Antec zeigt neues Prozessorkühler-Lineup

Sie waren schon auf der gamescom in Köln zu sehen, wie Kollege Tubbesing berichtete. Jetzt hat Antec für die Luftkühler A30, A40 Pro, C40 und C400 den Startschuss für den deutschen Markt gegeben und dazu die entsprechenden Preise genannt. So viel sei vorweggenommen: Die Lüfter sprengen wohl kein für ein System veranschlagtes Budget.

Bis auf den C400 arbeiten alle Kühler mit einem 9,2-cm-Lüfter, in dem blaue LEDs stecken. Beim A30 steckt er in einem Rahmen für 8-cm-Montagepunkte, ist also im Vergleich zum Kühlkörper überdimensioniert. Der A30 führt die Abwärme über zwei sechs Millimeter dicke Heatpipes ab, die direkt auf der CPU aufliegen. Der Kühler misst 11,6 x 8,1 x 12,3 cm und soll 300 Gramm wiegen. Mit 20 dB soll er trotz der geringen Abmessungen sehr leise sein, auch wenn er mit einer Maximaldrehzahl von 1750 U/min rotiert.

Im A40 Pro stecken vier 6-mm-Heatpipes. Der gesamte Kühler ist bei einem Gewicht von 570 Gramm 10 x 7,5 x 13,6 cm groß. Er ist dank PWM-regulierten Drehzahlen zwischen 800 und 2200 U/min 16 bis 23 dB leise.

Etwa die gleichen Abmessungen (13,7 x 10 x 7,7 cm) und ein ähnliches Gewicht (540 Gramm) hat der C40. Er arbeitet aber mit einer acht Millimeter dicken Kontaktplatte aus Kupfer, aus der vier sechs Millimeter dicke, Nickel-beschichtete Heatpipes den Kontakt zum Kühlkörper herstellen. Der C40 soll damit besonders für schnellere Prozessoren von Intel und AMD geeignet sein. Sein Lüfter rotiert ebenfalls zwischen 800 und 2200 U/min und bleibt auch 16-23 dB leise.

Last but not least das Schwergewicht unter den vier Antec-Neulingen, der C400. Er wiegt 830 Gramm und misst mit 15,5 x 12,5 x 7,6 cm so viel, dass er in einigen Gehäusen schon nicht verbaut werden kann. Er bietet als einziger einen 12-cm-Lüfter, der mit 77 CFM etwa doppelt so viel Luft durch die Kühllamellen schaufelt wie seine drei Kollegen. Er soll bei Drehzahlen zwischen 800 und 1900 U/min mit etwa 20 bis 34,5 dB zur Gesamtlautstärke eines Systems beitragen. Die Wärmeübertragung zwischen CPU und Kühlkörper gleicht dem C40.

Alle Kühler sind für die Intel-Sockel LGA1156, LGA1155, LGA1151, LGA1150 und LGA775 sowie die AMD-Kollegen FM2+, FM2, FM1, AM3+, AM3, AM2+ und AM2 geeignet. Ab dem A40 Pro kommt der Intel LGA 1366 hinzu, und die beiden C-Modelle bieten zusätzlich Adapter für die APUs A10, A8, A6 und A4. Der im Rahmen der Computex erwähnte LGA 2011 ist in den aktuellen Daten nicht zu finden.

Die Preisrange beginnt beim Antec A30 mit 15 Euro. Der A40 Pro soll bei 25 Euro liegen, der etwa gleich große Antec C40 bei 35 Euro. Das Topmodell C400 soll mit 40 Euro mehr als doppelt su teuer sein wie das Einstiegsmodell.

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Derfnam
    Preisrange? Ist das das kleine zickige Mädchen aufm Schönheitswettbewerb?
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  • renedigitaltw
    uiuiuiui ... 16dB(A) (- ich gehe von (A)-Bewertung mal aus)
    Das wäre ja halb so laut wie man überhaupt erst was hören könnte,
    denn das menschliche Gehör startet etwa bei 20dB(A) - wenn´s gut ist.
    Da müssen sich die Mitbewerber aber ins Zeug legen.
    Trotzdem interessiert mich:
    Aus welcher Entfernung, welchen Winkel und welcher Drehzahl hat man gemessen?
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