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Benchmarks: Thief und Arma 3

AMD Radeon R9 285 im Test: Tonga und das GCN-Update 3.0
Von , Don Woligroski

In Thief werden durch Mantle keine so hohen Anforderungen an die Speicherbestückung der Grafikkarte gestellt wie in Battlefield 4 und so können bis auf eine einzige Ausnahme alle Radeons einen FPS-Zugewinn für sich verbuchen: Die Radeon R9 285. Wird der Mantle-Renderpfad genutzt, dann weist AMDs neue Grafikkarte ein deutliches Leistungsdefizit auf. Offensichtlich benötigt der Tonga-Treiber noch etwas Feinschliff, um der neuen Grafikkarte ein besseres Abschneiden zu ermöglichen.

Werfen wir einen Blick auf die Frame-Zeit-Varianzen: Hier sorgt die Grafikengine für einige Latenzen, die sich jedoch bei allen Karten mit Ausnahme der GeForce GTX 660 innerhalb eines akzeptablen Rahmens bewegen. Bei der älteren Nvidia-Grafikkarte verzeichnen wir jedoch deutliche Ausschläge von über 15 Millisekunden.

Als nächstes ist Arma 3 an der Reihe:

Hier profitiert die R9 285 von den architekturellen Verbesserungen sowie der Farbkomprimierung und kann sich leicht von der theoretisch höheren Rohleistung der R9 280 absetzen. Die GeForce-GPUs weisen hier durch die Bank höhere Frame-Zeit-Latenzen auf – sowohl im Durchschnitt als auch im 75sten Perzentil, während die Besitzer einer Radeon R9 285 oder R9 270X die höchsten Ausschläge im 95sten Perzentil in Kauf nehmen müssen.

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  • Michalito , 2. September 2014 14:14
    Geil die neue Wärmekamera.. Und die Risercard ist auch cool.. Ihr habt da m.E. das beste Meßequipment im Deutschsprachigen Raum.. Und nun lesen..
  • Tesetilaro , 2. September 2014 15:47
    jo, das hat schon was - man kann halt die vielen Faktoren für die Anschaffung einer neuen Graphikkarte auf baisis dieser tests vollkommen anders bewerten als alleine mit technischen Daten oder simplen user benchmarks ;) 

    zumal hier quasi standardisierte Bedingungen geschaffen werden!!! Danke!
  • MyRunner , 2. September 2014 16:03
    Hmm, koennt Ihr den Test mit der Waermeverteilung auf der Rueckseite eventuell mit nem geschlossenen Gehaeuse nochmal wiederholen, so mit Kamera durch abgedichtetes Loch in der Seite. Weil das es auf nem offenen Aufbau ohne Luftzug warm werden kann, duerfte klar sein. Aber ob das in einem beluefteten Gehaeuse eventuell besser ist?
  • Big-K , 2. September 2014 16:05
    Das ist bislang die erste GPU die diese Farbkompremierung kann? Oder könnte das Hawaii mit passendem Treiber auch?
    Und dieses Auslagern von Rechenvorgängen auf die GPU ist auch immer interessant. Kann es sein das Creed das als einziges Spiel unterstützt oder was ist hier passiert?
  • MBaumi , 2. September 2014 21:06
    Zitat :
    Geil die neue Wärmekamera.. Und die Risercard ist auch cool.. Ihr habt da m.E. das beste Meßequipment im Deutschsprachigen Raum.. Und nun lesen..

    Haben wir tatsächlich. Hat schon einen Grund, warum auch die Amis auf die deutschen Daten zurückgreifen ;) 
  • FormatC , 2. September 2014 21:25
    Unter uns:
    Ich rüste morgen noch einmal gehörig auf. Ich werde nämlich zwei dieser Oszillographen miteinander koppeln (Trigger, Master-Slave) und habe dann faktisch 8 analoge Eingänge, die ich gleichzeitig nutzen und aufzeichnen kann. Also insgesamt 4 Rails, für die ich parallel Strom UND Spannung gleichzeitig messen kann. Das hat dann außer uns keine andere Redaktion. Weltweit.

    Da geht mein Dank auch an den Industriepartner, der mittlerweile einen guten Kompaktwagen im Lab versenkt hat:) 
  • numerobis , 2. September 2014 22:28
    Super Test. Da habt ihr ja echt ganz schön was aufgefahren!
    Wo ihr grad so am Aufrüsten seid... ;)  was mich persönlich für den nächsten Workstation-Graka-Test noch freuen würde, wäre der neue SPECapc für 3ds Max 2015 ( http://www.spec.org/gwpg/apc.static/max2015info.html ) Ich weiss ja nicht, ob das lizenztechnisch möglich wäre, aber das ist endlich mal wieder ein realistischer Benchmark für Max, da Autodesk ja schon länger auf DirectX bzw. Nitrous setzt. Und Tests damit hab ich bisher noch nirgends entdecken können. Besonders das Abschneiden der Gamerkarten wäre hier interessant...
  • Michalito , 3. September 2014 01:41
    @MBaumi.. Habe ich schon gerafft, der Artikel von Igor war noch nicht Übersetzt in Amiland da war der schon auf der Main..

    Große Lob an Igor, tolle Schreibe, lustig, aber immer sehr sachlich. Und dazu viel Sachverstand, hat schon seinen Grund warum die Industriepartner soooo spendabel sind. Mein Bruder ist Elektroniker für Geräte und Systeme und ist ganz beeindrukt von dem was du da machst..

    P.s. Wenn du dabei bist neue Maßstäbe zu setzen, dann hast du halt das Pech die Erwartungshaltung des hungrigen Publikums auch erfüllen zu müssen (noch mehr Arbeit...)
    Ab jetzt will ich von jeder Graka die Infrashots..

    Wie Tesetilaro schon sagt: Sehr aufschlussreich, und Standatisiert..
  • Tesetilaro , 3. September 2014 08:48
    @michalito - unterhaltsam setze ich bei Igor voraus - da wars wieder mit der Erwartungshaltung *g*
  • drno , 3. September 2014 10:47
    http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/01-Nodes_Uebersichtsseiten/Tonga_node.html

    Ich war schon auf ein paar Inseln in Asien - aber noch nie auf Tonga!
  • FormatC , 3. September 2014 11:49
    Das hätte eigentlich Tanga heißen sollen, aber man wollte wohl nicht so direkt drauf abzielen, dass es für den A... sein könnte. :D 
  • oXe , 3. September 2014 12:45
    Mir zeigt der Test, dass die R9 280 das Beste P/L Verhältnis hat - Straßenpreis 175 Euro.
    Die R9 280X bringt 10-15% mehr Leistung, kostet aber mindestens 50 Euro mehr - also knapp 30% Aufpreis.
    Die Leistungsunterschiede sind einfach zu gering, diesen Preisunterschied zu rechtfertigen.
  • woidviertla , 12. September 2014 09:25
    Guter Test, gute Karte, wenn dann auch der Preis passt.

    Ich stelle einmal eine Annahme auf:
    Die GCN 1.2 Architektur wird durch ihre Farbkompression und damit effizientere Speichernutzung auch in den kommenden Carizzo-APUs zu einem ordentlichen Leistungsschub führen. Besonders, weil bei den APUs die Speicherbandbreite ja von CPU & GPU gleichzeitig genutzt und damit besonders knapp ist.
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