Das große Wärmeleitpasten-Tutorial mit 85 getesteten Pasten (2017)

Sonderfall Grafikkarte

Verweis auf unseren How-To-Artikel

Wer zu diesem Thema noch viel weiter in die Materie einsteigen möchte und selbst vielleicht sogar einen Umbau plant, sei an dieser Stelle auf unseren großen How-to-Guide: Grafikkartenkühlung und Wärmeleitpaste optimieren verwiesen, der auch noch eine detaillierte Checkliste für alle zu erledigenden Schritte enthält und den wir auszugsweise hier mit Nutzen.

Warum so pampig? Wir machen erst einmal richtig sauber.

Die Industrie nutzt verschiedene Verfahren, um eine Grafikkarte mit Wärmeleitpaste zu versehen. Oft wird diese bereits vom Kühler-OEM auf den Heatsink aufgebracht (Sieb- bzw. Tampondruck oder weiche Pads von einer Transferfolie) oder aber es wird im Moment der Hochzeit - also dem Aufsetzen den Kühlers auf die Platine - entsprechend portionierte Flüssigpaste verwendet. Fast immer ist es jedoch zuviel des Guten und im bebilderten Fall sogar ein wahrer Schmandkuchen!

Wie wir sehen können, ist diese Paste so überreichlich verwendet worden, dass der halbe Sockel mit befüllt wurde. Dass dies Nonsens ist, steht außer Frage, gefährlich ist es jedoch nicht. Diese sehr simplen Silikonpasten sind generell nichtleitend und somit ist die Möglichkeit von Kurzschlüssen nicht gegeben.

Trotz allem empfiehlt sich erst einmal eine sehr gründliche Großreinigung, bei der man im ersten Arbeitsgang all das mit einem weichen Tuch abwischt, was sich auch ohne weitere Hilfsmittel entfernen lässt. Beim Heatsink muss man zusätzlich darauf achten, dass hier in diversen Rillen noch Reste der alten Paste verbleiben können, was auch für angeschliffene Heatpipes gilt.

Dies muss definitiv komplett gereinigt werden, da eine Vermischung verschiedener Pasten extrem kontraproduktiv sein kann. Hier helfen verschiedene Reinigungskits aus dem Fachhandel oder im Zweifelsfall sogar der deutlich billigere Isopropylalkohol (2-Propanol), den es beispielsweise bei Amazon oder in Apotheken ab rund vier Euro pro Liter gibt. Auf den verunreinigten, aggressiveren Brennspiritus sollte man dagegen besser verzichten. Gänzlich ungeeignet sind jegliche Azetonreiniger, Nitroverdünnung und der heimische Nagellackentferner, der zwar auch auf 2-Propanol basieren kann, jedoch oft noch weitere Zusätze enthält.

Auch beim Sockel heißt es vorischtig zu sein - vor allem jegliche mechanische Reinigungsaktionen wie Schaben oder Kratzen müssen unterbleiben. Schon das zu starke Reiben mit einem Tuch ist ab einem gewissen Grad bereits gefährlich. Was nicht abgeht, bleibt besser drauf und nur der Chip selbst muss auf Hochglanz poliert werden.

Perfektes Aufbringen der richtigen Paste

Was ist nun die richtige Paste für eine Grafikkarte? Es gibt in den Tiefen des Internet tonnenweise Tests, die sich meist auch noch untereinander deutlich widersprechen. Eigentlich ist jeder dieser Tests, der nicht auch auf die Lüfterdrehzahlen nach der Änderung eingeht bzw. die Temperaturen der anderen Komponenten mit einbezieht, mehr oder weniger wertlos.

Bis auf echte Wasserkühlungen, die ohne Lüfter auskommen, sorgen nämlich die Steuermechanismen aktueller Grafikkarten wie AMDs Power Tune oder Nvidias Boost dafür, dass das Temperaturverhalten der GPU die Lüftersteuerung, die Spannungsregulierung und natürlich auch den Takt maßgeblich mit beeinflusst!

