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Der Praxistest

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Das Ankoppeln an ein bluetooth-fähiges Mobiltelefon gestaltet sich einfach und intuitiv: Man drückt die mittlere Taste, bis die Anzeige rot-blau blinkt. Das Handy sollte danach das Audiogerät suchen. Langes Fahnden nach dem beim Pairing erforderlichen Pincode entfällt. Das BT210 besitzt die unveränderbare Voreinstellung "0000". Die Pairing-Prozedur ist nur einmal erforderlich. Fortan kann das Headset durch einen einfachen Tastendruck am Handy an- und abgemeldet werden.

Sobald das BT210 am Ohr hängt, kann das Handy in der Jackentasche bleiben: Gesprächsannahme und Lautstärke lassen sich mit den Tasten am Headset steuern beziehungsweise verstellen. Besitzer von Sony-Ericsson-Mobiltelefonen können sogar die Sprachanwahl ihres Gerätes über das BT210 aktivieren - alle anderen müssen dazu wenigstens auf die entsprechende Taste des Handys drücken.

Mit dem Headset BT210 sollte man aber vorsichtig umgehen: Bauartbedingt wirken an der Verbindungsstelle zwischen Ohrbügel und Restgerät hohe Kräfte. Gerade an dieser unverstärkten Kunststofföse war bei einem unserer Testgeräte bereits nach zwei Betriebstagen ein größeres Teil abgeplatzt. Obwohl hier wohl die Gewährleistung greifen dürfte, sollte Trust sich schnellstens um eine Behebung dieser Sollbruchstelle bemühen.

Der Ohrbügel trägt wesentlich zum guten Tragekomfort des BT210 bei. Kritisch weil brüchig ist sein Widerlager am Gerät selbst.

Der mitgelieferte Autoladestecker verleitet dazu, das BT120 in Auto als Ersatz für eine Freisprecheinrichtung zu verwenden. Das geht auch sehr einfach: Handy in die Frontablage, das Headset ans Ohr und schon ist man gegen Strafzettel wegen Telefonierens im Auto gefeit. Beim Aussteigen steckt man das BT210 wieder ans Ladekabel, so geht es nicht verloren und ist immer voll aufgeladen. Gerade im Auto fällt positiv auf, dass das einfache Lochmikrofon im vorderen Teil des Headsets Nebengeräusche sehr wirksam unterdrückt. Nur das blaue Blitzen der Bereitschaftsanzeige kann bei Nachtfahrten irritieren: Die Spiegelung in den Fensterscheiben gibt einen das andauernde Gefühl, von der Polizei mit Blaulicht verfolgt zu werden. Glücklicherweise ist dieser Spuk mit ein wenig Isolierband einfach zu beenden.

Das BT210 haben wir darüber hinaus als Headset am PC ausprobiert. Dazu wird meist noch ein Bluetooth-USB-Dongle benötigt - wir haben ein BlueFRITZ! USB von AVM verwendet. Dank Bluetooth-Standardisierung ist jedoch eine problemlose Zusammenarbeit mit jedem Dongle möglich, welches das BT-Profil "Headset" unterstützt. Anders als beim Mobiltelefon muss hier noch die Ton-Ein- und -Ausgabe jedes Mal auf das Gerät "Bluetooth Audio Device" eingestellt werden, damit das BT210 die Rolle der Sprechgarnitur übernehmen kann.

Die Tonqualität reicht zum Abhören von Sprachnotizen oder IP-Telefonieren, Das genießen von MP3-Musik oder gar Spracherkennung ist jedoch unmöglich: Die Wiedergabebandbreite ist zu klein und das Hintergrundrauschen zu hoch.

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