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AMDs Wraith Cooler: Mehr als nur ein einfacher Boxed-Kühler

AMDs Wraith Cooler: Mehr als nur ein einfacher Boxed-Kühler
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Mit Sicherheit wurde noch nie so viel über einen Boxed-CPU-Kühler geschrieben wie über AMDs Wraith - die CPU-Hersteller haben bisher nie viel Wind um ihre kostenlosen Dreingaben gemacht. Also was ist beim Wraith anders? Mega-Hype oder echte (R)Evolution?

Gespenstisch oder geistreich? Mit dem Namen läst sich AMD zwar eine gewisse Zweideutigkeit offen, bei der Marketing-Aussage jedoch gibt man sich erstaunlich überzeugt und eindeutig selbstsicher - zumindest wenn man die Aussagen von AMDs Global Marketing Manager für Desktop CPUs und Low-Power-APUs, Don Woligroski, im letztwöchigen Briefing-Call wörtlich nimmt.

Der neue Wraith Cooler wird erst einmal nur zusammen mit dem AMD FX-8370 ausgeliefert - dafür aber zum bisherigen Preis. Die bereits gelieferten Verpackungen mit dem FX-8370 und dem alten Boxed-Kühler werden laut AMD preislich nach unten angepasst, während die anderen FX-Modelle der 125-Watt-Klasse vorerst außen vor bleiben.

Eine Ausweitung auf andere FX-Modelle wird wohl dann in erster Linie vom Erfolg des nun aufwändigeren Kühlers auf dem FX-8370 abhängen. Doch auch die 95-Watt-Klasse wird überarbeitet und erhält zumindest neue Lüfter. Einen kleinen Überblick dazu bietet die nachfolgende Übersicht aus AMDs-Präsentationsfolie:

Ungeachtet dessen kann man es nur begrüßen, dass ein Hersteller endlich verstärkt Wert auf seine Boxed-Kühler legt, die - bis aufs Systemintegratorengeschäft - oft nur sehr ungeliebte Stiefkinder sind. So viel wie nötig und so wenig wie möglich, scheint hier das Stichwort zu sein. Bisher ging es hier vor allem um extrem kostengünstige Kühllösungen, die ausreichend gut - aber nicht wirklich gut - kühlten, jedoch die Ohren der Anwender im Gegenzug oft ungebührlich strapazierten.

AMD Wraith Cooler

Doch bevor wir zum eigentlichen Test kommen, wollen wir den Kühler gewohnt gründlich betrachten und erst einmal genauer unter die Lupe nehmen. Die Abmessungen haben zugelegt, was sich auch in einer deutlich gestiegenen Kühlfläche zeigt.

Wie üblich fertigt AVC (Asia Vital Components Ltd.) als eigentlicher OEM diese Kühlerkörper, so dass konstruktive Sensationen erst einmal ausbleiben - ganz egal ob nun AMD, Cooler Master, AVC oder - wie diesmal - gar nichts draufsteht. Bezüglich der Bauart hat man sich bei AMD jedenfalls wieder für einen Top-Down-Blower entschieden.

Der Wraith Cooler wiegt mit seinen 455 Gramm satte 125 Gramm mehr als der alte Boxed-Kühler und auch die Brutto-Einbaumaße sind deutlich angewachsen. Die Höhe steigt auf acht Zentimeter, während die Tiefe auf 10,4 und die Breite auf 17,8 Zentimeter (von Heatpipe zu Heatpipe gemessen) anwachsen.

Der zweiteilige, zusammengepresse Heatsink mit dem Kupferboden zur CPU-Seite bindet insgesamt vier 6-mm-Heatpipes aus Kupferkomposit-Material ein, welche die Abwärme dann gleichmäßig an die aufgepressten Aluminium-Kühlfinnen verteilen sollen.

Schraubt man die Lüfterabdeckung ab, denn kommt mit dem Delta QFR0912H ein guter alter Bekannter zum Vorschein, der als kugelgelagerter 9,2-cm-Lüfter eine Bauhöhe von 2,54 Zentimetern hat, mit bis zu 3200 U/min im Bereich zwischen fünf und 13 Volt arbeitet und dabei maximal 2,64 Watt aufnehmen soll. Bei 12 Volt haben wir übrigens exakt 3100 U/min messen können.

Mit einem Einkaufspreis von deutlich unter fünf Dollar bei größeren Stückzahlen ist es kein wirklich teurer Lüfter, der aber seine Arbeit ganz gut verrichtet und definitiv nicht so billig ist wie der kleinere Lüfter auf dem alten Boxed-Kühler.

