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AOpen Powermaster: Energiemanagement für alle?

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Moderne Desktop-Rechner sind heute für eine unüberschaubare Vielzahl möglicher Anwendungen geeignet - es gibt kaum noch etwas, das nicht geht. Doch eines kann die überwiegende Mehrzahl aller Systeme bis heute nicht richtig: Energie sparen. Während der ständigen Jagd nach mehr Leistung hat vor allem Marktführer Intel Energiesparfunktionen im Desktop-Segment weitgehend außer Acht gelassen - und muss bis heute ansehen, wie der vergleichsweise kleine Konkurrent AMD mit weniger Takt zu gleichwertiger Performance gelangt, dabei aber keine Schelte von Umweltschutzverbänden befürchten muss.

Die Industrie, allen voran Intel, tut sich mit Anpassungen der Desktop-Produktlinien gehörig schwer. Notebook-Assemblierer sind schon lange dazu übergegangen, billige Desktop-Prozessoren vom Schlage eines Pentium 4 anstelle des teureren Pentium M zu verbauen. Würde nun ein Pentium 4 ähnliche Stromsparfunktionen bieten wie der Pentium M, könnte Intel die höheren Preise für die gesamte Centrino-Kampagne nicht mehr rechtfertigen.

Dieser Problematik hat sich nun AOpen angenommen und hat eine aktuelle Platine so umgerüstet, dass diese bei geringer Arbeitslast automatisch den Systemtakt deutlich senkt. In der Folge fällt auch der Prozessortakt erheblich ab, der Energiebedarf und der Aufwand für die Kühlung des Systems sollen dadurch deutlich geringer sein. Wir haben die Probe auf's Exempel gemacht.

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