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Google: Rooten von Android wird komplizierter

Von , Matthieu Lamelot - Quelle: Chainfire | B 3 kommentare

Schon in der kommenden Android-Version könnte das Rooten mit Hilfe von einfachen Skripten eingeschränkt werden

Sich für sein Android-Smartphone oder -Tablet den Zugriff auf das Root-Verzeichnis freizuschalten, kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Spätestens, wenn eine andere Android-Version installiert werden soll, die nicht vom Hersteller vorgesehen ist, kommt man um das Rooten nicht herum.

Doch offenbar sind Google solche Freiheiten ein Dorn im Auge. In der kommenden Android-Version sollen eine Reihe von Anwendungen, die zum Zwecke des Rooten genutzt werden, speziell um Super-User-Rechte zu erlangen, inkompatibel werden. Diese Änderungen werden bereits jetzt in dem Source Code des Android Open Source Project (AOSP) deutlich, wobei unklar ist ob diese Entwicklungen schon in der kommenden offiziellen Version 4.4.3, 4.5 oder 5.0 zum Tragen kommen. In jedem Fall soll dann verhindert werden, dass etwa ein Script aus der Partition /data das Rooten mit dem Befehl su bewerkstelligen kann.

Damit muss eine Vielzahl von Entwicklern überarbeiten, so Jorrit Jongma, einer der führenden Köpfe der Android-Hacker, die unter dem Psyeudonym Chainfire agieren. Denn die Änderungen unterbinden das Rooten nicht als solches, auch nicht über Anwendungen wie SuperSU von Chainfire, die bereits jetzt mit den anstehenden Modifikationen umgehen kann. Vermutlich versucht Google mit diesem Schritt die grundlegende Sicherheit von Android weiter zu erhöhen.

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  • oswin , 23. Januar 2014 21:26
    vielleicht sollte man dann mal geziehlt solche android versionen vermeiden mal sehen ob se dann nachgeben..
  • echoez , 25. Januar 2014 01:32
    Das installieren alternativer Software könnte Google grösstenteils vermeiden, wenn die Hersteller per Lizenzverieinbarung verpflichtet wären:

    -Dem Nutzer mehr Kontrolle übers Smartphone zu geben, z.B. das entfernen ALLER Apps die man nicht will, ermöglichen
    -Die hauseigenen Launcher komplett deaktivierbar machen und Stocklauncher anbieten
    -Versionsupdates innerhalb 4 Wochen für alle Geräte anbieten, mindestens für 2 Jahre seit Auslieferung

    Damit gäbe es auch weniger Fragmentierung und (hoffentlich) auch etwas weniger Marktüberschwemmung von Billligstgeräten die einmal ne Software draufgeklatsch kriegen und dann vergessen werden.
  • fokka , 25. Januar 2014 08:52
    Zitat :
    vielleicht sollte man dann mal geziehlt solche android versionen vermeiden mal sehen ob se dann nachgeben..
    so wie ich das verstehe soll diese "sicherheitsmaßnahme" in künftige android versionen integriert werden, sprich in alle. ich bezweifle, dass ein hersteller so ein feature aus eigenen stücken wieder deaktiviert.aber solangs andere möglichkeiten geben wird, root zu erlangen, find ichs nicht so schlimm.
  • 3 kommentare