AMD versteckt hinter der Lüfterverkleidung ein Logo, welches beim Betrieb neutral weiß leuchtet und im inaktiven Zustand des Lüfters nicht oder nur sehr schwer zu erkennen ist. Erreicht wird dieser Effekt über die spezielle Beschichtung (Coating) der Verkleidung, bei der die Buchstaben nur rasterförmig ausgespart wurden.

Im Inneren der Verkleidung befindet sich auch die LED-Platine, auf der drei SMD-LEDs und die passenden Widerstände sitzen. Angeschlossen ist das Ganze über eine Steckverbindung mit einem dünnen 12-Volt Kabel, das bei der Montage zwischen Lüfter und Verkleidung versteckt wird.

Der leiseste High-End-Kühler in der Klasse bis 50 Dollar?

Lassen wir AMDs Don Woligroski am besten im Audio-Mitschnitt selbst zu Wort kommen, denn diese Plattform wollen wir AMD gern geben:

Don Woligroski about the Wraith Cooler from AMD

Was wir uns merken müssen sind zwei Dinge. Aussagen wie "... der Wraith ist ein High-End-Kühler" und "... wir konnten unter 50 Dollar keine Kühler finden, die so leise waren wie der Wraith" sind natürlich Anlass genug, AMD einfach beim Wort zu nehmen und den Wraith Cooler im direkten Vergleich mit passenden Kühlern zu testen.

Testaufbau und Kühler im Vergleich

Da wir jedoch fair sein wollen, werden wir den Begriff "High-End-Kühler" nicht allzu streng bewerten, denn bei einem möglichen Herstellungspreis von unter 15 Dollar kann man natürlich weder Wunder noch echte High-End-Technik erwarten. Aber es sollte schon deutlich mehr sein als all die 5-Dollar-Aluminiumbomber der Einstiegsklasse.

Deshalb vergleichen wir den Wraith Cooler einerseits mit AMDs alten 125W-Boxed-Kühler, um den wirklichen Unterschied zum Vorgänger herauszufinden, und setzen ihn andererseits gegen den Thermalright Macho Rev. B, der die obere Mittelklasse repräsentiert und je nach Land und Umtauschkurs so um die 50 Dollar herum zu bekommen ist - ganz einfach, weil der Macho effektiv die Referenz in dieser Preisklasse ist, wenn man seine CPU leise kühlen will.

Wir hätten auch noch günstigere Kandidaten heranziehen können, die ähnlich wie der Macho performen und beispielsweise als Top-Down-Blower dem Wraith in der Funktionsweise deutlich näher kommen. Aber wir wollen auch zeigen, dass ein ultraleiser Tower-Kühler nicht immer die beste Wahl sein kann und muss - doch dazu gleich mehr.

Zunächst werfen wir noch einen Blick auf unseren Testaufbau und widmen dann unsere Aufmerksamkeit den eigentlichen Testergebnissen.

Testsystem und Hardware
Testsystem:
AMD FX-8370
2x 8 GByte Radeon R9 Gamer Series DDR3-2400 (PC3-19200)
MSI Gaming 970
1x Crucial MX200, 500-GByte-SSD (System)
Be Quiet Dark Power Pro, 850W-Netzteil
Windows 10 Pro (alle Updates)
Gehäuse:
Lian Li Bench Table
CPU-Kühler:
AMD Boxed alt: 125-Watt-Modell
AMD Boxed neu: AMD Wraith Cooler
Thermalright Macho Rev. B
Mikrofon:
NTI Audio M2211
Hardware:Steinberg UR12 (mit Phantomspeisung für die Mikrofone)
Mess-Software (Audio):Smaart v.7
Messraum (Audio):
eigener reflexionsarmer Messraum, 3,5 x 1,8 x 2,2 m (LxTxH)
Kontrollmessungen (Audio):Axialmessungen, lotrecht zur Mitte der Schallquelle(n), Messabstand 30 cm
Ausgabewerte (Audio):
Geräuschentwicklung in dBA (Slow) als RTA-Messung

Temperaturen

Bevor wir auf weitere Details eingehen, messen wir erst einmal die Aufwärmphase, die bei allen Kühlern nach wenigen Minuten beendet ist. Im Messraum herrschen konstante 22°C, so dass der direkte Vergleich aller Messwerte stets gegeben ist.