Unterm Strich kann dann bei augenscheinlich gleicher Temperatur plötzlich der Takt länger gehalten werden, oder die Lüfter drehen langsamer oder beides. Außerdem sorgt eine direkte Verringerung der Lüfteraktivität zu einer höheren thermischen Last für andere Komponenten, die dann bei gleicher oder sogar höherer Verlustleistung schlechter gekühlt werden! Gibt's nicht? Wir zeigen gleich noch, was wirklich passieren kann und was fast alle einfach so mit Nonchalance übergehen.

Die nötige Burn-in-Zeit bis zum Erreichen der besten Performance ist auch so ein Thema, welches fast nie berücksichtigt wird. Wir haben alle Pasten jeweils über eine Gesamtbetriebszeit von 24 Stunden pro Paste erst einmal "einbrennen lassen", was den Test zwar in die Länge zog, es uns aber wert war. Genau dies würden wir jedem Schrauber ebenfalls ans Herz legen, um die tatsächliche Performance objektiver beurteilen zu können.

Da wir die Klecksmethode und das wechselseitige Festschrauben der vier GPU-Schrauben diagonal über Kreuz generell bevorzugen, ist die Auswahl der zweckmäßigsten Paste eigentlich die wichtigste Aufgabe. Noch einmal: Ein linsengroßer Klecks reicht allemal und es darf an den Seiten auch ein wenig Paste nach dem Festziehen austreten. Besser so, als Leerstellen zu provozieren. Wer den oben beschriebenen Burn-in absolviert hat, sollte dann auch die vier relevanten Schrauben noch einmal prüfen und ggf. nachziehen.

Neben den Grundeigenschaften wie möglichst hoher Wärmeleitfähigkeit (also geringem Wärmewiderstand) spielt nämlich die Konsistenz eine sehr große Rolle. Zähe Pasten mit hoher Viskositiät (z.B. Diamant-Pasten) sind in den Händen von Profis mit viel Erfahrung sicher eine perfekte Nahkampfwaffe für die Abführung der Abwärme, für den Normalanwender sind sie hingegen unkalkulierbar und schwierig in der Handhabung. Um wirklich Erfolg zu haben, müsste man dann eine solche Paste vorwärmen, in ausreichender Menge auf den mit ca. 60 bis 70 Grad vorgeheizten Heatsink aufbringen und sofort alles verschrauben.

Kontrollieren wir uns zwischendurch einmal selbst. Diese beiden Bilder zeigen, dass der weiter oben abgebildete Klecks absolut ausreichend war und kaum etwas über- bzw. ausgetreten ist. Darüber hinaus zeigt er eine sehr dünne und vor allem auch durchgehende WLP-Schicht, was das ganze alberne Gefummel mit Spatel & Co. ad absurdum führt.

Kämen wir zur Gretchenfrage - dem Preis. Nicht alles, was teuer ist und/oder blumig beworben wird, ist wirklich auch geeignet. Die doch relativ geringen Unterschiede im Ergebnis - nämlich dann, wenn man unter angeglichenenen Bedienungen und mit Überprüfung der Lüfteraktivität bewertet - schließen viele Produkte mangels echtem Zugewinn und Mehrwert automatisch aus. Doch dafür haben wir ja im Anschluss noch unsere Charts.

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41 Kommentare
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  • drno
    Danke! Informativ und passend zum sommerlichen Wetter.
    Gut illustriert! Eine Menge Know How im Test-Update!
    Frage: Soviel ich weiß unterscheiden sich die Diamanten-Kit Pasten 7 und 24 von Innovation Cooling lediglich durch unterschiedliche Verpackungsmengen = Tubengrößen.

    Es handelt sich - nach meinem Wissen - nicht um verschiedene Qualitäten Paste in den Tuben. Bis auf eine mögliche Qualitätsstreuung in verschiedenen hergestellten Chargen sind die hier voneinander abweichenden Testergebnisse für mich nicht nachvollziehbar, wobei ich selbstverständlich von einem sorgfältigen Testaufbau und -abwicklung ausgehe.
    Hast du eine bessere Erklärung?
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  • FormatC
    Die Pasten sehen auch optisch definitiv NICHT identisch aus und unterscheiden sich auch in der Konsistenz deutlich. Ich habe sie aus zwei verschiedenen Quellen bezogen, allerdings kann man auch nirgendwo aufs Alter schließen, weil kein entsprechender Aufdruck zu finden ist. Dass die Zahl im Namen auf die Karat-Zahl schließen lässt, das weiß ich. Trotzdem waren sie im Test sehr unterschiedlich und nur das kann ich auch reinschreiben.

