , 2. September 2014 16:05
    Das ist bislang die erste GPU die diese Farbkompremierung kann? Oder könnte das Hawaii mit passendem Treiber auch?
    Und dieses Auslagern von Rechenvorgängen auf die GPU ist auch immer interessant. Kann es sein das Creed das als einziges Spiel unterstützt oder was ist hier passiert?
  • MBaumi , 2. September 2014 21:06
    Zitat :
    Geil die neue Wärmekamera.. Und die Risercard ist auch cool.. Ihr habt da m.E. das beste Meßequipment im Deutschsprachigen Raum.. Und nun lesen..

    Haben wir tatsächlich. Hat schon einen Grund, warum auch die Amis auf die deutschen Daten zurückgreifen ;) 
  • FormatC , 2. September 2014 21:25
    Unter uns:
    Ich rüste morgen noch einmal gehörig auf. Ich werde nämlich zwei dieser Oszillographen miteinander koppeln (Trigger, Master-Slave) und habe dann faktisch 8 analoge Eingänge, die ich gleichzeitig nutzen und aufzeichnen kann. Also insgesamt 4 Rails, für die ich parallel Strom UND Spannung gleichzeitig messen kann. Das hat dann außer uns keine andere Redaktion. Weltweit.

    Da geht mein Dank auch an den Industriepartner, der mittlerweile einen guten Kompaktwagen im Lab versenkt hat:) 
  • numerobis , 2. September 2014 22:28
    Super Test. Da habt ihr ja echt ganz schön was aufgefahren!
    Wo ihr grad so am Aufrüsten seid... ;)  was mich persönlich für den nächsten Workstation-Graka-Test noch freuen würde, wäre der neue SPECapc für 3ds Max 2015 ( http://www.spec.org/gwpg/apc.static/max2015info.html ) Ich weiss ja nicht, ob das lizenztechnisch möglich wäre, aber das ist endlich mal wieder ein realistischer Benchmark für Max, da Autodesk ja schon länger auf DirectX bzw. Nitrous setzt. Und Tests damit hab ich bisher noch nirgends entdecken können. Besonders das Abschneiden der Gamerkarten wäre hier interessant...
  • Michalito , 3. September 2014 01:41
    @MBaumi.. Habe ich schon gerafft, der Artikel von Igor war noch nicht Übersetzt in Amiland da war der schon auf der Main..

    Große Lob an Igor, tolle Schreibe, lustig, aber immer sehr sachlich. Und dazu viel Sachverstand, hat schon seinen Grund warum die Industriepartner soooo spendabel sind. Mein Bruder ist Elektroniker für Geräte und Systeme und ist ganz beeindrukt von dem was du da machst..

    P.s. Wenn du dabei bist neue Maßstäbe zu setzen, dann hast du halt das Pech die Erwartungshaltung des hungrigen Publikums auch erfüllen zu müssen (noch mehr Arbeit...)
    Ab jetzt will ich von jeder Graka die Infrashots..

    Wie Tesetilaro schon sagt: Sehr aufschlussreich, und Standatisiert..
  • Tesetilaro , 3. September 2014 08:48
    @michalito - unterhaltsam setze ich bei Igor voraus - da wars wieder mit der Erwartungshaltung *g*
  • drno , 3. September 2014 10:47
    http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/01-Nodes_Uebersichtsseiten/Tonga_node.html

    Ich war schon auf ein paar Inseln in Asien - aber noch nie auf Tonga!
  • FormatC , 3. September 2014 11:49
    Das hätte eigentlich Tanga heißen sollen, aber man wollte wohl nicht so direkt drauf abzielen, dass es für den A... sein könnte. :D 
  • oXe , 3. September 2014 12:45
    Mir zeigt der Test, dass die R9 280 das Beste P/L Verhältnis hat - Straßenpreis 175 Euro.
    Die R9 280X bringt 10-15% mehr Leistung, kostet aber mindestens 50 Euro mehr - also knapp 30% Aufpreis.
    Die Leistungsunterschiede sind einfach zu gering, diesen Preisunterschied zu rechtfertigen.
  • woidviertla , 12. September 2014 09:25
    Guter Test, gute Karte, wenn dann auch der Preis passt.

    Ich stelle einmal eine Annahme auf:
    Die GCN 1.2 Architektur wird durch ihre Farbkompression und damit effizientere Speichernutzung auch in den kommenden Carizzo-APUs zu einem ordentlichen Leistungsschub führen. Besonders, weil bei den APUs die Speicherbandbreite ja von CPU & GPU gleichzeitig genutzt und damit besonders knapp ist.
Ihre Reaktion auf diesen Artikel