Der Wraith Cooler und der Thermalright Macho Rev. B bieten an der unverändert belassenen Lüftersteuerung (BIOS-Default) übrigens nahezu identische Temperaturen (Target bei 50°C), wobei sich der kleinere Wraith natürlich schneller aufheizt als der deutlich größere Macho.

Der alte Boxed-Kühler von AMD zeigt jedoch das bisherige Dilemma der komplett unterdimensionierten Kühllösung, die sogar die Hysterese des Boards bei der Lüftersteuerung vor echte Probleme stellt: Wir können ein stetiges Auf und Ab der Lüfterdrehzahlen beobachten, weil mangels aureichender Kühlleistung kein idealer Betriebszustand gefunden werden kann und das Board immer wieder in Panik den Lüfter voll hochregelt, wenn die Grenztemperatur erreicht wird. Bis zu 64 °C am Heatspreder sind allerdings wirklich zu viel.

Um das alles noch besser zu verstehen, vergleichen wir nun die Infrarot-Messungen aller drei Kühler und starten erneut mit dem alten Boxed-Kühler.  Im Folgenden werden alle gewünschten Messpunkte zudem mit einem geeichten Speziallack überzogen, um realistische Messwerte zu garantieren.

Im Schnitt reichlich 62 °C an den Heatpipes sind wirklich eine Hausnummer, zumal sich der kleinflächige Kühler wirklich redlich abmüht und mit der Verlustleistung doch komplett überfordert ist. Die ca. zwei Kelvin Unterschied zwischen Heatpipe und Heatspreader sind auch nicht so souverän und zeugen von der eher minderen Qualität des Kühlkörpers. Die 93 °C direkt neben den Spannungswandlern sind zwar kein Spitzenwert, aber akzeptabel.

Anders der Wraith Cooler, der deutlich kühler bleibt und bei dem der Heatspreader und die Heatpipes annähernd die gleichen Temperaturen aufweisen. Dass zudem die äußeren Kühlfinnen im Verhältnis deutlich kühler bleiben, liegt in der Größe und der besseren Lüfterperformance begründet. Das Kühlprinzip beschert zudem eine gute Temperatur von ca. 91 °C an den heißesten VR-Komponenten, die nicht aktiv gekühlt werden können.

Kommen wir nun zum Thermalright Macho Rev. B, der die CPU-Temperaturen ähnlich hält wie der Wraith Cooler, dies jedoch mit deutlich niedrigeren Lüfterdrehzahlen seines 14-cm-Lüfters erreichen kann. Die Finnen bleiben auch gerade deshalb etwas wärmer, wobei die schiere Größe der Gesamtkühlfläche diesen Umstand locker kompensiert.

Was jedoch beim Macho gar nicht geht, sind die um satte 14 Kelvin höheren Platinen- und Komponententemperaturen im Bereich der Spannungsregler. Da hier auch Kondensatoren verlötet sind, ist eine solche Durchwärmung eigentlich kaum noch auf Dauer akzeptabel.

Dies ist aber ein generelles Problem der CPU-Kühler mit Tower-Bauart, welches vom asymmetrischen Design - das ja für eine höhere RAM-Kompatibilität sorgen soll und es auch tut - noch weiter verstärkt wird.

So gesehen kühlt der Wraith sogar besser als der Macho, weil auch die Umgebung durch das Funktionsprinzip des Top-Down-Blowers aktiv mitgekühlt wird. Dies gilt auch und vor allem für geschlossene Gehäuse, da der dem Macho vorgelagerte RAM jeglichen Airflow unterhalb des Kühleraufbaus komplett unterbindet.

Betrachten wir nun noch abschließend die Temperaturen der einzelnen Messbereiche nach einer Stunde Dauerbetrieb, die sich nach der Aufwärmphase jedoch kaum noch weiter geändert haben:

Betriebsgeräusch

Die Temperaturen stimmen schon einmal, so viel konnten wir bisher messen. Hier kann sich AMDs Wraith Cooler sogar mit deutlich teureren Kühlern messen! Doch wie agiert der Lüfter und muss das gute Kühlergebnis nicht vielleicht doch mit einer viel zu hohen Geräuschentwicklung erkauft werden? Denn der kausale Zusammenhang von Drehzahlen und Geräuschentwicklung ist ja allgemein bekannt.

Um uns einen optimalen Eindruck zu verschaffen, messen wir die Geräuschentwicklung in unserem speziellen Messraum, den wir auch für unsere Audio- und sonstigen Schallpegelmessungen nutzen.

