Intel wächst bei Anwendungsprozessoren am schnellsten

Anwendungsprozessoren, die als SoCs in Smartphones und Tablets, aber auch in Wearables, IoT-Geräten sowie Autos verbaut werden, verzeichneten in diesem Jahr ein deutlich schwächeres Wachstum als zunächst prognostiziert.

Aufgrund des zurückgehenden Interesses bei Tablets und gesättigter Smartphone-Märkte entwickelten sich die Absatzzahlen der Geräte und damit auch der Chips nicht ganz wie vorhergesagt. Insgesamt konnte ein Zuwachs von 7,89 Prozent verzeichnet werden.

Im kommenden Jahr sollen die Umsätze jedoch steigen: Digitimes Reseach schätzt, dass der Markt im kommenden Jahr einen Zuwachs von 8,54 Prozent verzeichnen wird. Dabei soll Intel am meisten profitieren. Den Einschätzungen zufolge soll der weltgrößte Chip-Hersteller seine Absätze an dieser Stelle um 25 Prozent steigern, was vor allem günstigen SoCs mit integriertem LTE-Modem zugerechnet wird.

Verhaltener sind die Zugewinne dagegen bei Mediatek und Qualcomm. Die beiden Hersteller sollen ein Wachstum von neun bzw. 7,5 Prozent bewerkstelligen. Im Gegensatz dazu soll der chinesische Fabrikant Spreadtrum seine Absätze in diesem Bereich um 15 Prozent steigern können.

Der Bedarf nach Anwendungsprozessoren soll dabei vor allem von den Bereichen Automotive und Smartwatches angetrieben werden, die sogar die Smartphones überholen sollen. Abzuwarten bleibt allerdings, wie sich das Interesse für die smarten Uhren 2016 entwickelt, denn bisher folgte der anfänglichen Euphorie zunächst die große Ernüchterung - selbst die Apple Watch verkauft sich deutlich schlechter als erwartet.

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