Schnäppchencheck: Toshiba-Netbook mit Googles Android

Das Betriebssystem dieses Jahres ist in jedem Fall Googles Android. Dies wurde schon während der ersten Tage deutlich als sich die Branche in Las Vegas traf und zur großen Verfolgungsjagd auf den bisher führenden Mobile-Devices-Lieferanten – Apple – aufgerufen wurde. Nahezu jeder PC-Hersteller kündigte ein Gerät in dieser Richtung an.

Neben den zahlreichen Smartphones und Tablets haben sich so auch einige Exoten angesammelt, wie z.B. das Toshiba AC100-10V, das von seiner äußeren Form eher einem klassischen Netbook entspricht im Inneren aber auf aktuelle Komponenten der Mobilgeräte setzt. So setzt der Hersteller auf ein Display mit einer Bildschirm-Diagonale von 10,1“, das eine Auflösung von 1024 x  mit dem 00 bereitstellt. Im Inneren werkelt mit dem Nvidia Tegra 250 ein leistungsfähigen ARM-Prozessor, der aus zwei mit 1 GHz getaktete CPU-Kernen und einem GeForce-ULP-Grafikprozessor besteht.

Das ARM-Netbook kann zudem auf 512 MB RAM Arbeitsspeicher zurückgreifen und besitzt zudem eine 8 GB große SSD für das Speichern von Daten. Der Datenspeicher kann zudem durch SD-Karten sowie USB-Sticks (temporär) vergrößert werden. Als weitere Schnittstellen sind in dem Gerät ein WLAN-Modul untergebracht, das die Standards b/g/n beherrscht sowie ein UMTS-Funkchip, der Netzwerke auch unterwegs erreichbar machen soll.

Damit scheint das Toshiba AC100-10V ein vollwertiges Netbook zu sein, doch Vorsicht, denn das Gerät wird unter dem mobilen Betriebssystem Android 2.1 betrieben. Das mag zwar für ein Smartphone und auch ein Tablet ausreichen, all jene die mit diesem Netbook jedoch etwas ausführlicher arbeiten wollen werden sich schnell an den vor allem für mobile Anwendungen spezialisierten Apps stören. So kann eine Office-App aus dem Android Market nicht mit dem Funktionumfang einer „richtigen“ Office Suite für den PC, wie Microsoft Office oder Open Office, mithalten.

Wer dennoch schon völlig in der Welt von Android aufgegangen ist, der kann jetzt das Toshiba AC100-10V zu einem wirklich guten Preis mitnehmen. Schon ab 169 Euro schickt Amazon das Gerät nach Hause.

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6 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • jake_b
    @Golem
    Da sind mir einfach zu viele Fehler drin, gleich im ersten Absatz:

    "So setzt der Hersteller auf ein Display mit einer Bildschirm-Diagonale von 10,1“, das eine Auflösung von 1024 x mit dem 00 bereitstellt."
    => Äh, was bitte schön?

    "Im Inneren werkelt mit dem Nvidia Tegra 250 ein leistungsfähigen.."
    => leistungsfähiger

    "ARM-Prozessor, der aus zwei mit 1 GHz getaktete"
    => getakteten


    Zudem wurde zwei Mal "zudem" in einem Satz verwendet und im darauffolgenden nochmal. Kein guter Schreibstil.

    Na, wenigstens wurde "das" als Relativpronomen mal richtig geschrieben und nicht mit 2 "s". Sehr gut!

    So, Kinners, Deutschstunde beendet.

    Guten Morgen lieber Freitag!

    Jake_b
  • jake_b
    Ooops, wo ist mein Kommentar hin?
  • crazymath
    Hm reichen den ARM Prozessoren denn die 512MB RAM?

    Eigentlich ganz interessant und gut, dass es endlich kaufbare Produkte. Aber es erinnert mich eher an den ersten eeePC: Von allem einfach zu wenig. Interessant wäre auch zu sehen, wo Prozessor/Grafik/etc. im Vergleich zu Atom/ION, Via Nano und e350 stehen.

    Wenn man da jetzt statt Android ein anderes Linuxsystem drauf bekommt, dann dürfte es für Rechner dieserart schnell eine Riesencommunity geben. Der Preis ist, wenn die Leistung stimmt, wirklich gut und kommt dem, was Asus mit dem eeePC plante, recht nahe.

    Ist das ARM zu verdanken? Wenn ja: Bitte mehr davon!