Schön zu sehen ist wieder das im wahrsten Sinne des Wortes tolle Auf und Ab des Lüfters des alten Boxed-Kühlers, bei dem sich das Board glatt einen Wolf regeln muss, um ja kein Grillferkel zu produzieren. Der Wraith liegt mit knapp 1700 U/min noch recht gut im Rennen - denn wie wir uns erinnern können, wären im Maximalfall ja auch satte 3100 U/min möglich. Diese Reserve sieht beruhigend aus und sollte auch die Ohren schonen. Der Lüfter des Thermalright Macho Rev. B dreht mit seinen ca. 720 U/min in einer anderen Klasse und bleibt damit auch nahezu unhörbar.

Frequenzspektrum der Geräuschemission

Der absolute Wert als Ergebnis ist zwar eine gute Größe für den Vergleich, sagt aber noch lange nichts über den Charakter eines Geräusches aus. Dazu können wir das Spektrum zu Hilfe nehmen, auch um zu sehen, in welchen Frequenzbreichen besonders viele störende Ereignisse auftreten.

Alter AMD Boxed-Kühler

Zuerst messen wir wieder den alten Boxed-Kühler. Die bis zu 4300 U/min hinterlassen natürllich tiefe akustische Spuren. Mal abgesehen von den Lager- und Klackergeräuschen bei ca. 280 Hz ist es eher ein drehzahlabhängiges Rauschen und Surren, das uns sehr unangenehm auffällt und den Boxed-Kühler letztendlich so aufdringlich erscheinen lässt. Zwischen ca. 45 und 47 dB(A) sind dann je nach Regelzustand schon eine böse Hausnummer.

AMD Wraith Cooler

Der Wraith Cooler erscheint uns nicht nur leiser - er ist es auch. Jedoch ist das Kugellager nicht nur als eine Art "schnarrender" Grundton hörbar, sondern auch im Spektrum gut sichtbar. Die gemessenen rund 38 dB(A) gehen jedoch absolut in Ordnung, denn wenn auch die klitzekleine Kritik am Kugellager des günstigen Lüfters angebracht ist: Richtig laut ist er auch unter absoluter Volllast nicht.

So gesehen geht das Gebotene voll in Ordnung, zumal man es aus einem geschlossenen und im Idealfall gedämmten Gehäuse kaum noch als einzelne Schallquelle heraushören kann, solange keine komplett passiven Komponenten im PC verbaut wurden.

Thermalright Macho Rev. B

Der Macho ist eine Klasse für sich, denn die gemessenen knapp 32 dB(A) und das absolut unauffällige Spektrum sprechen da eine sehr eindeutige Sprache. Es hätte sogar noch weniger sein können, wären da nicht die Verwirbelungen am RAM, weil der tiefliegende Macho samt Lüfter auf AM3-Mainboards bereits am Speicher anstößt und dieser die Luftzuführ etwas mindert.

Da dieser Kühler keine High-End-Technik ist und maximal die obere Mittelklasse repäsentiert, ist uns das mit dem "am leisesten sein" (siehe Seite 1) dann doch etwas zu optimistisch verkauft worden.

Fazit

Aber wie auch immer: AMDs Wraith Cooler ist gut konzipiert, ordentlich umgesetzt und letztendlich auch im finalen Schliff ein mehr als nur brauchbarer CPU-Kühler - vor allem, wenn man ihn an den Maßstäben üblicher Boxed-Kühler misst. So fair muss man einfach sein, denn der Wraith ist im Bereich der kostenlos mitgelieferten CPU-Kühler wirklich eine echte Klasse für sich.

Da werten wir letztendlich auch die sehr ambitionierten Aussagen von AMDs Marketing-Manager mit einem gönnerhaften Augenzwinkern, denn irgendwo hat er ja sogar Recht: Der Wraith Cooler ist zwar hör- und messbar lauter als der Thermalright Macho Rev. B, kühlt aber bauartbedingt zumindest die Umgebung auf der Platine deutlich besser.

Nicht leiser also, aber doch partiell kühler - und auch das hat seinen ganz besonderen Charme, wenn man über Boxed-Kühler schreibt. Sowas gab es vielleicht auch schon mal in der Vergangenheit, aber eben nicht in (relativ) leise. Alles in allem eine wirklich runde (und nicht einmal teure) Sache, die AMD da aus dem Hut zaubert.

