Security: Aggressive Android-Adware lässt sich kaum entfernen

Die von den Lookout-Sicherheitsexperten als Adware-Trojaner bezeichneten Schadprogramme sollen sich in den App-Stores von Drittanbietern tummeln und bekannte Apps, - etwa Okta, Facebook oder Twitter - imitieren.

Die infizierten Applikationen verhalten sich zunächst unauffällig und sollen teilweise sogar den gewohnten Funktionsumfang bieten, nutzten dabei aber bereits bekannte Exploits wie Framaroot aus, um das betroffene Gerät zu rooten. 

Die drei Adware-Familien teilen sich viel Code. Bild: Lookout Die drei Adware-Familien teilen sich viel Code. Bild: Lookout

Problematisch daran: Durch den Vorgang kann sich die Schadsoftware sehr tief im System festsetzten und soll danach kaum noch zu entfernen sein; im schlimmsten Fall kann ein Neukauf nötig werden.

Durch den Root-Status können die Adware-Trojaner auch ernsthaften Schaden anrichten und etwa Nutzerdaten ausspionieren. Die Gefahr, mit solch einem Trojaner infiziert zu werden, soll bei Apps aus dem offiziellen Play-Store glücklicherweise nicht bestehen. 

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