    Welche der Probem jetzt auf die tatsächliche Qualität bezieht und ihr am Nächsten kommt - keine Ahnung. Aber der Tipp ist gut, dies vielleicht im Text noch mit zu ergänzen. Gute Idee!
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  • Bertl96
    Interessant hätte ich noch gefunden wie sich die Zahnpaste im Vergleich zu garkeiner Paste schlägt :-P, oder grillt/killt man dabei die CPU?
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  • drno
    Wäre gespannt darauf, was der Hersteller dazu sagt!
    Hat es vielleicht eine Änderung in der Zusammensetzung gegeben?
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  • FormatC
    Gar keine Paste ist keine Lösung, die CPU throttelt komplett runter. :D

    @Drno:
    Ich habe das gleich mal als Hinweis mit eingearbeitet. Danke!
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  • Mirage_DU
    Guter Artikel. Was ich allerdings noch gerne gesehen hätte wären Beispiele für die Grafikkarte. Es wurde ja gesagt das durch die automatische Regelung der Karten der Lüfter bei gleicher Temperatur der Lüfter niedriger drehen kann und im Umkehrschluss die Temperatur anderer Komponenten wie Speicher und Spannungswandler steigt. Ebenso der Einfluss der per Wärmeleitpad verbundenen Backplate.

    Für den Drehzahleinfluss hätte das jetzt definitiv nicht für das ganze Sortiment der Pasten sein müssen. Aber einmal mit einer guten Paste und einmal mit der Werkspaste oder wegen häufiger Demontierung auch einfach einer schlechteren Paste, wäre ganz gut gewesen um einfach ein Beispiel dafür zu haben.

    Messungen zu einer per Pads integrierten Backplate gab es ja meine ich mindestens als EVGA Karten etwas arg heiß wurden. Eine Verlinkung zu den Ergebnissen wäre dafür ja auch schon ausreichend. Einfach nur damit man auf die Informationen zusammen aus einem Artikel heraus zugreifen kann.
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  • fffcmad
    Cool. Und gerade vorgestern hatte ich das Thema erst mit einem Techniker und hatte auf Tomshardware verwiesen. Und heute sehe ich hier einen neuen Test. Klasse :)
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  • FormatC
    Anonymous sagte:
    Guter Artikel. Was ich allerdings noch gerne gesehen hätte wären Beispiele für die Grafikkarte. Es wurde ja gesagt das durch die automatische Regelung der Karten der Lüfter bei gleicher Temperatur der Lüfter niedriger drehen kann und im Umkehrschluss die Temperatur anderer Komponenten wie Speicher und Spannungswandler steigt. Ebenso der Einfluss der per Wärmeleitpad verbundenen Backplate...


    Schau mal:
    Zitat:
    Verweis auf unseren How-To-Artikel

    Wer zu diesem Thema noch viel weiter in die Materie einsteigen möchte und selbst vielleicht sogar einen Umbau plant, sei an dieser Stelle auf unseren großen How-to-Guide: Grafikkartenkühlung und Wärmeleitpaste optimieren verwiesen, der auch noch eine detaillierte Checkliste für alle zu erledigenden Schritte enthält und den wir auszugsweise hier mit Nutzen.
    Steht gleich am Anfang von Seite 4
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  • Marty_
    zu "Geheimnisvoller gestaltet sich da z.B. Be Quiet mit der DC 1, für die man pauschal 60% Metalloxide, 30% Zinkoxid (ist Zink etwa kein Metall?) und 10% Silikon angibt."

    Zink ist ein Metall Zinkoxide nicht nein
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  • Tesetilaro
    Anonymous sagte:
    zu "Geheimnisvoller gestaltet sich da z.B. Be Quiet mit der DC 1, für die man pauschal 60% Metalloxide, 30% Zinkoxid (ist Zink etwa kein Metall?) und 10% Silikon angibt."

    Zink ist ein Metall Zinkoxide nicht nein


    Und jetzt liest Du noch mal deine Quote und was Du geschrieben hast, Igor hat recht, Du hast nicht nachgedacht, danke!
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  • Plitz
    Mal wieder alles richtig gemacht.