Wir (und die Industrie) werden wohl umdenken müssen, denn AMD hat gerade eine Art Weltbild zerstört, sollte sich das mit dem Wraith als Boxed-Dreingabe wirklich durchsetzen. Dann werden wohl in Zukunft auch die Metallabfallkästen so mancher PC-Shops und -Assembler deutlich leerer bleiben, solange sie AMD-CPUs verbauen. Aber vielleicht hat ja auch Intel mal Erbarmen und macht die Zubehörindustrie dann wirklich brotlos. Schaun wir mal.

AMDs Wraith Cooler macht den FX-8370 zwar nicht schneller, aber bei gleichem Preis deutlich attraktiver als bisher. Wir würden allein den Kühler im Endkundensegment nunmehr guten Gewissens in die 20- bis 30-Euro-Klasse (bzw. Dollar) einordnen, was beim Neukauf einer CPU natürlich in vielen Fällen einen teuren Third-Party-Kühler obsolet macht, wenn noch kein passender Kühler vorhanden ist.

AMD hat übrigens auch neue UVPs bekanntgegeben. So soll der FX 8370 mit dem alten Boxed-Kühler künftig für 189,99 US-Dollar gehandelt werden, während die neue Version mit dem Wraith-Kühler für 199,99 US-Dollar abgegeben werden soll.

Wer noch keine Hardware besitzt, sollte daher unbedingt zum neuen Bundle mit Wraith-Kühler greifen. Wer dagegen schon einen guten CPU-Kühler sein eigen nennt, der im Zubehörhandel erstanden wurde, kann ruhig auch ein paar Euro sparen und das alte Bundle nehemen - und den alten Boxed-Kühler gleich in die Metall-Abfallbox weiterreichen.
Alle 29 Kommentare anzeigen.
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  • Tesetilaro , 2. Februar 2016 16:18
    vielen, vielen dank @Igor,

    kannst Du uns ggf. auf dem laufenden halten ob und in welcher Form der neue boxed für kleine APUs nachgereicht wird - im Hinblick auf diverse Sparbrötchen rechner ohne extra graka durchaus zu überlegen ;) 
  • FormatC , 2. Februar 2016 16:27
    Die "kleinen" 65 Watt bekommen einen neuen Lüfter und die 95Watt einen neuen Kühler mit mehr Bums
  • Tesetilaro , 2. Februar 2016 16:31
    das ist jetzt die Frage, bekommt der A10-7860K den neuen Lüfter oder den neuen Kühler? Und wenn es der neue Kühler ist, wieviel gaming ist in dem Teil für ~ 120 € Strassenpreis enthalten... Und ja mir ist klar, das ich bei Farmville keine Probleme haben würde, wenn ich facebook an meinen rechner ran ließe :-P

    nachtrag - die spielebenchmarks habe ich inzwischen gefunden...
  • Tyler654 , 2. Februar 2016 16:43
    Gut gemacht.

    Da sieht man mal wieder, wie kontraproduktiv Towerkühler sein können. Ich verbaue deshalb wenn möglich immer Top-Blow-Kühler. Allerdings ist die Auswahl recht bescheiden, wenn der Anpressdruck mit Federn reguliert, er halbwegs kompakt, leicht und (Platz für) einen hochwertigen Lüfter haben soll.

    Der Wraithcooler ist wirklich gut gelungen. Womöglich könnte er sich zu einem Geheimtipp mausern, wenn man ihn bei Onlineauktionshäusern regelmäßig einzeln kaufen könnte. Für kleinere CPUs dürfte er sicherlich wohnzimmertauglich sein. Und wenn nicht, kann man einfach einen 92mm Lüfter von Noctua oder be quiet einsetzen.
  • FormatC , 2. Februar 2016 16:44
    @Tesetilaro:
    Lies doch noch einmal den ersten Teil des Artikels. Die APU bekommt einen neuen Kühler, aber NICHT den Wraith. :) 

    Aus dem alten 125W Boxed + neuem Lüfter wird den neue 95 Watt Boxed Kühler und der 65 Watt bekommt nur einen anderen Propeller
  • samserious , 2. Februar 2016 19:36
    Interessanter Test. Ein Vergleich mit dem Shuriken wäre natürlich ein Träumchen, aber der nimmt ja auch nochmal deutlich mehr Platz weg als der Wraith Kühler.

