Ampere präsentiert ARM-Prozessor für Server

ARM-Prozessoren wird auch im Serverbereich eine große Zukunft vorausgesagt; sie sollen insbesondere durch ihre leichte Skalierbarkeit in Web- und Cloudservern punkten, bei denen die absolute Rechenleistung nicht im Zentrum des Interesses steht. Auch wenn der ganz große Durchbruch bisher noch nicht erreicht wurde, setzen neben Qualcomm eine ganze Reihe anderer Hersteller auf die Entwicklung entsprechender Chips. Dazu zählt auch Ampere, ein Entwickler, der über reichlich Kapital von einem Investor und mit Renee James über eine vormaligen COO Intels an der Spitze verfügt.

Zunächst übernahm das Unternehmen den Chipentwickler Macom, der seinerseits Applied Micro aufgekauft hatte - und damit auch die X-Gene-(3)-Architektur, die auf der Basis des ARMv8-Befehlssatz entwickelt wurde. Nun präsentiert James einen ersten Ampere-Chip, der letztlich ein Ergebnis dieser Übernahme(n) darstellt. Dieser wird aus 32 CPU-Kernen zusammengesetzt, die im Turbo-Modus eine Taktgeschwindigkeit von 3,3 GHz erreichen. Ihnen steht ein 32 Megabyte großer L3-Cache zur Seite.

Der Arbeitsspeicher im DDR4-2667-Format wird bis zu einer Größe von einem Terabyte unterstützt. Außerdem werden 42 PCIe-3.0-Lanes, vier SATA-III-Ports und zwei USB-2.0-Schnittstellen geboten. Die TDP wird mit 125 Watt angegeben.

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2 Kommentare
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  • Tesetilaro
    hm, eigentlich ein ziemlich interessanter Ansatz - aber wie immer stellt sich eigentlich nicht die Frage der Hardware specs - sondern welche software platformen können unkompliziert bedient werden?

    Und wie schaut die konkrete Performance mit den gegebenen Plattformen dann im vergleich zu etablierten Umgebungen.
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  • garianonata
    Leute, ich weiß, du liebst vulgäre Mädchen
    Was ist mit Online-Kommunikation mit ihnen ohne Grenzen? Hier http://mataxa.ml findest du geile echte Girls aus verschiedenen Ländern.
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