    Am Freitag bestellt:

    NH-D15 mit der Thermal Grizzly Kryonaut
    Raijintek Morpheus II und die Thermal Grizzly Conductonaut, gelüftet durch 2 Noctua NF-S12A

    Heute morgen sehe ich den neuen Test hier und gleichzeitig klingelt auch schon der Postbote!

    Der NH-D15 ersetzt bei mir eine Corsair H115i, welchen ich damals mit der JunPus D9000 auf einem 6850k mit moderaten 4,0GHz verbaut hatte.
    Der Morpheus II wird bei mir auf eine EVGA 1080 FTW verbaut, welcher von EVGA schon die Thermalmods erhalten hat.

    Das Ergebnis ist mehr als zufriedenstellend!

    Im Stresstest CPU, FPU, Cache, Memory bin ich von 72°C auf 58°C runter.
    Prime95 neueste Version, OHNE AVX Offset bin ich von 100°C und 12% Thermal Throttling auf 77°C runter.

    Der Morpheus schaffte es währenddessen von vorher 2100MHz stabil bei 57°C und 3250RPM (maximal, nur um zu sehen was technisch Möglich ist) auf 2151MHz stabil bei 45°C und 800RPM.

    Welchen Anteil an diesen Ergebnissen Die Kryonaut/Conductonaut gespielt hat kann ich leider nicht nachvollziehen. Das Auftragen beider Pasten ging super einfach, wobei man bei der Conductonaut starke Nerven haben muss und auch Geduld mitbringen sollte, bis der Ball sich ordentlich verteilen lässt muss man schon ordentlich drücken und rudern ... und die Angst spielt immer mit einen falschen Griff zu machen :D


    Danke FormatC für deinen exzellenten Wärmeleitpasten-Test!
    Danke FormatC für deinen Raijintek Morpheus II Test damals (seit ich den vor 3 Jahren gelesen habe wollte ich den schon immer haben!).
    Danke der8auer für die praktischen Tipps die er mir gestern noch für die Wärmeleitpasten auf den Weg gegeben hat.
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  • drno
    Deine bestellten Noctua Puster sind neu - der olle Standart-Lüfter hatte keinen brauchbaren Staudruck und war ein Klacker vor dem Herrn.

    http://noctua.at/de/which_fan_is_right_for_me

    Die revolutionäre Turbinengeometrie gabs auch schon - ähnlich gestaltet - bei den frühren SilenX, die allerdings unter mangelndem Controlling seitens des Herstellers litten.

    Neugier: Also - wie sind denn nun die teuren Lüfterlinge? Ist das IC mit nem Sensor an der Achse, oder noch ein Xtra Kabel? Haste die an ner Lüsteuerung mit dem Redzierer oder direkt am Mobo oder - so wie ich - immer auf Vollgas und gut?
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  • Hinagiku
    Ich hoffe ja immer noch, dass mal jemand die Panasonic PGS Folien testet. Die werden zwar nicht so gut Unebenheiten ausgleichen, aber könnten durch den extremen Wärmeleitwert trotzdem brauchbar sein. Gerade für GPUs die um einiges planer sind als die buckligen Heatspreader einer CPU wäre das Interessant.
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  • Plitz
    @drno
    Er wirkt sehr ruhig. Habe ihn über ein Y-Kabel (lag bei) direkt am Mainboard angeschlossen und betreibe ihn mit 70% Leistung. Kein klackern, keine störendes PWM auf und abdrehen. Aber wie es aussieht habe ich die falschen Lüfter für meinen Zweck gekauft xD der F12 war der, den ich für den Zweck hätte nehmen sollen ... wobei die Laufruhe bei dem ja nicht so gut sein soll laut Noctua. Naja, beim nächsten mal bin ich schlauer. Aber der Morpheus ist ja auch nicht so böse wie ein Radiator, da denke ich wirkt sich der niedrigere statische Druck nicht so extrem aus. Er macht jedenfalls seinen Job und das gut. :)
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  • drno
    Plitz, ist mir auch aufgefallen - aber -
    wenn er mit 70 % läuft - und sich ggf. selbst mit IC steuert, dann ist wohl noch genügend Reserve vorhanden - sonst kannst die Teile ja sehr gut für das Gehäusle nehmen.