    Ob der Wraith noch von einem 92er FDB-Lüfter profitieren würde? Vielleicht könnte man das Betriebsgeräusch damit noch etwas senken.
  • FormatC , 2. Februar 2016 20:00
    Ich wollte AMD ja den Launch nicht mit meinem Zeug versauen, aber ein 92 mm SilentWings 2 tut es sicher deutlich besser (kostet natürlich auch). Allerdings ist meiner jetzt im Kühlschrank verbaut, weil der Siemens-Ableger auch nur billigen China-Crap verkauft. Einen nicht ganz billigen Kühlschrank modden zu müssen, ist eigentlich ein Unding. Aber beim 0°-Fach hört der Spaß auf, da ist nämlich mein gutes Fleisch drin :D 

    Kühlschrank mit verbauten SilentWings 2 in der Laborküche samt Autor und passender AMD-Grillschütze :p 



    Ich besorg mir mal noch einen und teste das gegen :) 
  • samserious , 2. Februar 2016 20:52
    Also ich habe in meinen alten Kühlschrank ja noch nachträglich eine LED-Birne reingebaut....^^

    Das war auch eher so gemeint, dass man den Wraith-Kühler ja erst recht durchaus verwenden und trotzdem die Lautstärke noch verbessern kann. Ein Arctic F9 mit FDB-Lager kostet doch bloß um die 5€, falls die RPM von dem Viech reichen sollten, wäre das auf jeden Fall schonmal was.
  • FormatC , 2. Februar 2016 21:43
    Der Delta im Wraith ist teuer. Der kostet schon fast 5 Dollar im EK und hat deutlich mehr Druck.
    Arctic kauft Lüfter übrigens auch nur zu. Und Du darfst raten, vom wem alles ;) 

    Zitat :
    Also ich habe in meinen alten Kühlschrank ja noch nachträglich eine LED-Birne reingebaut....^^

    Kühlschrankmodding scheint ja schwer in zu sein :D  LED-Leisten sind schon ab Werk drin, auch blaue fürs Gemüse ;) 
  • alterSack66 , 2. Februar 2016 23:19
    Musst halt mal bei be quiet! fragen ob die dir einen Kühlschrank basteln :D 
  • Tyler654 , 2. Februar 2016 23:29
    Ob AMD sich auch mal erbarmt ähnlich starke Verbesserungen bei den Referenzkühlern ihrer Pixelschleudern vorzunehmen? Man kann ja schlecht Mittelklasse- oder Einsteigerkarten eine AIO-Wakü wie bei der Fury X spendieren. Das wäre zu kostspielig und nicht für jedermann geeignet.
  • FormatC , 3. Februar 2016 06:30
    Ich gehe mal davon aus, dass die Zeit der Referenzkühler eh vorbei ist. High-End kommt mit AIO, der Rest wird über Boardpartner gefeatured.
  • fffcmad , 3. Februar 2016 12:05
    AMD hatte auch bei den Opteron 180 brauchbare Boxed dabei. Ein Neuer war da komplett ueberfluessig.
  • FormatC , 3. Februar 2016 12:35
    Das war aber ein Alu-Monoblock mit hässlichem Lüfter. ;) 
  • fffcmad , 3. Februar 2016 16:02
    Da war Kupfer mit Heatpipes dran. Ob die Finnen Kuper waren weiß ich nicht mehr. Aber ich glaub schon. Der hat nen guten Job gemacht. War sicherlich nicht der Leiseste, aber das SCSI RAID mit x IBM 10GB Platten war penetranter
  • fffcmad , 3. Februar 2016 16:08
    http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2010/05/Phenom-II-X6-Kuehler-6670.JPG

    Ich glaube der hier wars
  • FormatC , 3. Februar 2016 18:00
    Das ist der normale Boxed, den ich schon für den FX 62 hatte, aber kein Opteron-Kühler ;) 
  • fffcmad , 4. Februar 2016 08:16
    Mmmmh. Ich erinnere mich nicht mehr.
  • ShieTar , 6. Februar 2016 12:45
    "Aber vielleicht hat ja auch Intel mal Erbarmen und macht die Zubehörindustrie dann wirklich brotlos."

    Der Satz wäre es doch glatt wert mal durch einen aktuellen Test des Skylake-Boxed-Kühlers mit einem Skylake i5 untermauert oder detalliert zu werden, oder? Immerhin hat es Intel in der 200$-Klasse derzeit um einiges leichter als AMD, und muss nur 65W TDP anstelle von 125W wegschaffen.
  • ShieTar , 6. Februar 2016 12:49
    Bzw., auchmal Intels Ersatzdesign für den boxed zu testen:

    http://geizhals.de/intel-ts15a-bxts15a-a1318974.html
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