    Außerdem ist der D15 keiner von den ersten engen "wo soll hier die Luft durch ?- Muggens" - sogar die Macho Revison 120 A hält die Rippen in so weit *!* nun genügend auseinander, daß diese Lüfter wohl dicke ausreichen werden.

    ALternative + gewerblliche Nutzung: https://www.reichelt.de/?ARTICLE=163574&PROVID=2788&wt_mc=amc141526782519998&gclid=CjwKEAjwytLKBRCX547gve7EsE4SJAD3IZV6i1XFCxhsxn3cx5TDHfCc5J3u_Lt8kgkXWCKedaJuzBoC3Qbw_wcB

    2,65 statischer Druck!! PWM auch gut, und vergleichsweise preiswert.
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  • Plitz
    Ah, wir reden ein bisschen aneinander vorbei :D

    Ich habe die NF-S12A auf dem Morpheus sitzen und die kühlen die Graka. Den NH-D15 habe ich mit den Standardlüftern bestückt, welche ich auch fest auf rund 800RPM habe. Ich denke aber, dass ich auch mit dem größten Druck der Welt nicht mehr viel bei dem Graka-Kühler erreichen würde. 45°C sind schon eine Hausnummer unter max OC. Wenn ich die Graka dauerhaft unter 43°C halten könnte hätte ich eben 11MHz mehr durch Turboboost ... aber ist es mir das am Ende wert, wenn die Lüfter dadurch nicht mehr so ruhig sind? Naaaa! Ich verzichte und bin zufrieden.

    https://geizhals.de/enermax-d-f-pressure-pwm-ucdfp12p-a1491168.html?hloc=de

    4,81 statischer Druck, bei auch "nur" 2000 RPM!

    https://geizhals.de/enermax-twister-pressure-uctp12p-a1068979.html?hloc=de

    3,85 bei nur 1800 RPM

    https://geizhals.de/akasa-12cm-blue-led-case-fan-ak-174cb-4blb-a649524.html?hloc=de

    3,57 bei 1700 RPM

    Es gibt schon viele Druckmacher da draußen die auch vergleichsweise günstig sind, aber wer kann schon zuverlässig sagen wie laut diese bei den angegeben RPM werden. Da bin ich dann nicht so geizig, dass ich Experimente eingehen will, sondern greife lieber zu bewährter Qualität, wo ich weiß was ich bekomme. Ich würde ungern Ware zurückschicken. Musste ein mal ein Netzteil zurück schicken, weil ich dummerweise das falsche bestellt habe und hab mich so mies dabei gefühlt.


    Als nächstes also ein Lüfter-Roundup für die besten Gehäuse- und Radiator-Lüfter? ;)
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  • drno
    Nicht wesentlich - Trotzdem: Jetzt hab sogar ich es verstanden!
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  • FormatC
    @Lüfter:
    Ich bin hier zeitlich leider etwas limitiert, da ich die GPUs nunmehr weltweit für TH alleine mache und auch sonst bei vielen Dingen (u.a. CPUs) die technische Messungen beisteuern muss. Da wird es für sowas etwas arg eng. Es ist Euch ja sicher schon aufgefallen, dass die Artikel bis auf Freitagsreviews / Fotostrecken alle von mir sind. Dazu kommen noch mein Labor und die eigene Entwicklungsarbeit. Mein Tag hat hier bis zu 16 Stunden. Wochenenden sind purer Luxus.
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  • drno
    @FormatC: Darunter leidet die Qualität dankenswerter Weise nicht!
    Ich frag mich auch, wie alles unter einen Hut paßt! Darum aus Platzgründen die Kappe!?
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  • Bertl96
    Das mit der Qualität kann ich nur zum Teil unterschreiben, die "technische" Qualität auf dieser Seite ist spitze, dafür leidet die sprachliche Qualität doch öfter darunter, da immer wieder Sätze in den Artikeln vorkommen die gramatikalisch keinen Sinn ergeben. Das ist zwar schade, trotzdem Hut ab vor deiner Arbeit Igor.
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